• Es wird ja nun immer mal wieder eine schöne Adventszeit gewünscht.


    Das ist dann auch immer der Punkt, wo man sich auch fragen sollte, was einem das bedeutet.


    Dieses jahr wird mir richtig bewußt, das die Adventzeit mir als bekennenden Nicht-Christen eigentlich nichts bedeutet. Und trotzdem wird man von dem Hype angesteckt. Man macht Wichtelgeschenke (Makaber, zum Thema einer Arztserie (also Leiden par Excellence) in einem Krieg), man schmückt dies und jenes und eben wünscht auch eine besinnliche Zeit. Man backt Plätzchen usw.


    Und wenn man dann mal überlegt, das die Christen ja eigentlich das ganze Jahr besinnlich haben möchten, man das ganze Jahr kleine Geschenke machen kann und ob meine Spekulatius unbedingt nur zu Weihnachten gegessen werden dürfen....


    Wo ist der Sinn? Wenn man bedenkt, das Advent ursprünglich eine Fastenzeit war (Ketzerisch: Damit der arme Bauer im Mittelalter sparsam mit dem Lebensmittel im Winter war?) und man an die Wiederkehr des Sohn des Christengottes gedenkt, dann kann man das doch auch viel effektiver gaaaaanz still und zurückgezogen machen.


    Schlimmer noch: Was hält die Christen ab, die restlichen Monate nicht über die wahren Gründe nachzudenken und das ganze Jahr echten Advent zu machen?

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    Geh in den Schuppen und schnitz was.

  • Quote

    Original von bestcareanywhere
    Schlimmer noch: Was hält die Christen ab, die restlichen Monate nicht über die wahren Gründe nachzudenken und das ganze Jahr echten Advent zu machen?


    Das Kirchenjahr. Das geht nämlich schon heute, statt erst im Januar los. Und weil so ein Kirchenjahr noch andere hohe Feste feiert, und weil das höchste Fest der Christenheit nun mal noch immer Ostern ist (da hat sich in den letzten knapp 2000 Jahren noch nix dran geändert!), und weil zwischen Ostern und Weihnachten die weniger wichtigen Feiertage fallen, zu denen aber nicht weniger wichtige Themen auf dem Plan stehen, deshalb ist nicht jeden Tag Advent.


    Oder feierst du jeden Tag den Beginn der neuen Runde in der Bundesliga?!? ;)

  • Nein, sicherlich nicht. Aber ich feiere auch nicht die Bundesliga, wenn ich nichts mit ihr zu tun habe und fange an mir Fußbälle in das Wohnzimmer zu hängen, gehe 3 oder viermal in das Stadion damit ich sagen kann, ich sei Fan. Und dann zum Start der Bundesliga versuche ich dann auch noch krampfhaft mich daran zu erinnern, wie toll der Fußball uns vereint.


    Dass Ostern das wichtigste Fest ist, das sollte zumindest jedem konfirmierten klar sein.


    Ich prangere an, das diese Feste sinnlose Hülsen geworden sind und die Kirche daran Mitschuld trägt. Daran kann auch der Kampf gegen die Ladenöffnungszeiten nicht mehr helfen. Den wirklich Gläubigen muß doch die Galle hochkommen, das der Lebenswandel und Kommerz aus dem Christentum einen Haufen Pseudo-Christen gemacht hat. (womit ich nun nicht wirklich Gläubige meine!)


    vor zwanzig Jahren schon gab es genug, die die Segnungen erhalten wollten um abzukassieren und seitdem nicht einmal mehr in einem Gotteshaus waren. Hauptsache aber, der Adventskranz steht auf dem Tisch. (möglichst stattlich, denn jeder soll ja aaaaaah sagen)

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  • Jetzt könnte ich gaaanz weit ausholen und mit dem Aufstieg des Bürgertums im 19. Jahrhundert kommen und der fortgeschrittenen Säkularisierung seit der Französischen Revolution. (Alles Böse kommt aus Frankreich und so. ;))


    Aber sind wir doch mal ehrlich: Keiner wird heutzutage gezwungen, Weihnachten zu feiern. Genauso gut könnten Atheisten doch auch Hanukkah feiern. Oder Kwanzaa. Was hält sie davon ab? Natürlich sind die meisten, die feiern, in einer christlich geprägten Kultur aufgewachsen, aber dafür kann doch das Christentum nichts.


