Ya basta! Entschluss gefasst

  • Ich dachte das wäre das Dogam der Jungfrauengeburt?


    Marias unbefleckte Empfängnis feiert man doch auch Anfang Dezember? Nicht grade 9 Monate vor dem 24.12 ;)
    Eher 9 Monate vor ihrer eigenen Geburt im September.

  • Ich dachte auch immer, dass die unbefleckte Empfängnis die Empfängnis von Jesus durch den Heiligen Geist ist.


    Vllt. braucht so ein Heiland eine längere Reifungsdauer als so ein normal sterbliches Kind und deswegen feiert man die Empfängnis Anfang Dezember, oder er brauchte nur ein paar Wochen zum gedeihen :D

  • Das wird es sein ;)


    Hab mal anchgeschaut, wiki weiß folgendes
    Die Unbefleckte Empfängnis (lat. immaculata conceptio) ist ein römisch-katholisches Glaubensdogma, nach der die Gottesmutter Maria von jedem Makel der Erbsünde bewahrt, jedoch auf natürliche Weise von ihrer Mutter empfangen und geboren wurde. Damit habe Gott Maria vom allerersten Augenblick ihres Lebens an vor der Macht der Sünde bewahrt. Dieses Dogma ist von der Jungfrauengeburt zu unterscheiden.

  • Quote

    Original von BlakeMZ
    Lange Rede kurzer Sinn, das Thema lässt sich zwar immer gerne anführen, ist aber eigentlich sowas von unbedeutend.


    Dann frag ich mich, weshalb katholische Nonnen in Afrika mit der Exkommunikation bedroht wurden, als sie gratis Kondome verteilt haben. Hab mal ein Interview mit einer dieser Nonnen gelesen, und sie sagte, dass sie es einfach nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren konnte, Menschen in den sichern Tod zu schicken, wenn sie die Dinger nicht verteilt hätte. Wenn das Thema also so unbedeutend wäre, dann hätte man die gute Frau ja auch ihre Arbeit machen lassen sollen. Es sei denn, man hofft auf Neuzugänge im örtlichen Waisenhaus, weil mal wieder ein paar Eltern an AIDS krepiert sind. (Sorry, aber bei dem Thema kan ich nicht anders als zynisch ätzen!)

  • Quote

    Original von rita


    Dann frag ich mich, weshalb katholische Nonnen in Afrika mit der Exkommunikation bedroht wurden, als sie gratis Kondome verteilt haben. Hab mal ein Interview mit einer dieser Nonnen gelesen, und sie sagte, dass sie es einfach nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren konnte, Menschen in den sichern Tod zu schicken, wenn sie die Dinger nicht verteilt hätte. Wenn das Thema also so unbedeutend wäre, dann hätte man die gute Frau ja auch ihre Arbeit machen lassen sollen. Es sei denn, man hofft auf Neuzugänge im örtlichen Waisenhaus, weil mal wieder ein paar Eltern an AIDS krepiert sind. (Sorry, aber bei dem Thema kan ich nicht anders als zynisch ätzen!)



    Schnarch. ;)
    Natürlich ist das ätzend, darüber brauch man doch nicht diskutieren!
    Aber da drehen wir uns doch nur im Kreis und ich frage nochmal:
    Wenn eine der Grundüberzeugungen der Kirche ist, zu sagen, Verhütung ist nicht, was machste dann mit eigenen Leuten die sich nicht dran halten?


    Ich sage ja auch nicht, dass das Thema AIDS unbeduetend ist.
    Aber wenn man Kirche kritisiert, kommen immer die Themen Zölibat, Frauenpriester und AIDS, weil das nunmal Themen sind, bei dem jeder, der es schafft seinen Lümmel in de Plastiktüte zu stecken was zu sagen kann ;)


    Aber es wird doch in Afrika und auf der Welt nicht mehr oder weniger AIDS geben egal ob die Kirche Kondome erlaubt, verbietet, ob sie ne Nonne exkommunizieren und der Papst persönlich jedem Afrikaner beim überziehen hilft.

  • Jupp, da liegt der Hase im Pfeffer: Nur gesellschaftliche Veränderungen helfen wirklich in Afrika gegen AIDS.
    Dazu gehört Aufklärung, Aufklärung, Aufklärung. Und zwar nicht nur in dem Sinn, daß es Kondome gibt, sondern auch wie man vertrauenswürdige von dubiosen auseinanderhält.
    Dazu gehört aber auch daß es eine Kontrollstelle geben müsste die die Großindustrie zwingt, in der 2. und 3. Welt die selben Maßstäbe anzulegen wie in der 1.

    Take my love.
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    Take me where I cannot stand.
    I don't care, I'm still free
    You can't take the sky from me

  • ....Eeeeees nimmt Konturen an, Anfang nächster Woche kommt der altkatholische Pfarrer bei mir vorbei.
    Ich habe mir gestern und vorgestern auch nochmal die Zeit genommen ganz genau zu überlegen, ob ich es will und JA, die Entscheidung steht fest. Bzw. ich sehe keine Alternative.
    Ich weiß ja nicht, ab welchem Zeitpunkt man sich, wenn man die Konfession oder sogar die Religion wechselt, als Konvertit bezeichnen darf, aber ich tu es schon jetzt.


    Ich sehe das so: So lang es noch einen lebendigen Augenzeugen der Militärdiktaturen in Lateinamerika gibt, können gewisse päpstliche Dogmen, wie das Unfehlbarkeitsdogma, nicht fallen. Denn wenn der Vatikan zugibt, fehlbar zu sein, muss er sich der eigenen Schuld stellen.


    Ich wurde 1978 geboren, die letzten Augenzeugen der Militärdiktaturen sind etwa meine Generation.
    Also wird es wohl zu meinen Lebzeiten nicht mehr zu einer Erneuerung des römischen Katholizismus kommen.

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  • ....Eeeeees nimmt Konturen an, Anfang nächster Woche kommt der altkatholische Pfarrer bei mir vorbei.
    Ich habe mir gestern und vorgestern auch nochmal die Zeit genommen ganz genau zu überlegen, ob ich es will und JA, die Entscheidung steht fest. Bzw. ich sehe keine Alternative.
    Ich weiß ja nicht, ab welchem Zeitpunkt man sich, wenn man die Konfession oder sogar die Religion wechselt, als Konvertit bezeichnen darf, aber ich tu es schon jetzt.


    Ich sehe das so: So lang es noch einen lebendigen Augenzeugen der Militärdiktaturen in Lateinamerika gibt, können gewisse päpstliche Dogmen, wie das Unfehlbarkeitsdogma, nicht fallen. Denn wenn der Vatikan zugibt, fehlbar zu sein, muss er sich der eigenen Schuld stellen.


    Ich wurde 1978 geboren, die letzten Augenzeugen der Militärdiktaturen sind etwa meine Generation.
    Also wird es wohl zu meinen Lebzeiten nicht mehr zu einer Erneuerung des römischen Katholizismus kommen.

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  • Habe gerade diesen Thread entdeckt. He, Leonard, wie ging es denn nun weiter?


    Bleibe zwar unerschütterlich bei meinem katholischen Glauben, finde die Altkatholiken aber eine interessante Glaubensgemeinschaft. Erzähl mal bitte!

    An der Liebe zur Schönheit ist nichts auszusetzten. Aber Schönheit ist, sofern sie nicht mit etwas Sinnvollem vermählt ist, immer nur oberflächlich.