Winchester und Klinger

  • Hallo Ihr,
    mir ist was aufgefallen und jetzt wollte ich mal fragen ob sich das alles nur in meinem Hirn abspielt oder ob da tatsächlich was dran ist.


    Seit der 8. oder 9. Staffel hab ich das Gefühl das Klinger und Winchester ungewöhnlich viele Szenen miteinander haben, teilweise sogar fast freundschaftlich miteinander umgehen.
    Obwohl sie sehr verschieden sind, scheinen sie sich ganz gut zu verstehen wenn sie sich unbeobachtet fühlen, vielleicht hätten sie in einer anderen Umgebung unter anderen Umständen sogar Freunde werden können...


    Was denkt ihr?


    Grüßle,


    schaloddelschen

    "I´ve got a soft spot for Klinger, he looks a litte like my son and dresses a lot like my wife." - Col. Potter

  • Das seh ich anders. Wenn dann können sie nur in der Umgebung, in der sie sich kennen gelernt haben Freunde werden. Denn nur so ist Charles von Klinger in gewisser Weise abhängig und musste ihn quasi näher kennen Lernen. Und dabei stellte er eben fest, dass Klinger ein klasse Kerl ist.
    In einer anderen Umgebung hätte Charles Klinger gar nicht so nah an sich rankommen lassen.
    Das es vielleicht überdutchschnittlich viele Szenen mit den beiden gibt liegt vielleicht daran, das sich das Verhältnis zwischen den ihnen so grundlegend ändert und das kann man ja nicht von einer Folge auf die andere machen.

  • DAS STIMMT IN EINER ANDEREN UMGEBUNG WÄR KILNGER völlig egal für charles.. aber ich sehe das ähnlich,dass es viele szenen mit den beiden zusammen gibt, damit wird gezeigt, dass sich an diesem höllen-ort wie es der krieg numal ist, allle menschen zusammen tun müssen um einigermaßen klar zu kommen...


    charles- oberschicht
    klinger- unterschicht


    beide verstehen sich mehr oder weniger super... das zeigt das es egal ist woher ein mensch kommt hauptsache er ist nett, hat einen guten charakter....


    in deren normalen umgebung wäre eine beziehung völlig unnötig (was nicht heissen soll das es unsinnig wär), doch im krieg ist die beziehung hilfreich...

  • Ihr habt schon recht, Charles wäre wahrscheinlich viel zu hochnäsig um unter normalen Umständen mit Klinger auch nur zu sprechen. Schade eigentlich, obwohl sie gar nicht zusammen passen harmonieren die beiden recht gut, ihre Szenen zusammen waren mitunter einige der besten.

    "I´ve got a soft spot for Klinger, he looks a litte like my son and dresses a lot like my wife." - Col. Potter

  • Ich denke auch das Charles viel zu snobbistisch wäre um zuzugeben das er Klinger mag und wenn er es zugibt dann ist sicher ausser Klinger niemand im Raum er wäre dochin die Luft gegangen wenn Klinger ihn charles genannt hätte in der öffentlichkeit und das hat er eineige male getan nicht nur als er sich seinetwegen die Nase brach sondern auch als er gemerkt hat das Charles doch ein herz hat und pralinen an die Kinder verschenkt zu Weihnachten aber Freunde wären sie sicher geworden auch wennn er es nicht zugegeben hätte

    -Leben bedeutet unterwegs zu sein.
    Nicht um möglichst schnell anzukommen, sondern um seinen Träumen Zeit zu geben, wahr zu werden.

  • Der Reiz liegt, wie bereits gesagt, darin, daß sie so völlig konträr sind. Winchester hätte Klinger im „normalen“ Leben nicht eines Blickes gewürdigt, umgekehrt Klinger Winchester aber auch nicht. Im Camp sind sie nun gezwungen, miteinander auszukommen.
    Der Zusammenprall dieser Gegensätze kann sehr komische Züge annehmen (Gebu-h-rstag, Fohrsicht) aber auch zu durchaus ergreifenden Szenen führen. Nicht nur in Man lebt – man ist tot sondern z.B. auch in In vornehmen Kreisen. Und während ein Schimpfwort dem anderen die Tür in die Hand gibt, lernen die beiden doch auch voneinander. Ist ja nicht so, daß sie zum Schluß die besten Freunde sind, aber sie stellen doch fest, daß sie ihre Vorurteile an einigen Stellen korrigieren müssen und kommen letztendlich doch ganz gut miteinander aus.

  • Ich finde das sich Klinger da ganz schön ausnützen lässt. Vorallem in der Folge in der Klinger den Pagen für Winchester spielt weil der die Leitung für ein paar Tage innen hat. Daneben ist Klinger auch ein unverbesserlicher Kapitalist der sich sehr schnell kaufen lässt und das kann sich Winchester oft genug leisten.


    Ich finde es viel interessanter das Klinger einerseitz die Rolle von Radar übernommen hat und ein freundschaftliches Verhältnis zu Hawk und BJ hat. Auf der anderen Seite ist er wieder ganz anders als Radar und hat viel mehr mit den Hauptdarstellern zu tun. Das fällt vorallem in der 9. Staffel auf wo er ja immer mit allen anderen in Potters Büro gerufen wird.


    cu, Spaceball

  • Klinger ist ja auch der einzige Mannschaftsdienstgrad, der bei dem Fest für die Verwandtschaft zu Hause mit einbezogen wird. Da ruft ihn Hawkeye extra von der Essensausgabe her, um den Brief zu schreiben.

    By command of the new commanding officer, all officers report to the commanding officer's office, sirs!


    Radar O'Reilly in "Change of Command"/ "Ich bin Colonel Potter"