    Was mich immer wieder stört, ist, dass man sich als Christ jedes Jahr pünktlich zum 1. Advent um die Ohren hauen lassen darf, dass Weihnachten zu einer kommerzialisierten Kacke verkommen ist. Ja, das ist es. Aber fahre mal nach Japan zum Puppenfest. Dort feiern auch alle kräftig mit, obwohl nicht alle dem Shinto-Glauben angehören. Das ist einfach ein weltweites Phänomen: dort wo das Bürgertum die finanuielle Oberhand gewonnen hat, dort wird auch die Religion kommerzialisiert. Hier in Europa, in den Amerikas und auch mit zunehmendem Anteil in Asien und Afrika.

  • Ich glaub die Weihnachtszeit, ins besondere die Adventszeit ist die Zeit, in der viele Familien wieder ein Stück näher zusammen rücken. Gerade wenn kleine Kinder da sind wird am Sonntag Nachmittag schon mal was gebastelt oder ein Spatziergang gemacht.
    Dass dabei die wenigsten an die grundlegende Bedeutung, die Vorbereitung auf Christis Ankunft, denken ist für mich nicht ausschlaggebend.
    Die Bedeutung der Kirche lässt immer mehr nach. Wo meiner Meinung nach die Gründe dafür liegen gehört hier jetzt nicht her.


    Aber wer spürt es denn in der Weihnachtszeit nicht selber? Man wird ein wenig ruhiger, freut sich vielleicht wenn es draußen schneit, steckt schon in Weihnachtsvorbereitungen, Plätzchen werden gebacken, usw.
    All das gehört doch zur Weihnachtszeit

  • Was ist die Kommerzialisierung des Weihnachtsfestes gegen die ständigen öffentliche Besäufnisse auf Kosten des heidnischen Brauchtumes? Nicht nur das Christen fremden Kulturen ihren Stempel so aufdrücken, sie schaffen es noch nicht mal ihre eigene Religiösität im Zaume zu halten.


    Das andere Kulturen andere Feste mitfeiern liegt vielmehr in der Erkenntnis das die eigene Vervollkommnung wichtiger ist, als andere Religionen abzulehen und nicht zu verstehen, das eine einzelne Religion nur eine Manifestion ist, die bei jedem anders aussieht.


    Dafür das das so ist, dafür kann das Christentum mit seinem Geltungsdrang sehr wohl.


    Zum ersten Absatz zurück: Warum feiern, wenn man gar nicht weiß was man da feiert? Das hat nichts mit Kultur zu tun sondern einfach damit, weil man eigene Beweggründe begründet, etwas schick ist und man sein Gewissen entlasten will. Und wenn es eine fremde Kultur ist um sich mal wieder richtig Volllaufen zu lassen. Ich frage ernsthaft, weil das weis ich nicht: Gehen die die zum Puppenfest fahren/fliegen mit den fremden Göttern genauso um, wie Christen bei den Sonnenwendfeiern (andere kennen die eh nicht oder glauben sich der Übersichnlichkeit sicher) am Bierpesel?

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  • Als nichtgläubiger bedeutet mir das Weihnachtsfest als christliches Fest auch nichts. Auch der Beginn des Kirchenjahres und die Adventszeit nicht.


    Was Geschenke angeht, gehöre ich zu den absoluten Verfechtern, wenn ich etwas finde, von dem ich weiß, dass es einer Person, die ich mag gefallen könnte, jederzeit welche zu machen und dies auch tue. Da muss es keinen Grund geben, den man von außen aufgezwungen bekommt.
    Allerdings ist es auch eine schöne Geste mal an Leute zu denken, denen man am Ende eines Jahres danken möchte und deshalb was vom Nikolaus schenken zu kassen oder so. ;) Postbote, Zeitungsausträger etc.


    Edit:
    @BCAW
    Das Christentum ist von jeher nicht Volksreligion, sondern eben sogar Staatsreligion gewesen, also mit einem ungeheuren Machtpotential. Sie lassen heute noch ihre Mitgliedsbeiträge von Staat einziehen und sich zukommen.

  • Das Puppenfest ist in etwa das shintoistische Pendant zu Weihnachten. Aber nur ganz grob gesehen. Jedenfalls feiern die meisten Japaner kräftig dieses Fest einer Naturreligion mit, egal ob sie Atheisten, Christen oder Buddhisten sind. Das Fest ist dort genauso kommerzialisiert, wie hier das Christentum.


