Orginaltitel: Dear Peggy
1.Ausstrahlung: 11.November 1975
Während man im Offiziers-Club der Langeweile nachgeht, versucht B.J. einen Brief an seine Frau zu schreiben. Er erinnert sie daran, daß er einmal gelesen hat, Krieg sei organisierte Langeweile. "Und damit komme ich zu Major Frank Burns, nicht gerade einer unserer besten Ärzte." Heute hat er im OP mal wieder Mist gebaut. Er will einen Patienten mit Herzstillstand aufgeben und freut sich auch noch diebisch, als B.J. mit seinen Wiederbelebungsversuchen nicht gleich erfolgreich ist. Glücklicherweise weigert sich der Patient, Frank zu gehorchen und kehrt wieder ins Leben zurück. Daß B.J. dem Patienten das Leben rettete, ärgert ihn zusätzlich. Diesmal ist sogar Margaret nicht auf seiner Seite. "Er hat immerhin den Patienten gerettet, Major!" "Aber mich stört, wie er's getan hat!" B.J. schreibt seiner Frau, daß jener Patient noch nicht über'n Berg sei. Klinger erzählt ihm von einem merkwürdigen Traum, in dem er plötzlich wieder zu Hause in Toledo war. Major Houlihan spielte in diesem Traum auch mit. Was das zu bedeuten hätte, wollte Klinger wissen. "Das könnte bedeuten, daß Sie nach Hause wollen." "Das wußte ich doch!" "Mit Major Houlihan." "Igitt!" Father Mulcahy wirkt nervös. Das liegt daran, daß Colonel Maurice Hollister, der Divisions-Kaplan, ihm einen Besuch abstatten will. Hawkeye erzählt B.J. von dem frischen Ei, daß Klinger beim Pokern gewonnen und nun zum Frühstück verspeist hätte. "Ohne Hawkeye würden wir hier alle durchdrehen", schreibt B.J. weiter. Hawk hat im Life-Magazin von einem Rekord gelesen, wo 15 Personen in einen Käfer gezwängt wurden. Diesen Rekord will er brechen. Selbstverständlich sind die beiden Majors gegen ein solches Ansinnen. Inzwischen versucht Klinger als Koreanerin verkleidet zu desertieren. Frank ist zu Colonel Potter marschiert, um sich über Hawk zu beschweren. Der läßt sich nicht aus der Ruhe bringen. "Hat er ihren Hosenstall zugenäht?" "Diesmal nicht." Aber Colonel Potter findet Hawks Rekordversuch ganz amüsant. "Burns, begreifen Sie nicht, daß er versucht, die Leute bei Laune zu halten?" "Mich kann er dabei ausklammern. Mir gefällt's hier." "Entweder Sie oder Klinger sind verrückt. Ich muß jetzt nur dahinterkommen, wer!" Margaret läßt sich jetzt doch überreden, bei dem Rekordversuch mitzuhelfen. Und dann ist das Beweisfoto geschossen. In den allgemeinen Jubel platzt Colonel Hollister. Der fragt Pierce, ob - wegen der Moral - Father Mulcahy mitall dem einverstanden gewesen sei. "Fragen Sie ihn doch selbst!" und zieht einen völlig zerknautschten Father aus dem Jeep. Dem werden die Knie weich, als er sieht, wer vor ihm steht. Ausnahmsweise gibt's bei Mulcahys Gottesdienst nur Stehplätze. B.J. schreibt, daß Colonel Potter Koreaner für die Arbeit im Lazarett ausbilden will. Dazu müssen sie jedoch erstmal Amerikanisch lernen. Frank macht den Lehrer. Ob den Koreanern Sprüche wie "Laßt uns raus aus der UNO!" allerdings irgendwie nützlich sind? Hawk löst ihn ab. Aber sein Unterricht ist auch nicht produktiver. "Flank Bulns ist doof!", ertönt es im Chor. Colonel Hollister verlangt von Father Mulcahy, daß er den Eltern des Jungen schreibt, dem B.J. das Leben gerettet hat. Der Father möchte lieber erst schreiben, wenn es dem Jungen besser geht. Aber Hollister bleibt hartnäckig. Diesmal hat es Klinger mit einem aufblasbaren Schlauchboot versucht. Nachdem Colonel Hollister mit dem Brief abgefahren ist, bringt Radar die Nachricht, daß es dem Jungen schlechter geht. Hawk vermutet aufgrund der Symptome, daß Frank irgendwas übersehen hat. Während der leider nötigen Operation geht Father Mulcahy draußen rastlos draußen auf und ab. Endlich bekommt er die Nachricht, daß "sein" Patient es wohl schaffen wird. Frank ist schon wieder sauer. Aber die Koreaner haben inzwischen viel gelernt: "Sie Alsch - Flettchengesicht!" Während B.J. seinen Brief beendet, wird Klinger als Gebüsch abgeführt. "Ich hätte es geschafft, wenn dieser Hund mich nicht angepißt hätte!"
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