12. Türchen

  • Wunschzettel an den Weihnachtsmann


    Nach einer sehr langen OP-Schicht stolperten die Chirurgen müde und erschöpft in den Sumpf. Charles Emerson Winchester, einer der Qualifiziertesten auf seinem Gebiet, war schon eine ganze Weile bei dem Haufen des 4077th. Am Anfang war er ziemlich kühl gewesen zu sich und auch zu den anderen, aber dies hatte sich nach einigen Monaten gelegt, denn er hatte sich an die Situation und die Menschen gewöhnt. Zwar kam er immer noch nicht so gut mit Hawkeye aus, aber man akzeptierte sich und sprach auch mit einander.


    Während der Schicht im OP hatte der Major viele Patienten kommen und gehen gesehen, vor allem sind ihm zwei Soldaten unter den Händen weg gestorben, weil man sie erst ziemlich spät nach dem Angriff auf Anhöhe 4.07 gefunden hatte. Einer starb an seinen Erfrierungen, denn bei ihm waren nicht nur die Extremitäten erfroren, sondern auch seine Lunge an der Unterkühlung litt. Der zweite Patient starb an inneren Blutungen, Charles kam seiner Meinung nicht schnell genug an die Blutung, da der Patient erst einmal warm werden musste, bevor man hätte seine Haut einschneiden können.


    Hawkeye und BJ hatten sich gleich auf ihre Kojen geschmissen und schliefen schon tief und fest. Die bekamen gar nicht mit, dass Charles sich ein Feuer im Ofen machte und sich mit einem Zettel und Stift in dessen Nähe gesetzt hatte. Draußen roch es nach Schnee und die Temperaturen kletterten tagsüber nicht einmal mehr über 0 Grad. Charles ging es sehr schlecht und wollte seinen Gedanken freien Lauf lassen. So ließ er sie einfach fließen.


    „Lieber Weihnachtsmann,“


    Charles schüttelte den Kopf und schallte sich selber, dass es keinen Weihnachtsmann gebe. Es sei nur ein Mythos, der für die Kinder erfunden wurde und von Generation zu Generation weiter gegeben wurde.
    Doch dann sagte er sich:
    „Wenn Sidney Friedmann an den verstorbenen Sigmund Freud schreiben kann, dann werde ich auch an einen erfundenen Weihnachtsmann schreiben.“
    So fuhr Charles mit seinem Gedankenfluss weiter:


    „leider kann ich absolut nicht verstehen, wie man es zulassen kann, dass sich Menschen so hassen, um sich durch so etwas Schlimmes wie Krieg fertig zu machen. Vor allem werden bei solchen Kriegen immer Unschuldige mit hineingezogen, die sich nicht wehren können und alles verlieren, was sie haben. Hier in Korea habe ich so viel Leid und Schrecken gesehen und heute sind mir zwei Menschen unter den Fingern weggestorben, ich fühle mich so hilflos und auch nutzlos. Ich weiß einfach nicht, was ich hier soll und warum es gerade mich getroffen hat mit der Einberufung. In diesem Camp leben viele Zivilpersonen, die einfach eingezogen worden sind, es gibt nur eine handvoll Menschen, die hier sein wollen. Auch wenn unser Kommandeur Colonel Potter ein Soldat über Jahrzehnten ist, möchte er selber nicht hier sein müssen. Wir sehen keinen Sinn in der Kriegsführung, warum führt man überhaupt Krieg? Nur weil man sich nicht verstehet oder jemand etwas Falsch gemacht hat? Kann man nicht einfach einmal durch atmen und mit einander reden? Ist die Menschheit wirklich so verbohrt um diesen Weg der Diplomatie zu gehen? Ich weiß Fragen über Fragen, aber sie brennen mir auf der Seele, weil ich keine Antworten darauf finde und bekomme.
    Wenn es dich wirklich geben würde, würde ich mir nur zwei Sachen vom ganzen Herzen wünschen. Der erste Wunsch wäre, dass es so bald wie möglich Friede auf Erde gebe und wir alle wieder zum Weihnachtsfest zu Hause sind und zum Zweiten wünschte ich mir, dass die Menschen lernen würden, friedlich miteinander umgehen zu können und bei Meinungsverschiedenheiten erst einmal reden würden, anstatt zur Waffe zu greifen.
    Meiner Familie und mir wird sehr oft vorgeworfen, wir seien auf materielle Dinge wie Geld und teuere Sachen fixiert oder aber auch wir würden nach Macht streben. Aber all das ist nicht wahr, denn zur Weihnachtszeit tun viele gute Dinge, die man mit Geld nicht bezahlen könnte. Letztes Jahr haben meine Eltern ein Puppenspiel aufgeführt für Kinder eines Waisenhauses in Afrika und die schönste Bezahlung war das Lachen der kleinen Kinder.
    Für uns ist Geld nicht alles, es erleichtert einem zwar das Leben, aber ist nicht das Wichtigste in unserem Leben. Mir ist es persönlich sehr wichtig, dass es Liebe und Wärme in meiner Umgebung gibt. Aber auch ich musste das erst lernen, wie man ohne Geld glücklich werden kann und ich denke, ich habe es schon sehr gut geschafft.
    Mich holt jetzt langsam die Müdigkeit ein, es wird schon Abend und mein Kopf ruft nach dem Kissen. Ich hoffe, ich finde den Schlaf, den ich brauche, um den Menschen hier wieder zu helfen.“