    Und um mal auf die Sonnenwendfeiern zurückzugreifen: Das ist Humbug! Als festgelegt wurde, wann Weihnachten und Ostern zu feiern sind, waren die germanischen Feste sowas von Wurscht, sondern es gab zu dem Zeitpunkt wichtigere Konkurenzreligionen, als dass sich das Konzil drum gekümmert hätte, al welchen Tagen man sich unter ne Eiche gehockt hätte. In ganz Europa sind die Sonnenwendfeiern schon immer mit wichtigen religiösen Festen verbunden worden, da brauchten nicht erst die Germanen auf dem Spielplan der Geschichte auftauchen.


    Muslime, die Weihanchten mitfeiern, tun das nur, weil ihre Kinder ihnen die Ohren abnerven, dass sie statt noch länger aufs Zuckerfest zu warten jetzt schon feiern wollen. Ihre Schulfreunde feiern schließlich auch Weihnachten, ohne dass sie in die Kirche gehen. Warum sollen also muslimische Kinder nicht auch den Geburtstag eines ihrer Propheten feiern dürfen. So das gängige Argument. Das hat nun also nicht wirklich was mit Geltungsdrang der Christen zu tun, wenn Atheisten und Andersgläubige fleißig an der Kurbel mitschrauben. Und Muslime, Buddhisten und wer weiß ich nicht alles glauben als letztes an eine "Vervollkommnng" des eigenen Glaubens.


    Dieses esoterische Do-it-Yourself-Wie-bastele-ich-mir-meine-Religion-zurecht ist größtenteils ein Phänomen, dass aus nichtchristlichen Kreisen in der westlichen Kultur stammt, weil es eben genau dort "unschick" geworden ist, Christ zu sein.


    Julius : In Deutschland ist das Christentum *nicht* Staatsreligion! Zwar ist im Grundgesetz verankert, dass sich der deutsche Staat als christlich geprägt versteht und daher auch in enger Zusammenarbeit mit den Kirchen steht, aber das macht die evangelische und römisch-katholische Kirche noch lange nicht zur Staatsmacht. Denn Regierung und Kirche sind und bleiben in dem Sinne getrennt, dass vor dem GG jeder Glauben gleich anerkannt wird. Anders sieht es in England und Schottland aus, wo es tatsächlich noch Staatskirchen gibt!

  • Ohne Deine Post komplett gelesen zu haben: Das schöne am Christen ist, das sie gar nicht merken wann sie religiösen Geühle verletzen.
    Ich klinke mich hier aus.

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  • Was heißt hier "religiöse Gefühle" verletzen? Wo hab ich das bitte getan?!? Ich bin es nur leid, jedes Jahr wieder um die Ohren gehauen zu bekommen, dass ich gerne gläubig bin, keinem mit meinem Glauben auf den Sack gehe, alle Weihnachten mitfeiern -- und sich darüber beschweren.


    Ich bin heute einfach nur froh, dass ich anders als in meiner Kindheit endlich frei in die Kirche gehen kann, ohne dass mein Nachbar mit dem Notizblock hinter seiner Tür steht und meine Familie für ihren Glauben bei der Stasi verpfeift. Oder zumindest dachte ich das, bis man in den letzten Jahren wieder in Deutschland anfing, den Christen ihr Fest um die Ohren zu hauen.

  • rita
    Staatsreligion in unserem Siedlungsraum (Europa) gewesen. Das war allerdings auch etwas provokativ gemeint, das gebe ich zu. Ich meinte damit auch längst vergangen Zeiten, aus denen sich immer noch die Vorgehensweise des Geldeinzugs ableitet.

  • rita
    welcher satz mir einen stich versetzt hat, das klären wir mal am Tel oder im ICQ, ich habe auch schon wieder Luft geholt.


    Mir ging es übrigens nicht um die Besetzung von heidnischen Festtage mit christlichen Festtagen, sondern das die Christen scharenweise sich um den Bierpesel und am Feuer versammeln mit dem einzigen Ziel sich su besaufen.

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  • Oh man oh man oh man .. ich moechte hier am liebsten mal laut aufschreien!
    *schrei*:
    Also, wenn ich mal ganz ehrlich sein soll, dann kotzt es mich total an, dass immer den Christen, die Schuld fuer die Komerzkacke an Weihnachten zugeschoben wird, dass saemtliche Atheisten ueberhaupt an Weihnachten (Ostern, Pfingsten, .. ) frei haben, und dass immer mit zweierlei Mass gemessen wird, weil die Christen ja gleich als boese bezeichnet sind, wenn sie gegen nen Moscheeneubau stimmen, aber niemand was sagt, wenn ueberall auf der Welt Christen verfolgt werden ... und nun komm mir niemand und sage mir, dass die anderen Religionen nich auch versuchen ihren Stempel aufzudruecken.


