Orginaltitel: Father's Day
1.Ausstrahlung: 15.Dezember 1980
Es ist einen Tag vor Weihnachten. Klinger verteilt die Post. Und hat wohl schon das dritte dicke Paket für Charles. Da kommt Colonel Potter mit der schlechten Nachricht, daß ihre Weihnachtstruthähne geklaut wurde. Die armen Waisenkinder. Die sind nämlich eingeladen und werden nun nur Büchsenfleisch bekommen. Alle spenden ihre Leckereien aus der Heimat. Der Geizkragen Charles spendet nur eine Dose Austern. Klinger schreibt Weihnachtslieder auf, während Colonel Potter versucht, sich als Weihnachtsmann zu verkleiden. Charles ist zum Waisenhaus gefahren und legt dort still und leise seine Pakete ab. Aber er wird bemerkt. Er erklärt, daß es sich um wunderbares Zuckerwerk handelt. Und daß es in seiner Familie Tradition ist, am Weihnachtsabend anonym Geschenke zu verteilen. Deshalb möchte er auch nicht, daß die Kinder erfahren, wer der großzügige Spender ist. B.J. fädelt Popcorn auf Schnüre, als Baumschmuck. Und ist traurig, Weihnachten nicht zuhause sein zu können. Dann sind die Kinder da. Mitten in die Begrüßung platzt ein Jeep mit einem Verwundeten. Hawk, B.J. und Margaret kümmern sich sofort um ihn, unbemerkt von den anderen. Klinger bringt den Kindern bei, Bäh zu sagen, während er erklärt, wie Austern schmecken. Der Patient hat keine Chance, er ist zu sehr verletzt. Margaret findet ein Bild in seiner Tasche: Seine Familie sehnt sich nach ihm. B.J. ist entschlossen, den Tod des Jungen noch etwas hinauszuzögern, damit für dessen Kinder sein Todestag nicht auf Weihnachten fällt. Charles bemerkt ein ihm sehr bekanntes Stück des Zuckerwerks aus Boston. Rizzo kaut selbstzufrieden daran herum. Das hätte er vom Schwarzmarkt. Charles entreißt es ihm und fragt sofort eines der Kinder, ob es Süßigkeiten bekommen hätte. Die Kleine verneint. Colonel Potter bemerkt das Fehlen einiger seiner Leute. Und findet sie im OP. B.J. erklärt, was sie vorhaben. Und der Colonel versteht. Charles hat inzwischen den Mann vom Waisenhaus entdeckt und macht ihm wütend Vorhaltungen, daß er die Süßigkeiten verkauft hat. Der Mann erklärt, daß ihn die Spende sehr gerührt habe. Und die Kinder hätten auch sicher einige Momente ihre Freude an den Süßigkeiten gehabt. Aber für den Erlös habe er soviel Reis und Kohl kaufen können, um die Kinder einen Monat lang ernähren zu können. Charles ist beschämt. Klinger wurde unfreiwillig Zeuge der Unterhaltung. Colonel Potter verteilt die Geschenke an die Kinder und schickt unauffällig Father Mulcahy in den OP. Es ist noch lange nicht Mitternacht, als Margaret sagt, der Patient habe keinen Puls mehr. Father Mulcahy will ihm die Sterbesakramente geben, aber B.J. läßt ihn nicht. Der Father macht ihm klar, daß niemand ihn in der Ausübung seines heiligen Amtes behindern wird. B.J. sieht ein, daß der Father recht hat. Klinger serviert Charles ein Abendessen vom Weihnachtsbuffet. Der versteht nicht. Klinger erklärt, daß die Quelle leider anonym bleiben müsse. Eine alte Familientradition. Der Familienvater schafft es nicht. B.J. will weiter kämpfen, aber Hawk sagt nein. Er geht zur Uhr und stellt diese vor.
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