    Charles legte den Stift zu Seite und faltete den Brief sorgfältig zusammen und legte ihn in seine Feldkiste, damit er ihn später vielleicht weiter schreiben zu können. Dann machte er sich auf seiner Pritsche lang und schlief augenblicklich ein. Da sie alle ziemlich fertig waren, schliefen sie die Nacht durch und keiner aus dem Sumpf bekam mit, dass sich der Brief von Charles selbstständig gemacht hatte. In der Nachte hatte er sich einfach aus der Feldkiste erhoben und schwebte wie durch Zauberhand durch den Schlitz unter der Tür. Der Brief war mit kleinen funkelnden Sternchen umgeben, so wie er sich durch die Luft bewegte. Am Himmel konnte man noch viele weitere Briefe sehen. Es konnte eigentlich nur ein Traum sein, dennoch war es aber wahr.


    Die Briefe hatten einen weiten Weg hinter sich, als sie am Nordpol ankamen und auf dem Tisch von vielen Weihnachtskobolden landeten. Die Briefe wurden geöffnet und von den Kobolden aufmerksam gelesen und mit der Liste der braven und der unartigen Kindern verglichen. Wenn ein Kind auf der Brav-Liste zu finden war, wurden die Wunschzettel in die Werkstatt weitergeleitet, wo man sich ihrer annahm. Die unartigen Kinder hatten auch dieses Jahr keine Chance auf Geschenke, denn ihre Briefe wurden ins Archiv gegeben um sie abzulegen, die Kinder würden eine Rute unter dem Baum finden. Der Brief von Charles fiel in die Hände es Oberkobolden, der ihn zweimal lesen musste, um dann sich dann zu entscheiden, dass er ihn unbedingt dem Weihnachtsmann zeigen musste. So eilte er zum Weihnachtsmann und wedelte vor ihm mit dem Brief.


    Der Weihnachtsmann las sich den Brief sehr gründlich durch und bedankte sich bei dem Kobold. In dieser Nacht konnte der Weihnachtsmann keine Ruhe finden und griff immer wieder zum Wunschzettel von Charles. Er nahm sich vor darauf zu antworten, denn die Sache lag ihm sehr am Herzen, denn er bekam nicht oft ein Schreiben von einem Erwachsenen. Und die Familie Winchester stand schon seit mehreren Generationen immer auf der Liste der braven Kinder, also warum sollte man nicht darauf reagieren.


    „Sehr geehrter Charles,


    deinen Brief habe ich mit größter Aufmerksamkeit und Sorge gelesen. Meine Kobolde und ich versuchen das Geschehen auf Erden so gut wie möglich im Auge zu behalten. Da unser Augenmerk aber meistens auf das Verhalten der Kinder gerichtet ist, bekommen wir nur wenig von dem Schrecken, den ihr tagtäglich ausgesetzt seid nur sehr wenig mit. Natürlich weiß ich, dass es bei euch in Korea Krieg herrscht und ihr nicht wirklich freiwillig dort seid. Ich lese viele Wunschzettel von Kindern aus Korea, die ihr zu Hause verloren haben und sich nichts sehnlicher wünschen, dass alles vorbei ist und sie wieder mit ihren Eltern und Geschwistern in Ruhe leben können.
    Doch leider kann ich dir wie auch ihnen diesen Wunsch nicht erfüllen, denn es gibt Sachen, die nicht in meinem Ermessen liegen. Ich kann mich nicht in Angelegenheiten des Schicksals einmischen, denn sonst würde es ein heilloses Durcheinander in euerer und meiner Welt geben. Ich kann nur versuchen mit dem Schicksal zu reden, wir haben nächste Woche unser alljährliches Treffen, wo sich alle Verantwortlichen wie Mutter Natur, Väterchen Frost, das Schicksal, der Nikolaus und ich uns zusammensetzen und diskutieren. Ich werde dem Schicksal deinen Wunsch vorbringen und mal sehen, was sich machen lässt und vielleicht kommt ihr alle zum Weihnachtsfest nach Hause, wo eure Lieben auf euch warten.
    Zu deinem zweiten Wunsch ist es etwas leichter, ich habe ein Vernunftpulver, was ich in den nächsten Tagen über die Erde verstreuen kann. Nur ob es auch wirklich hilft müssen wir abwarten, denn jeder Mensch reagiert anders auf die Vernunft, es kann also durch aus möglich sein, dass die Sturen nur noch sturer werden oder man einfach die Vernunft zur Seite schiebt und man aus der Sache nichts lernt.
    Was ich mir aber vorstellen kann, ist, dass du nicht glauben kannst, dass ich dir geschrieben habe, aber ich etwas, was nur du und ich wissen können. Erinnerst du dich noch, was du dir zu deinem 6ten Geburtstag gewünscht hast und nur ich es bewerkstelligen konnte? Na, überleg mal und dann denke daran, wenn du diesen Brief für unglaubwürdig hältst und deine beiden Zeltmitbewohner in Verdacht hast. Denn ich weiß noch, dass du mich damals unbedingt sehen wolltest, um eine Runde mit den Rentieren Schlitten zu fahren und da haben wir in der Nacht auch getan.
    Leider muss ich wieder an die Arbeit gehen, Weihnachten ist mehr fern. Bleibe immer der brave und gutmütige Junge wie du es damals immer warst.


