Orginaltitel: Goodbye, Farewell and Amen
1.Ausstrahlung: 28.Februar 1983
Hawk sitzt in der Klapsmühle. Sid ist bei ihm. Hawk versteht nicht, warum er nicht zurück ins MASH darf und stattdessen vom Strand erzählen soll. Dorthin seien sie nämlich mit Colonel Potter gefahren. Sie hätten sich köstlich amüsiert, auch noch auf der Rückfahrt. Die Sitzung wird unterbrochen, da Hawks Kumpel anrufen. Denen schlägt nur Sarkasmus entgegen. Aber Colonel Potter hat gute Nachrichten: Mit den Friedensverhandlungen meint man es offenbar diesmal ernst.
Das Lager ist voll von Flüchtlingen. Auch Kriegsgefangene werden hier untergebracht.
Margarets Vater verplant ihr weiteres Leben, für das sich Charles aber nicht interessiert. Der hat seine eigenen Probleme. Irgendein Penner hat ihm nämlich seinen künftigen Job im Boston Mercy weggeschnappt. Margaret kennt da jemanden.
Soon-Lee sucht immer noch nach ihrer Familie. Sie hat eine Spur, da sie erfahren hat, wo ihre Familie vorgestern noch war.
Da ein Panzer die Latrine plattgewalzt hat, muß sich Charles zur Verrichtung persönlicher Geschäfte in die freie Natur begeben. Dort macht er Gefangene - chinesische Musiker. Stolz ziehen sie gemeinsam ins Lager ein. Daß die Chinesen Mozart kennen, räumt ihnen einen Platz in Charles Herzen ein.
B.J. hat seine Entlassungspapiere. Es ist klar, daß es sich um einen Irrtum handeln muß. Aber wenn der Colonel einen Ersatzchirurg bekommt - sind alle dafür, daß B.J. so schnell wie möglich abhaut.
Das Camp liegt unter Beschuß. Father Mulcahy befreit in Windeseile die Gefangenen, die wie auf dem Präsentierteller in ihrem Maschendrahtverhau sitzen. Der Father wird von einer Detonation zu Boden geschleudert. Als er wieder zu sich kommt, kann er nicht mehr richtig hören. B.J. macht sich Sorgen und möchte ihn verlegen. Aber der Father weigert sich der Waisen wegen und B.J. muß ihm versprechen, niemanden etwas davon zu sagen.
B.J. besucht Hawk in der Klapse. Er ist hilflos gegenüber der Aggressivität, die Hawk an den Tag legt. Und er bringt es nicht fertig, Hawk zu sagen, daß er nach Hause fährt.
Nach vielen endlosen Gesprächen über Busse und Hühner ist Sid der Sache endlich auf den Grund gekommen. Hawk heult wie ein Schloßhund, als er erzählt, daß die Frau im Bus seinetwegen ihr eigenes Kind erstickt hat. Sid schickt ihn nach Hause. Aber nicht nach Crabapple Cove, sondern ins 4077ste. Damit hat Hawk nicht gerechnet.
Der Hubschrauberpilot, der die Post brachte, kann B.J. mit nach Kimpo nehmen, aber er muß spätestens in zehn Minuten los. Colonel Potter gibt sein okay, da der Ersatzchirurg bereits auf dem Weg ist. Es gibt ein hastiges Verabschieden von allen Freunden. Nur, was er seinem allerbesten Freund schreiben soll, das weiß B.J. nicht. In dem Moment, wo er in die Mühle steigt, kommt die Annulierung seines Marschbefehls. Colonel Potter tut so, als hätte er wegen des Lärms nichts gehört.
Charles hat den Posten im Bosten Mercy. Von Klinger erfährt er, daß er dies Margaret zu verdanken hat, denn ihr Onkel Bob hat dort was zu sagen. Charles zeigt sich jedoch wenig dankbar; verlangt sogar sein Buch von Margaret zurück, das ihr sehr viel bedeutet, er jedoch abscheulich findet. Margaret ist zu Recht sauer.
Hawk ist wieder da. Und kommt gleich in die Rush Hour. Das allein ist schon schlimm genug, da Hawk Angst hat, wieder in den OP zu gehen. Und dann erfährt er noch, daß sein bester Freund auf dem Weg nach Hause ist.
Das Lager wird wegen des Panzers immer noch beschossen. Und deshalb wirft Hawk ihn auf den Müll.
Ein gewaltiges, durch Brandbomben verursachtes Feuer wälzt sich auf die 4077ste zu, weshalb diese abrücken muß, samt Gefangenen und Flüchtlingen.
B.J. ist wieder da! In Guam hat die Army ihn geschnappt.
Soon-Lee und Klinger sind einander sehr zugetan. Sie wollen heiraten. Die Sache hat nur einen Haken: Sie kann Korea nicht verlassen, ohne ihre Eltern gefunden zu haben. Traurig bleibt Klinger mit dem Hochzeitskleid in den Armen stehen.
Noch immer weiß niemand, daß der Father kaum noch ein Wort hören kann. Er arrangiert für die Waisenkinder ein tolles Fest mit lustigen Spielen.
Sid ist auch hier. Und ihm fällt auf, daß Hawk abseits steht. Er hat immer noch ein Problem, wenn er kleine Kinder sieht.
Charles Musiker werden abtransportiert in ein Umsiedlungslager für einen baldigen Gefangenenaustausch. Zum Abschied spielen sie noch einmal Mozart.
Es ist soweit: Das Waffenstillstandsabkommen wurde unterzeichnet und in zehn Stunden werden die Waffen schweigen und der Krieg ist vorbei. Bis dahin kommen aber noch reichlich Verwundete.
Mit denen zieht man anschließend nach Ouijongbu zurück, wo das Feuer übel gewütet hat. Während man im OP steht, kommt über das Radio eine erschreckende Bilanz des Krieges: Über 2 Millionen Tote und Verwundete!
Hawk und B.J. haben ein Problem. Hawk ist sicher, daß sie sich nie wiedersehen. B.J. sieht das nicht so.
Es kommen noch mehr Verwundete. Unter denen ist einer der chinesischen Musiker. Er hatte keine Chance. Charles fragt erschüttert nach den anderen und hört, daß dieser der einzige sei, der nicht sofort tot war. Charles geht zum Sumpf, stellt die Mozart-Platte an ... und zertrümmert sie!
Father Mulcahy kann noch nicht einmal mehr das Hupen eines Jeeps hören. Verzweifelt wendet er sich an seinen Herrn und fragt, wozu er jetzt noch nütze sei.
Hawk hat in seinen Rhythmus zurückgefunden. Bis man ein kleines Mädchen auf seinen Tisch legt. Er schluckt - und fängt sich wieder. Sid merkt, daß er hier nicht mehr gebraucht wird.
Da ist er - der Frieden. Endlich schweigen die Waffen.
Es gibt eine große Abschiedsfeier, auf der jeder aufgefordert wird, kurz zu erzählen, was er nach dem Krieg so machen wird. Klingers Rede hinterläßt den stärksten Eindruck. Denn Max-ich-will-raus-aus-Korea wird Soon-Lees wegen in Korea bleiben! Und so gibt es anderentags kurz vor dem allgemeinen Aufbruch eine kleine, aber feierliche Hochzeit.
Der Abschied fällt allen schwer. Zuviel hat man gemeinsam durchgemacht.
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