die besten Kinderbücher/Filme

  • Hallöchen Ihr Lieben!


    eine gute Freundin von mir, hat mich, aufgrund dessen, dass ich über meine "fehlende Zeit" geschimpft hab, ans Herz gelegt, dass ich mir doch nochmal Momo durchlesen solle....


    Eins der Bücher, die mich in meiner Kindheit / Jugend sehr geprägt hat...


    Und da habe ich mir gedacht, das wäre doch eigentlich mal ein nettes Thema fürs Forum ;-)



    Bei mir gab es mehrere, die mich geprägt haben....
    Momo
    Die unendliche Geschichte
    Mio, mein Mio
    die Brüder Löwenherz
    etc.


    Was waren Eure lieblingskinder / Jugendbücher, und warum?
    Haben sie euch was fürs Leben mitgegeben?


    Ich bin gespannt :-)


    Liebe Grüße,
    Gudu

  • mh, ich weiß nicht recht, als Kind hab ich ehrlich gesagt nicht sehr viel gelesen. Außer natürlich Astrid Lindgren (besonders Michel aus Lönneberga).
    In den letzten drei/vier Jahren habe ich als Buchhändlerin denke ich wesentlich mehr Kinder und Jugendbücher gelesen, als vorher zusammengenommen.


    Also wenn du willst, Gudu, kann ich dir ein paar richtig gute aktuelle empfehlen ;) sind auch ein paar sog. "All Agers" dabei ;)


    Das meiner Meinung nach aktuell schönste Buch für Jugendliche (auch für junge und junggebliebene Erwachsene geeignet ;)) ist "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" von John Green, Hanser Verlag. Ein sehr bewegndes Buch über zwei krebskranke Jungendliche (ich weiß, klingt abgedroschen, ist aber wirklich sehr schön) Ich kann mir vorstellen, dass das Buch schon prägend sein kann, wenn man es in Jugendjahren liest (bei mir leider etwas zu spät :D)


    Ach, da fällt mir doch noch ein prägendes Buch aus meiner Jugend ein: Der Trotzkopf, ist euch sicher bekannt.
    Ich war damals sehr begeistert von Ilse (so hieß sie doch, oder?) und am Ende richtig empört, weil das Buch so schamlos dämlich ausging, dass sie jetzt doch ein braves und gefügsames Mädchen wurde und dann noch in Fortsetzungen gipfelte wie "Trotzkopfs Brautzeit" und "Trotzkopfs Ehe" :rolleyes:... Da war ich richtig wütend, aber das liegt denke ich eher am Zeitgeist, man muss sich auch vor Augen halten, wie alt diese Bücher eig. sind... Die hat meine Mutter schon als Kind gelesen. Ist halt das klassische Struwwellieschen-Thema... Als emanzipierter Mensch muss man das halt mit einem Augenzwinkern sehen, würde sich heute schwer tun auf dem Büchermarkt^^

  • *grins* hätt ich drauf kommen müssen, dass Du den Trotzkopf nennst :D ;)
    Ich hab das Buch selbst leider nicht gelesen... Bildungslücke?
    Und die nachfolgenden Teile... naja... man weiß ja, wie es mit Fortsetzungen in der Regel ist... daher bin ich ganz froh, dass es kein "Momo 2 - Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" oder sonst was gibt....


    Ich fand es auch bei der unendlichen Geschichte nicht toll... das Original war super... als Buch, sowie auch als Film... aber die Filme, die danach kamen, wurden immer abgedroschener, find ich.


    "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" hört sich interessant an... vorallem aber der Titel ;-) wenns mir "zufällig" mal über den Weg läuft, werd ich es mir mal organisieren :-) Wer kann immerhin schon der Empfehlung einer Buchhändlerin wiederstehen :-D

  • heutzutage ist Unkenntnis des Trotzkopfs wahrscheinlich keine Bildungslücke mehr, eher bei den 68ern, die dieses Buch wahrsch. zerissen hätten :D


    John Green ist generell sehr empfehlenswert unter den heutigen Jugendbuchautoren, er hat schon mehrere Werke veröffentlicht, die sich samt und sonders schwierigen Situatiionen im Leben von Jugendlichen widmen, daher mein Präge-Gedanke...


    Und ich muss es ja jetzt mal zugeben, ich damals als zehnjährige schon die Agatha Christie-Krimis bei meinen Eltern aus dem Regal geklaut und heimlich gelesen, hat mich wahrscheinlich auch gerprägt, auf die ein oder andere Weise :D