Orginaltitel: Guerilla my dreams
1.Ausstrahlung: 01.Oktober 1979
Klinger beliefert Charles mit echtem Cognac. Aber er darf nicht kosten. Hawk und B.J. übrigens auch nicht. Verwundete halten Charles leider davon ab, diesen Nektar ausgiebig zu genießen. Unter den Verwundeten ist auch eine koreanische Zivilistin. Sie hat ihren Leibwächter mitgebracht, einen Typ namens Park, dessen Gefangene sie ist. Sie sei eine feindliche Guerilla. Aber zuerst ist sie mal Hawks Patientin. Da ruft jemand nach Margaret. Es ist Scully, mit 'nem Loch im Bauch. Park will die Koreanerin offenbar schon vor der OP verhören, aber Hawk verhindert das. Aber Park ist nicht so leicht abzuwimmeln. Scully verrät Hawk und B.J. im Vertrauen, daß Park schon bekommen würde, was er will. Hawk und B.J. eilen sofort zu Colonel Potter, aber der meint, daß Park doch recht haben könnte und die Frau sei wirklich eine Guerilla. Park sucht um Verständnis nach, bei Hawk leider vergebens. Als Park die Bemerkung macht, Krieg sei wie Schach, schaltet Charles sich ein und bittet um eine Partie. Colonel Potter läßt nachforschen, was man in der Sache machen kann. Margaret hat Nachtwache. Scully ruft sie zu sich und sie ist abgelenkt. So merkt sie nicht, daß sich die Koreanerin hochrappelt und einem anderen Koreaner die Transfusion kappt. Doch ist sie noch so schwach, daß sie stürzt und dabei Lärm verursacht. Hawk und B.J. sind überzeugt, daß sie vor Park fliehen wollte. Sie wollen sie verlegt haben, aber Colonel Potter erklärt, man dürfe sich da nicht einmischen. Er hat alle verantwortlichen Leute gefragt und überall die gleiche Antwort bekommen. Und Hawk und B.J. merken gar nicht, daß die Koreanerin ihre Hilfe gar nicht will. Park ist im Schachspiel mit Charles der Überlegene. Daher versucht Charles Park in seiner Konzentration zu stören, indem er nach Tee brüllt, mit seinem Stuhl knarrt und mit den Fingern auf den Tisch trommelt. Nutzlos jedoch. Draußen läuft ein Ablenkungsmanöver. Klinger lädt die koreanischen Wachen auf ein Schlückchen von Charles' Cognac ein, währenddessen Hawk und B.J. die Koreanerin in einen Krankenwagen packen wollen, um sie von hier fortzuschaffen. Aber die Wachen schalten sofort, als der Krankenwagen abfahren will und sofort ist auch Park zur Stelle. Der meint, man hätte ihm gerade eindrucksvoll bewiesen, daß seine Gefangene transportfähig wäre. Die Koreanerin meldet sich zu Wort und Park übersetzt. Sie verachtet sie, weil sie, die Chirurgen, ihre Feinde retten würden. Und sie wäre sofort bereit, jeden einzelnen von ihnen zu töten, so wie sie schon versucht habe, ihren Feind auf der Intensiven zu töten. Obwohl ihre Mimik und ihre Gebärden eine deutliche Sprache sprechen, glaubt Hawk Park kein Wort. Aber er muß tatenlos zusehen, wie Park mit seiner Gefangenen abfährt.
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