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059. Rippchen aus Chicago
 Orginaltitel: Adam's Ribs
 1.Ausstrahlung: 26.November 1974

Das Essen in der Army ist ein Fall für sich. Derzeit gibt es als Hauptgericht Fisch oder Leber und das seit zehn Tagen hintereinander. Hawk dreht sich der Magen schon im voraus um und als Igor ihm dann verkündet, es gäbe wieder Fisch und Leber, ist es bei Hawk aus und vorbei. Er findet, daß die Army nicht das Recht hat, seine Geschmacksnerven zu töten. Es sei unmenschlich, jeden Tag dieselbe Scheiße zu fressen. "Ich hab 'n Fluß voller Leber gefressen und einen Ozean voller Fisch! Ich hab soviel Fisch gefressen, daß mir schon Kiemen wachsen! Ich hab soviel Leber gefressen, daß ich nur noch lieben kann, wenn ich in Speck und Zwiebeln ersticke!" Nein, jetzt ist Schluß! Er wolle endlich was anderes haben. In seinem Protest gegen den Army-Schweinefraß reißt er die anderen mit. Es gibt einen regelrechten Aufstand im Messezelt. Selbst Radar macht mit, während er gleichzeitig den ungenießbaren Fraß in sich hineinschaufelt. Aber sein Mund ist ja farbenblind. Henry findet Hawks Ausflippen nicht sehr komisch. Während seiner Gardinenpredigt starrt Hawk versonnen auf die Rippen von Henrys Skelett. Rippen - das ist es! Hawk möchte gerne mal Spareribs essen. Und er erzählt begeistert, daß er in einem Lokal in Chicago, ganz in der Nähe des Bahnhofs mal fantastische Rippchen gegessen hätte, die besten der Welt! Und mit einer Barbecuesoße, mmh! Hawk läuft das Wasser im Mund zusammen. Henry sagt ihm, er solle sich zusammennehmen. "Henry! Ich leide unter Grill-Mangel! Noch nie was gehört von dem Befund? Nimm mir mal Blut ab: Halb Hämoglobin, halb Chicagoer Grillsoße!" Henry hält ihn für ziemlich bekloppt, gibt ihm aber die Telefonnummer vom Dearborn-Bahnhof in Chicago, damit er endlich Ruhe gibt. Hawk läßt der Gedanke an die Rippchen nicht mehr los. Auch der Krautsalat sei fantastisch gewesen. Mitten in der Nacht springt er auf. Er muß diese Rippchen haben! Er reißt Radar aus den Armen seines Teddybärs und will sofort eine Leitung nach Chicago. Trotz der unmöglichen Uhrzeit kriegt Radar das hin. Die Leitung geht über Tokio, Honolulu und San Francisco. Inzwischen wird Hawk vor lauter Gier poetisch: "Sparerib-Lieferanten des Universums! Schöpfer des Fleisches und Knochen! Heim der Schweinerippchen! Gib mir deine Lenden, deinen Speck, dein Kasseler!" Radar ist sich nicht sicher, ob sich der ganze Aufwand für Rippchen lohnt. "Ah, besser als Sex", meint Hawk. "Ich weiß gar nicht, ob Sex so gut ist." "Du mußt es probieren. Besonders die saftigen, großen." Und als Radar ihn ungläubig ansieht: "Rippchen! Nicht Weiber!" Als der Dearborn-Bahnhof an der Strippe ist, gibt sich Hawk als Vertreter der 'Chicago Tribune' aus. Er sei hier in Korea und schreibe eine Story für die Jungs aus Chicago. Und da bräuchte er ein paar Hintergrundinformationen, zum Beispiel den Namen des Lokals gleich gegenüber, wo es Spareribs gibt. 'Adam's Ribs' - das ist es! Auch die Telefonnummer bekommt er. Und läßt sich gleich vermitteln. Sofort bestellt er vierzig Pfund der besten Rippchen sowie vier Liter Soße. Irgend jemand würde es abholen. Als Hawk den Hörer auflegt, ist er selig. Bis ihm einfällt, daß er vergessen hat, Krautsalat zu bestellen. Trap amüsiert sich über seine Gefräßigkeit. Aber das macht Hawk nichts aus. "Als Kind habe ich mal zwölf Bananensandwiches gegessen. Dann schlief ich eine Woche lang im Badezimmer." Nun müsse eine Person gefunden werden, die die Rippchen abholt, bezahlt, zum Flughafen bringt und dafür sorgt, daß die Rippchen zum Militärflughafen nach San Francisco gebracht werden. Der Rest sei ein Klacks. Als Radar Hawk leider mitteilen muß, daß es im Camp niemanden gäbe, der aus Chicago stammt, kommt Klinger in den Sumpf, ziemlich wütend. Er habe mit Captain Pierce ein Hühnchen zu rupfen. Bei seinem Aufstand im Messezelt sei ihm Salatsoße über seine Stola gekleckert. "Stammen sie nicht aus Chicago?", fragt ihn Hawk. "Nein, der ist aus Toledo", berichtigt Radar. "Aber ich beziehe meine Unterwäsche aus Chicago." Außerdem hat er einen Onkel dort. Das könnte die Lösung sein! Sein Onkel würde für Geld alles tun, meint Klinger. Aber Hawk würde es keinen Pfennig kosten. Er brauche nur seine Entlassung zu unterschreiben. Dazu braucht es aber drei Ärzte. Dann eben nicht! "Und ich erwarte von ihnen, daß sie meine Stola entsalatisieren!" Hawk ist betrübt, denn er sieht seine Rippchen in weite Ferne entschwinden. Er ist schon soweit, daß er sich an Radars Rippen zu schaffen macht. "Wie mögen die eigentlich gegrillt schmecken?" Da fällt Trap etwas ein: Er kannte mal eine Rothaarige in Chicago. Mildred hieß sie. Die habe ihm mal einen Gefallen getan. Und gleich hängt Trap sich an die Strippe. Da diese Mildred nicht sehr helle ist, ist es kein Problem, sie dazu zu bringen, das Paket abzuholen. Trap macht ihr weis, sie bräuchten die Rippchen mit Soße für Anatomiestudien. An richtigen Menschen zu üben, erlaube man ihnen nicht. Auch nicht mit richtigem Blut. Sie versteht das. Radar regelt dann das weitere. Und dann sind sie da. Allerdings nicht im 4077sten, sondern in Ouijongbu, wo sie auf dem Dienstweg steckengeblieben sind. Radar habe mit einem Major Pfeifer gesprochen. "Erst sagte er: 'Verpiß dich, du Arsch'. Und dann wurde er unhöflich." Hawk und Trap düsen gleich mit einem Hubschrauber los, unterwegs in Sachen Rippchen. Dieser Major Pfeifer ist nicht ganz dicht. Er will ihnen ihre 'unbedeutende Kiste mit Medikamenten' nicht geben. Es bleibt ihnen nichts anderes übrig, als sich an seinen Vorgesetzten, Sergeant Torola, zu wenden. Der ist aber auch nicht sehr kooperativ. Aber nicht auf den Kopf gefallen. Er vermutet, daß es keine Medikamente sind, in diesem Paket, für das sich Hawk und Trap so brennend interessieren. Und Hawk verrät, es seien Rippchen aus Chicago. "Adams Rippchen?" Der Sergeant ist nämlich ähnlich lechzig danach. Und er will beteiligt werden. Also handelt man. Schließlich landet man bei zwölf Pfund Rippchen und einem Dreiviertelliter Soße. Und Krautsalat! Und da muß Hawk gestehen, daß er vergessen hat, welchen zu bestellen. Wie peinlich! Endlich sitzt man erwartungsvoll zu Tisch. Und da kommen die Rippchen! Leider kommt auch noch etwas anderes - nämlich Verwundete. Und Henry und Trap müssen Hawk förmlich aus dem Messezelt schleifen.