    OK -- nun hab ich mir mal Luft gemacht -- jetzt wirds sachlich.


    Danke Rita fuer deine Beitraege, die ich hiermit gerne unterstuetzen moechte um hier nicht alles nochmal aufzuschreiben,


    Also, ich bin Christ und mir ist herzlich egal, wie DU (also das kann nun hier jeder sein) die freien Tag im Dezember gestaltest (ich hab jetzt bewusst nicht Weihnachten geschrieben). Weihnachten ist ein christliches Fest und wenn man kein Christ ist, braucht man das nicht feiern, nicht wenn mal, wenn du Christ bist musst du. Du musst dir auch kein anderes Fest suchen, dass auf diese Zeit faellt. Du musst ueberhaupt nich feiern, wenn du nix zu feiern hast oder nicht feiern willst.


    Dass die Kirche dran schuld ist, dass die Weihnachstware schon ab September in den Laeden liegt moechte ich auch mal bestreiten - Schuld ist die Gier derGeschaeftsleute, die jeden Anlass bis aufs letzte Ausschlachten. Egal welches Fest und weil die Zeit zwischen Sommerschlussverkauf und Weihnachten so lange war, wurde mal schnell Helloween noch zum Verkaufsschlager.


    Fasten hat nie was mit Sparsamkeit zu tun. Fasten dient dazu sich auf etwas vorzubereiten. So wie wenn du dich im Sport aufwaermst oder vor nem wichtgen Gespraech noch mal na die Luft gehst und tief durchatmest. Fasten erweitert dein Bewusstsein, weil duein Stueck weit den Allag (Arbeiten-Essen-Schlafen) verlaesst. Und immerhin bereitet man sich im Advent symbolisch auf das Kommen Jesu vor. Durchaus wichtig fuer einen Christen, Fasten ist auch nichts, was das Christentum erfunden hat!


    Und gerade darum ist fuer Christen auch ne "besinnliche Zeit" -- weil man sich besinnt oder besinnen sollte auf den Glauben. Noch mal bewusst und mehr als sonst.
    Von Christen, die nur zu den Feiertagen heilig werden halte ich persoenlich auch nichts, aber es tut mir ech weh, dass man immer ueber einen Kamm geschoren wird und ueberhaupt, dass es so viele Vorurteile gibt. Vor allem hier in den christlichen Laendern. Es ist halt nicht mehr in (wie rita schon sagte) Christ zu sein.


    Und wenn die Weihnachtszeit, wie Charles sagt, eine Zeit ist, in der die Familien mal wieder naeher zusammenruecken, dann kann ich das einfach nur begruessen, egal ob da ein Christkind in der Krippe liegt oder nicht, denn Familie is wichtig, weil man einfach Leute braucht, auf die man sich verlassen können muss und mehr von seiner Familie in einem steckt als man oft denkt.



    Noch ein Grundstatment: Die Kirche hat in ihrer Geschichte eine Menge Mist gebaut und oft genug auf der falschen Seite gestanden - aber - man darf nie die Kirche mit den Christen gleichsetzen und nie die Christen mit dem einzelnen Christen.
    Als Deutscher willst du ja auch nicht mit den Nazis damals und den Neonazis heute ueber einen Kamm geschoren werden, oder?

  • Also wo Rita jetzt verletztend gewesen sein soll ist mir auch nicht ganz klar, zumal das recht allgemein geschrieben war und ich auch nicht verstehe wie man einen Atheisten religiös beleidigen kann.


    Ansonsten muss ich sagen, dass diese Diskussion wie sie bestcare hier aufs tableau gebracht hat doch irgendwie, irgendwo jedes Weihnachten anfängt. (Komischer Weise nicht an Pfingsten oder Ostern;) )


    Mittlerweile allerdings habe ich das Gefühl, dass diese Diskussionen nur auf den Plan gerufen werden, da man ja als anständiger Atheist Weihnachten, Advent und so eigentlich ersparen müsste, alleine daheimsitzend, keine Geschenke, keine Plätzchen, keine Lebkuchen und das ist dann auch irgednwie doof und all die anderen die man als Atheisten und unregelmäßige Kirchgänger kennt,sind so dreist und machen doch auch mit, das ärgert dann natürich, so kommts dann zu dieser Diskussion, sei es, um Ärger Luft zu machen oder nach Rechtfertigungen zu suchen, warum man doch feiern könnte... was weiss ich.