    Viele weihnachtliche Grüße
    Der Weihnachtsmann“


    Der Weihnachtsmann legte zu frieden seinen Federkiel zur Seite und faltete seinen Brief ordentlich, um ihn dann in einen Umschlag zu stecken. Er verschloss den Umschlag mit seinem Siegel. Er schickte ihn mit dem nächsten Ostwind in Richtung Korea, wo es schon morgen war und Charles sich besser fühlte.


    Das Gefühl sich alles von der Seele geschrieben zu haben, beflügelte ihn und seine Stimmung, während draußen der erste Schnee fiel, saß er auf der Intensiven und schrieb die Krankenberichte vom letzten Tag. Hawk und BJ waren an dem Morgen schon ziemlich früh aufgestanden und hatten sich für die Organisation des Blutspendetages gemeldet, denn durch den Schneefall würde es die nächsten Stunden auf jeden Fall ruhig bleiben. Colonel Potter hatte sich mit seiner Staffelei in sein Zelt verschanzt, um die ersten Eindrücke des Winters fest zu halten. Auch wenn es nicht die schönste Erinnerung an diesen verflixten Krieg sei, aber dennoch lag ihm eine winterliche Erinnerung am Herzen.


    Da alle abgelenkt waren, konnte der Brief unbemerkt ins Camp gelangen und sich seinen Platz auf Charles Bett zu suchen. Hier würde der Brief auf die Rückkehr des Chirurgen warten. Doch lange musste er dort nicht liegen bleiben, denn zur Mittagszeit endete Winchesters Dienst und er zog sich ins Zelt zurück.
    „Hm, Radar hatte doch vorhin gesagt, dass keine Post für mich gekommen ist.“
    Er setzte sich auf den Stuhl an seinem Schreibtisch und runzelte die Stirn, denn der Umschlag war nur an „Charles Winchester, Korea“ adressiert und noch mehr wunderte er sich über das Siegel. Zur erst überlegte er, ob er ihn überhaupt lesen und öffnen sollte, denn er wusste ja nicht was drin sein könnte. Doch seine Neugierde gewann und so öffnete er den Brief mit seinem Brieföffner.


    Während des Lesens schüttelte hin und wieder ungläubig den Kopf und wollte den Zettel beiseite legen, aber irgendetwas hielt ihn davon ab. Bei der Stelle mit dem Wunsch im Alter von 6 Jahren, ist Welt fast gänzlich durcheinander geraten, natürlich konnte er sich noch genau an die Schlittenfahrt mit dem Weihnachtsmann durch Boston erinnern.
    „Komisch, warum erinnere ich mich jetzt so deutlich daran, als ob es gestern gewesen wäre, wenn sonst all die Jahre nur noch ganz verschwommen was in Erinnerung habe.“
    Er las den Brief zu Ende und ließ ihn kopfschüttelnd auf den Schreibtisch nieder sinken. Dann sprang er auf und eilte zu seiner Feldkiste, doch da war sein Schreiben an den Weihnachtsmann nicht mehr zu finden. Er glaubte nun wirklich, dass der Weihnachtsmann ihm höchstpersönlich geschrieben hatte. Charles nahm sich daraufhin auf jeden Fall vor, den Brief gut auf zu heben und an die Möglichkeit des Friedens zu hoffen.


    Die Tage in Korea zogen ins Land und die Schneedecke wurde immer dicker im Camp, am Nordpol hingegen war die Konferenz im vollen Gange und das Schicksal versprach dem Weihnachtsmann sein Bestes zu tun, aber versprechen könne es nichts. Dafür wären die Parteien schon zu versteift auf ihre Meinung zu diesem Krieg. Man könne nur drauf hoffen, dass die Vernunft ihr übriges tut.


