Lehrer schlägt schüler fast tot

  • Quote

    Original von rita


    Das stimmt so auch nicht. Keiner in Europa braucht so lang wie die Deutschen um in den ersten Beruf einzusteigen! Wir reden hier bei G8 von Abiturienten! Leute, die im Idealfall studieren! Im Schnitt dauerte das bisher gute 6 bis 7 Jahre bis zum ersten Abschluss. In dem sleben Zeitraum hatten da die anderen europäischen Studenten schon ihre Dissertation verteidigt. Und selbst, wenn man als Abiturient nicht studiert, mit ner Ausbildung gibts das erste rightige, volle Gehalt auch erst mit 21 Jahren!


    Vielleicht sollte man bei Durchscnittlich 6-7 Jahren (WIRKLICH?? 8o) dann mal ueber die Studienbedingungen nachdenken.
    PS Bachelor hilft da auch nicht, wenn man doch 10 Semester braucht um alle Kurse belegen zu koennen.

  • Vom eigentlichem Thema sind wir wirklich weit weg: Dieser Mensch gehört ganz lange eingesperrt, entweder ins Gefängnis, oder in eine psychatrische Anstalt. So ein Mensch ist eine Gefahr für die Allgemeinheit, egal wie sehr er provoziert wurde.


    Ich finde das den Schülern heutzutage wesentlich mehr abgefordert wird, als früher. Marco ist jetzt elf und geht auf die Gesamtschule. Er hat dreimal die Woche bis halb vier Unterricht, zweimal bis halb drei. Allerdings mit Mittagspause und Stunden für die Hausaufgaben. Trotzdem braucht er nach der Schule erst mal eine Stunde für sich, um runterzukommen und abzuschalten. Dann geht er noch ab ca. 4 - 5 Uhr raus zum Spielen. Das ist für einen Elfjährigen schon ein strammes Programm. Ein bißchen klaut man den Kindern damit auch die Kindheit, ich hatte wesentlich mehr Freizeit, als ich in dem Alter war.


    Außerdem geht er noch einmal die Woche Schwimmen und einmal zum Keyboard-Unterricht. Eigentlich Sachen, die ich unterstütze, aber die seine Freizeit noch mehr eingrenzen. (Er macht das gerne, aber manchmal ärgert er sich schon, wenn er einem Kumpel wegen so einem Termin absagen muß.) Ist schon ganz schön schwer, da einen gesunden Mittelweg zu finden.


    Werte sind natürlich ganz, ganz wichtig. Die müssen den Kindern vorgelebt werden. Ich glaube nicht, das die Schule da einen so großen Einfluß drauf haben kann. Das ist natürlich ganz schwer für die Lehrer. Auf der einen Seite müßen sie die "lernwilligen" Kinder unterstützen, auf der anderen Seite müßen sie auch versuchen, den Kindern aus einem schwierigem Umfeld eine Möglichkeit aufzeigen, das das Lernen einen Sinn hat.

    "Ich glaube das kleine Scherzchen wurde soeben ins Fegefeuer verdammt"

  • Quote

    Original von Braymore
    Vom eigentlichem Thema sind wir wirklich weit weg: Dieser Mensch gehört ganz lange eingesperrt, entweder ins Gefängnis, oder in eine psychatrische Anstalt. So ein Mensch ist eine Gefahr für die Allgemeinheit, egal wie sehr er provoziert wurde.


    Dann wird dich sein Freispruch weniger begeistern.

  • Wow.
    Aber was auch immer da vorgefallen ist, das ist doch verrückt! Provozieren, um es dann auf Video festzuhalten.
    Da gibt es bestimmt Leute, die argumentieren, das ist halt, was Kinder heutzutage tun. Lasst sie doch die armen Kinder.... Ach Mensch, ist das alles deprimierend.

  • ich finds gut das der frei gesprochen wurde, wobei ich allerdings noch glücklicher wäre wenn ich im bericht etwas hätte entdecken können das er sich in behandlung begibt bzw an sich arbeitet. denn bei der krankengeschichte sollte er sich auch hilfe suchen.

  • Damit hätte ich ja jetzt nicht gerechnet, dass der Lehrer freigesprochen wird.
    Find ich persönlich nicht richtig, dass der sich nicht mal einer psychatrischen Behandlung unterziehen muss. Da kommt jetzt irgendwie ein falsches Signal bei rüber.
    Das fühlt sich für mich ein wenig so an, wie ein Freischein für Lehrer zum Ausflippen und Schüler schlagen.


    Das Verhalten der Schüler ist schon sehr seltsam, aber ich finde die Verallgemeinerung "die Jugendlichen von heute" nicht so toll. Auf der Schule, auf der ich grad das FÖJ mache habe ich viele Kinder kennen gelernt, die nicht so sind (und das ist eine freie Schule ;)).
    Das was schief läuft ist einfach, dass sich für die Kinder nicht mehr so interessiert wird. Die sollen zwar Erfolge vorweisen, aber ansonsten werden glaube ich ganz viele Kindern icht beachtet. Und dann reagieren sie so, das ist also eine Form des Aufmerksamkeit heischens (damit meine ich aber nicht, dass das halt ist, was Kinder heute machen).
    Es wäre wohl schon viel gewonnen, wenn man es schaffen würde, dass mit den Kindern geredet wird, wie es ihnen geht, sich einfach für sie interessiert. Das machen wir mit unseren Kindern hier und es klappt. Leider kann man das nicht auf die Regelschulen übertragen, denn dort fehlt es dafür einfach an Personal.


    Aber solange immer weiter und immer mehr im Bereich Bildung gespart wird und so krampfhaft am alten System festgehalten wird, wird sich da nichts ändern.
    Aber das würde ja Geld kosten, was man nicht mehr in Panzer oder was weiß ich inverstieren kann :rolleyes:

  • Er wurde des versuchten Mordes freigesprochen aber nicht der Körperverletzung die er selbst zugegeben hat. Und deswegen muss er nochmal vors Gericht im Mai. Mal schauen was dann passiert, auch wenn er wohl nicht in den Knast muss, aber Job ist er hoffentlich los.