Orginaltitel: O.P.
1.Ausstrahlung: 08.Oktober 1974
Volles Programm im OP. Die Verwundeten nehmen mal wieder kein Ende. Kaum, daß die Chirurgen mal ein paar Minuten Zeit haben, um sich die Beine zu vertreten, geschweige denn, die Augen zuzumachen. Die Verwundeten werden wie auf einem Fließband abgefertigt. Hawk und Henry führen in einer dieser Verschnaufpausen ein recht ernstes Gespräch. Hawk bemerkte im OP, daß Henry mehrmals seine Instrumente fallen ließ und vermutet, daß sich bei ihm eine Arthritis ankündigt. Das wäre sein Fahrschein nach Hause; er würde die Diagnose unterschreiben. Doch Henry macht ihm ein Geständnis: Dieser Ort hier, mit dem Charme eines aufgestochenen Furunkels, hätte ihm die Gelegenheit gegeben, mehr Arzt zu sein, als er es sein Lebtag irgendwo sonst hätte sein können. Ein Äthiopier, den Hawk operiert hat, ist leider des Englischen nicht mächtig. Um sich bei Hawk zu bedanken, ergreift er seine Hand und küßt sie. Hawk ist bewegt von dieser Geste. Frank beschwert sich mal wieder über die Unprofessionalität im OP. Dabei ist er gerade dabei, einem Mann die Niere rauszunehmen, der nur diese eine hat. Zum Glück ist Trap in der Nähe und weist Frank auf das Röntgenbild hin, auf dem deutlich zu sehen ist, was Frank sich besser vor der Operation angesehen hätte. Hawk hat Schwierigkeiten. Der Patient, den er gerade operiert, hat plötzlich keinen Puls mehr. Da Herzmassage und Adrenalin nicht helfen, versucht Hawk eine Massage am offenen Herzen. Und das funktioniert! Alle sind begeistert und Hawk ist völlig fertig von der Anstrengung. Leider lassen die Verwundeten keine Ruhepause zu. Zu alledem gibt es in der Nähe ein paar kräftige Einschläge. Hawk und Frank geraten mal wieder aneinander und weil Henry sich auf Hawks Seite stellt, ist Frank sauer. "Ja ja, wie immer: Auf mir wird herumgehackt und er darf sagen, was er will, weil er der Schoßhund vom Colonel ist!" "In der Pause verhau' ich dich!", ist Hawks Kommentar dazu, wobei er Frank mit einer Spritze wie mit einer Wasserpistole vollspritzt. In der nächsten Pause schüttet Frank Trap sein Herz aus. Er entstamme einer strengen Familie. Jeder, der beim Essen sprach oder auch nur summte, bekam einen Schlag gegen die Kehle. Deshalb sei er wohl auch so eine Petze geworden. Eigentlich ist ja heute Pokertag, aber daraus wird wohl nichts. Das stellt jedenfalls Sidney fest, als er sich im 4077sten einfindet. Sogleich macht sich Klinger an ihn ran, muß aber leider erfahren, daß es eine lange Warteliste für Bekloppte gibt, die sich allerhand einfallen lassen. Radar hat keine schöne Nachricht für Hawk. Der Patient, dem er durch die Massage am offenen Herzen das Leben wiedergab, hat es leider nicht geschafft. Hawk ist erschüttert. Er versteht nicht, warum das sein mußte. Sidney versucht, ihm zu helfen. auch diese Schicht ist mal zuende. Übrig bleibt nur körperliche und seelische Erschöpfung.
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