    Aufjedenfall ist es doch Fakt, dass sich jeder entscheiden kann was er wie feiern will und wer im April Lebkuchen essen möcjte wird die auch irgendwo organisieren können und wird dafür nicht gesteinigt.



    Mal abgesehen davon, dass wenn Menschen zusammenkommen, sei es weil sie Christen sind oder auch einfach so Lust auf Weihnachten haben, was besinnliches tun, sich was schenken, gemeinsam Zeit verbringen, dann ist das egal wie was Gutes. Das kann man als Christ und Atheist.
    Jetzt sagt der Atheist natürlich: Ja warum denn nicht mal im August. Dann antworte ich, weil er es ja nich mal selber macht, so gibts einen Anlassen, den sogar der Atheist warnimmt, ohne dabei ein schlechtes Gewissen haben zu müssen

  • Und immer dieselben Stereotypen! Es geht doch primär um die Scheinheiligen und nicht um die Religion an sich!


    Jede Religion ist gut, sofern sie den Menschen erhebt. Da macht das Christentum keine Ausnahme.


    Es geht eben darum, das die Wirtschaft es ausnutzt. Wer stellt denn einen Bierpesel auf? Na?


    Es geht darum, das eben diese Werte die ihr aufzeigt eben nicht mehr gelebt werden. Vor lauter Zahlungspausen und Krediten von Toy"r"Us werden eben keine Plätzchen mehr gebacken und es wird sich nicht mehr besonnen!


    Und es würde den Christen halt sehr gut stehen, wenn das ganze Jahr ein wenig mehr Adventszeit wäre, damit sie mal wieder merken, was sie da verzapfen! Das ist doch einfach nur im übertragenen Sinne!


    Meine Meinung ist kein Angriff an Gläubige, sondern an die ganzen Pseudo-Christen da draussen, die noch nicht mal wissen, was sie da feiern. Hauptsache mitmachen.


    Edit. Ich bin kein Atheist!

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    Original von bestcareanywhere
    Und es würde den Christen halt sehr gut stehen, wenn das ganze Jahr ein wenig mehr Adventszeit wäre, damit sie mal wieder merken, was sie da verzapfen! Das ist doch einfach nur im übertragenen Sinne!



    Würde jedem gut stehen. Mal abegsehen davon, sind die Leute die in der Kirche aktiv sind von kirchlichen Jugendgruppen, über Pfadfinder ( ja auch die sind im BDKJ), bis hin zur Seelsorge, Altenbetreuung etc. sehr besinnlich das Jahr über und beschäftigen sich sehr Wohl mit diesen Themen.


    Es machen mehr Leute das ganze Jahr "aktiv Advent", als Dir, glaube ich, bewusst ist.

  • Quote

    Original von bestcareanywhere
    Es geht eben darum, das die Wirtschaft es ausnutzt. Wer stellt denn einen Bierpesel auf? Na?


    Ohne dir zu nahe treten zu wollen, aber dann formulier das bitte auch so, denn es kam einfach nicht so rueber.

  • Davon mal abgesehen das ich erst Backsachen gekauft habe und wäre ich nicht ansteckend, dann wären meine Spekulatius schon längst durch. Oder gehen beim Backen Viren und Bakterien kaputt? Und ich wurde durch diese Adventzeit daran erinnert, das ich sowas schon immer mal machen wollte und ich hoffe das sich einen Haufen Menschen darüber freuen werden.


    Mea Culpa wenn ich missverständlich ausgedrückt habe.

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  • Quote

    Original von bestcareanywhere


    Und es würde den Christen halt sehr gut stehen, wenn das ganze Jahr ein wenig mehr Adventszeit wäre, damit sie mal wieder merken, was sie da verzapfen! Das ist doch einfach nur im übertragenen Sinne!


    Meine Meinung ist kein Angriff an Gläubige, sondern an die ganzen Pseudo-Christen da draussen, die noch nicht mal wissen, was sie da feiern. Hauptsache mitmachen.


    Du widersprichst dir.


    ps. Außer Lämmchen hat sich zur Zeit nur noch eine einzige Person ein weihnachtliches Avatar verpasst... ;)

  • Ja das stimmt, geauso wie ein von mir lancierter Header eingebaut wird. Warum zündet man eine Kerze an? Genau, weil man Gedanken manifestieren möchte. Meine Kerze hat auch eine Bedeutung.


    EDIT: ich bin der Meinung das man aus solchen Diskussionen auch etwas herausnehmen sollte. Sie sind .witzlos, wenn man auf der eigenen Meinung sitzen bleibt

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