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Nebenrollen
Jamie Farr (Maxwell Klinger)
Joseph Stern (Master Sergant Tarola)
Jeff Maxwell (Igor)
Basil Hoffman (Major Pfiefer)
 
Regie
Gene Reynolds
Hauptdarsteller
Alan Alda  (Hawkeye Pierce)
Loretta Swit  (Margaret Houlihan)
Wayne Rogers  (Trapper John)
McLean Stevenson  (Henry Blake)
Gary Burghoff  (Radar O'Reilly)
Larry Linville  (Frank Burns)
 
Drehbuch
Laurence Marks
 
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Folgen Staffel 3
049 Bauch rein - Brust raus
050 Meuterei im Billigfilm
051 Muttertag in Seoul
052 Im Einsatz an der Front
053 Ernst, aber nicht hoffnungslos
054 Frühling allerorten
055 Die Routineuntersuchung
056 Das ist unerlaubte Chirurgie
057 Alkoholiker, nicht anonym
058 Nichts geht über Schwestern
059 Rippchen aus Chicago
060 Der Soldat und seine Hymne
061 Die richtige Behandlung
062 Freiheit für das Osterlämmchen
063 Bombadiert und ausgeflippt
064 Ab und zu ausflippen
065 Seine erste Transplantation
066 Kriegsgericht und Hausarrest
067 Mein Lieblingsoffizier
068 Eine ganz natürliche Sache
069 Die ganz besondere Ehre
070 Und wieder Zahltag
071 Penicillin und Folter
072 Die letzte Party, Henry
 
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Staffel Übersicht
 Staffel 1    Folgen 1-24
 Staffel 2    Folgen 25-48
 Staffel 3    Folgen 49-72
 Staffel 4    Folgen 73-96
 Staffel 5    Folgen 97-120
 Staffel 6    Folgen 121-144
 Staffel 7    Folgen 145-169
 Staffel 8    Folgen 170-194
 Staffel 9    Folgen 195-214
 Staffel 10  Folgen 215-235
 Staffel 11  Folgen 236-251
 

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