Orginaltitel: Blood and Guts
1.Ausstrahlung: 18.Januar 1982
Der berühmte Kriegsberichterstatter Clayton Kibbee besucht das 4077ste. Er bringt sechs halbe Liter Blut aus der Heimat mit. Und schlafen will er lieber bei den Ärzten als im VIP-Zelt. Colonel Potter stellt die Berühmtheit den anderen vor, die gerade im Messezelt ihr Essen rauf- und runterwürgen. Seine Berichte sollen die Leute in der Heimat dazu motivieren, noch mehr Blut zu spenden. Ein GI bringt ein Motorrad samt Piloten ins Camp. Beide sind übel zugerichtet. Der Fahrer will von dem Haufen Schrott nichts mehr wissen und schenkt die Mühle daher B.J., der ganz begeistert ist. Clay will alles über den Jungen wissen, weil der etwas von seinem Blut bekommen hat. Leider war dessen Unfall völlig unspektakulär. Er hat sich aus eigener Blödheit auf die Nase gelegt. B.J. hat Probleme mit seiner Indian Scout, aber Clay kann helfen. Der weiß nämlich, daß einige Teile aus einem Army-Jeep auch in die Indian passen. Als Dankeschön möchte er einmal damit fahren, wenn sie fertig ist. Weil Clay ihm die Braut ausgespannt hat, ist Hawk ganz begeistert, den Father zwischen die beiden zu schieben. Aber Clay wird eh weggerufen, weil die gewünschte Verbindung zum Pressezug in Munsan steht. Hawk zeigt ihm, wo das Telefon steht. Und ist sehr erstaunt, was Clay aus dem komischen Unfall des Jungen macht, nämlich eine glorreiche Heldentat. Hawk kommt es hoch, weil es sowas wie Heldentum, Ruhm und Romantik hier nicht gibt. Aber dafür sei er ja da, damit diese Dinge existieren, sagt Clay. Anderentags bekommt Clay mit, daß noch ein weiterer Junge was von dem Blut aus der Heimat bekommen hat. Aber auch dessen Story ist nicht sehr ruhmreich. Er und sein Kumpel haben mit Granaten Fische fangen wollen. Hawk ist klar, daß Clay die Wahrheit wieder gehörig verdrehen wird. Das Motorrad ist fertig. B.J. lädt Hawk zu einer Spritztour ein, aber der meint, bei Selbstmordgedanken könnte er sich auch einen Nachschlag im Messezelt holen. Aber Clay mag mal 'ne Runde drehen. Als Clay hört, daß es vorläufig keine Verwundete geben wird, besäuft er sich aus Frust. Und weckt mitten in der Nacht B.J. auf, damit der mit ihm zur Front fährt. Am nächsten Morgen sind Clay und die Indian weg. B.J. ist stocksauer und fährt mit Hawk los, die beiden suchen. Sie finden sie auch. Die Mühle ist ziemlich hin und Clay liegt in seinem eigenen Blut. Seine Schnapsflasche hat ihm im wahrsten Sinne des Wortes den Arsch aufgerissen. Er wird wohl etwas von seinem eigenen Blut brauchen. Hawk fragt, was es diesmal für 'ne Story geben würde. Wie es denn zur Abwechslung mal mit der Wahrheit wäre?
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