    Das Schicksal und das Vernunftpulver hatten ganze Arbeit geleistet und Mitte Dezember bekam das Camp über Radio die überraschende Nachricht, dass Nord- und Südkorea sich über einen Waffenstillstand geeinigt und einen Friedensvertrag unterzeichnet. Die Bewohner des 4077th lagen sich in den Armen und jubelten. Charles stand perplex vor dem Schwarzen Brett und konnte nicht fassen, was gerade geschehen ist. Der Krieg ist vorbei und die Truppen würden in den nächsten Tagen gesammelt und nach Hause geschickt werden. Er hatte jetzt nur noch einen Gedanken, er würde zu Weihnachten in Boston sein, wenn man ihn unter den ersten auswählen würde, die am nächsten Tag schon abgezogen würden.
    Er machte sich auf den Weg in sein Zelt und nahm sich noch einmal den Brief des Weihnachtsmannes vor. Er hatte ihn in den letzten Tagen ziemlich oft gelesen und ihn unter dem Kopfkissen gehabt, denn es gab ihm die Hoffnung auf baldiges Ende. Und jetzt wo dieses Ende gekommen ist, musste er unbedingt ein großes Danke schön an den Weihnachtsmann schreiben, doch das brauchte er nicht. Denn er hörte die Stimme des Weihnachtsmannes beziehungsweise hatte Charles die Vermutung, dass er es sein müsste.
    „Charles, du brauchst mir nicht danken, ich habe nur mit dem Schicksal geredet und er muss es irgendwie hinbekommen haben, dass sie die beiden Parteien so schnell einigen. Ich danke dir für deinen Brief und genieß die Feiertage mit deiner Familie.“
    Charles lächelte und hielt den Brief an sein Herz gedrückt. Er würde Weihnachten wirklich zu Hause sein.


    An diesem Abend wurde im MASH ein riesiges Fest gefeiert und Colonel Potter gab nach dem Essen bekannt, wer zu erst nach Hause geschickt wurde, denn noch am Nachmittag hatte das Hauptquartier die Marschbefehle von den ersten Glücklichen losgeschickt, so dass diese am nächsten Morgen eintreffen würden. Die Reiseformalitäten waren auch schon getroffen, um jedem zu ermöglichen zum Fest in den Staaten zu sein. Zu den Ersten gehörte natürlich Charles Emerson Winchester, BJ Hunnicutt und Maxwell Klinger, der sich diebisch auf seine Heimat freute.


    Zwei Wochen später konnte man Charles im Bademantel seinem Elternhaus sehen, wie er am Fenster stand und gegen den Himmel schaute. Er hoffte, dass er vielleicht den Schlitten und die Rentiere des Weihnachtsmannes sehen würde, um sich für diesen wunderschönen Tag zu bedanken. Denn an diesem Morgen fand der ehemalige Major der US Army ein wunderschönes Geschenk, was nicht von seiner Familie stammte, sondern nur der Weihnachtsmann ihm schenken konnte, und zwar ein Foto von Charles als 6jähriger umgeben von den Rentieren des Weihnachtsschlitten. Doch der Weihnachtsmann war schon längst wieder am Nordpol und ruhte sich von der anstrengenden Nacht aus.


    Ende

  • Sorry Hawkgirl, ich bin wirklich nicht eher dazu gekommen es zu lesen, weil ich trotz Urlaub hier voll eingespannt war und war richtig traurig, dass - als ich vorhin lunschte - noch immer keiner geantwortet hatte .. .... aber nun hab ich sie gelesen: sehr schoen! Und das Vernunftpulver hat einen grossen Lacher bei mir erzeugt. Kann ich da ne Dose von haben? Nicht fuer mich, aber ... ich wuesste da schon ein paar Kandidaten, denen man das in den Tee schuetten koennte ;)

  • Klasse, eine Mischung aus FanFiction und Fantasy-Märchen. Schon fast Drehbuchmaterial für Hollywood!!!


    Sorry, bin erst jetzt zum Lesen gekommen!!!!

  • He he, endlich mal kurz Zeit der Adventskalender zu lesen und dein 12.en ist der erste. Morgen kommt der Rest, hoffe ich. Es sei mir vergeben dass es seine Zeit dauerte, irgendetwas war diese Wochenende wichtiger. :D


    Ein schönen, fantasievolle Geschichte, Bine; ich sehe den mit Sternchen umrahmte Brief vor mein Geistesauge wegflattern. Und toll dass du ausgerechnet Charles für die Hauptrolle gewählt hast, wie mit dem Ahornblatt aus dem 'kleine Brieffreunden'-Folge.

  • Schön! :] :] :] Einfach nur schön. Man gönnt Charles so richtig, dieses Ende! So richtig was fürs Herz udn passend zur Weihnachtsstimmung! Danke!