Orginaltitel: Snap Judgment
1.Ausstrahlung: 07.Dezember 1981
Während des Hufeisenwerfens unterhält man sich über die derzeitige Verbrechenswelle. Es wird alles geklaut, was nicht angewachsen ist. Klinger bringt ein Paket. Beigefügt ist ein Dankesbrief vom Vater eines Patienten. In dem Paket ist eine Polaroid-Kamera, was ganz super Modernes. Hawk und B.J. fangen sofort an, sich zu streiten, weil jeder meint, der Junge sei sein Patient gewesen. Colonel Potter entscheidet, daß die Kamera beiden gemeinsam gehört. Dann kommen Verwundete. Als Margaret das mit der Polaroid hört, kann sie es kaum erwarten, ein Gruppenfoto zu schießen. Als die Aufstellung endlich perfekt ist, kommen Hawk und B.J. mit der traurigen Nachricht, daß die Kamera während der OP-Schicht Beine gekriegt hat. Klinger soll eine Gestohlenes-Gut-Meldung ausfüllen. Nach eine Woche hat sich immer noch nichts getan. Hawk will mal nachhören. Und muß erfahren, daß das Erste Corps die Gestohlen-Meldung nie bekommen hat. Wie auch, da Klinger das Original und die Kopie fein säuberlich abgeheftet und stattdessen wahrscheinlich das Kohlepapier abgeschickt hat. Hawk und B.J. sind stinksauer, weil die Diebe jetzt 'ne Woche Vorsprung haben. Klinger drückt das schlechte Gewissen. Von Rosie bekommt er den Tip, mal in Klein-Chicago nach der Kamera Ausschau zu halten. Und tatsächlich findet er sie dort. Er kauft sie zurück. Auf dem Rückweg wird er von MP angehalten, die wegen der Diebstähle patroullieren. Denen fällt auf, daß die Kamera, die Klinger bei sich hat, auf ihrer Gestohlen-Liste steht. Leider sind die beiden ebenso dämlich wie humorlos und verhaften den armen Kerl. Dann tauchen die Typen mit der Kamera im Messezelt auf und Hawk und B.J. sind begeistert. Ungewollt reißen die beiden Klinger so richtig rein. Klinger erzählt später, was sich heute so zugetragen hat. Er hat die MP an den Platz geführt, wo Klein Chicago kurz zuvor noch war. Aber keine Spur mehr davon. Und geglaubt haben die ihm natürlich kein Wort. Die Army wird einen Ermittler schicken. Dem wird ein perfekt inszeniertes Theater vorgespielt, um ihm klarzumachen, daß Klinger ein ganz hervorragender Mensch und Kompanieschreiber ist. Aber sie tragen ein bischen dick auf in ihrem Bestreben, Klinger in ein positives Licht zu rücken. Leider geht die Sache trotzdem schief. Denn Rosie läßt ausrichten, man möge Klinger warnen, daß die MP rumschnüffelt und es jetzt ganz unklug wäre, etwas in Klein-Chicago verhökern zu wollen. Und nun sieht es echt mies aus für Klinger. Er wird angeklagt werden und sollte er verurteilt werden, darf er das auch noch im Zivilleben ausbaden.
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