Orginaltitel: There is Nothing Like a Nurse
1.Ausstrahlung: 19.November 1974
EFrank hält sich im OP mal wieder für unschlagbar. Da sind Hawk und Trap aber anderer Meinung. "Den würde ich zu Weihnachten nicht mal 'nen Truthahn ausnehmen lassen", meint Trap. "Würde wahrscheinlich Preiselbeerkomplikationen geben", findet Hawk. Weil eine Schwester sich von dem völlig unfähigen Frank nicht alles gefallen lassen will, rennt Margaret gleich zu Henry. Dem geht es aber gar nicht gut und das letzte, was er jetzt braucht, ist eine Standpauke von der Houlihan. Schon als Radar sie ihm ankündigt, sträuben sich Henry die Nackenhaare. "Radar, schalten sie mal die Nachrichten ein. Vielleicht ist der Krieg schon zuende und ich muß nicht mit ihr reden." Margaret verlangt von Henry, daß die aufmüpfige Schwester für einen Monat unter Bettarrest gestellt wird. Henry ist wirklich genervt. Wenn sie nicht alle fünf Minuten hier wäre, um sich darüber zu beschweren, daß die Schwestern ihr nicht gehorchen, dann wären die Schwestern hier, um sich über ihren Nazi-Ton zu beklagen. Empört will Margaret wissen, welche Schwester das gesagt hat. Aber das verrät Henry nicht. "Ich werde nicht zulassen, daß sie eine arme kleine Krankenschwester ans Feldbett ketten oder sie in einer Bettpfanne aussetzen." Nun, vorerst steht ein feindlicher Fallschirmspringerangriff bevor, weswegen die Schwestern evakuiert werden. Das paßt den Männern im Camp aber gar nicht. Frank dagegen ist in seinem Element. Er will Schützengräben ausgehoben haben, so tief, daß sich ein ausgewachsener Mann mit Stolz hineinwerfen kann. Wer wirft sich schon mit Stolz in einen Schützengraben? Da der Abmarsch der Schwestern schon in einer Stunde bevorsteht, muß man die Zeit bis dahin nutzen, finden Hawk und Trap. Frank hat ein kleines Abschiedsgeschenk für Margaret. Einen Umschlag mit Haaren, seinen, aus den Haarschnitten von sechs Monaten. Eigentlich wären sie ja für seine Mutter. "Sie formt aus meinen Haaren schöne Blumenmuster und klebt sie unter Glas. Falls etwas passieren sollte und wir uns nie wiedersehen, dann kannst du wenigstens mit deinen Fingern durch den Umschlag fahren." Im Lager herrscht richtiger Katzenjammer, seit die Schwestern weg sind. Es ist reichlich riskant von Klinger, den Offiziersclub nur mit einem knappen Schwarzen bekleidet zu betreten. Trap bemerkt, daß Frank unter seinem Bett noch einen Film hat, den sie nicht kennen. Vielleicht lenkt der sie etwas ab? Da die Schwestern ja nicht da sind, braucht's im OP Hilfskräfte - Father Mulcahy, Radar, Klinger. Man kann nicht gerade sagen, daß die Chirurgen sehr begeistert von ihren neuen 'Schwestern' sind. Frank, der im OP überflüssig ist, telefoniert derweil mit Margaret. Er erzählt, daß er alles perfekt unter Kontrolle hätte. Nur Pierce und McIntyre seien wie immer keine große Hilfe. Gestern hätten sie seinen Schützengraben mit Erbsen gefüllt! Wenn die beiden wüßten, daß Hawk und Trap ihr Gesülze mit anhören! Aber die beiden Scherzbolde geben sich freiwillig zu erkennen und bei der anschließenden wilden Verfolgungsjagd plumpst Frank in seinen eigenen Schützengraben. Hawk und Trap plazieren einen Jeep darüber, damit Frank bei dem feindlichen Fallschirmspringerangriff getarnt ist. Und jetzt Franks Film! Auweia! Das ist'n Film von Franks Hochzeit! Franks Frau ist ein richtiger Drachen. Keiner kann verstehen, warum Frank sie geheiratet hat. Dann geht es daran, die Hochzeitstorte anzuschneiden. Aber nicht mal das kann Frank. "Und nun sehr ihr, wie der Kuchen an einem Kunstfehler stirbt", diagnostiziert Hawk. Alles biegt sich vor Lachen, als das glückliche Brautpaar abreisen will und Frank nicht fahren darf, weil seine Frau sich gleich ans Steuer setzt. Da gibt es plötzlich Fliegeralarm und Frank, der zur Tür hereinschneit, ist empört. daß man sich hier in aller Seelenruhe einen Pornofilm ansieht, während der Feind angreift. Aber es ist nur Fünf-Uhr-Charlie, der Propagandazettel abwirft. Radar hat aber eine wirklich gute Nachricht: Die Schwestern kommen wieder!
|