Angriff der Killer-Pollen

  • hallo zusammen!


    dank des langen Winters hatten die ganzen Pflanzen ja jetzt super zeit um ihre Kräfte zu sammeln... und jetzt schlagen sie voller gewalt zurück ;)
    Ich habe mir tatsächlich schonmal die Frage gestellt, ob das ein Rachefeldzug der Natur gegen den Menschen ist, damit dieser endlich mal anfängt besser auf seine Umwelt zu achten.


    Gibts noch mehr Heuschnupfen geplagte dieses Jahr unter Euch?
    Wie empfindet ihr es? Ich mein, dieses Jahr ist es echt heftiger wie das letzte zum Beispiel, oder kommt mir das nur so vor? Und wie schafft ihr es am besten damit klar zu kommen?
    Tabletten? Spritzen oder beabsichtige Auseinandersetzung und desensibiliserung mit den Pollen?


    *taschentüscheranalleinteressentenverteil*

  • ::dankend-Taschentuch-annehm::


    Ich kann dir eigentlich gar nicht richtig Antwort geben, da das letzten Jahr mir so unteraus geholt hat, dass ich mein Sensibilisierung abgebrochen und ein gründlichen Sanierung ganzkörperlich gemacht habe. Daher habe ich wohl vom ersten Frühlingstag an Juckreiz am Haut, niesen und verschnupft sein bemerkt, aber jetzt beim richtigen Ausbruch erst auch die Augen und asthmatischen Beschwerden (die ich letzten Jahr schon mit Weichnachten bekam).


    Die Sensibilsierung der Frühblüher ist wieder aufgenommen, dazu nehme ich Antihistaminika, Nasenspray und Augentropfen.


    Ob dieses Jahr heftiger ist, wie gesagt, weiss ich nicht. Letztes Jahr war halt ziemlich langgezogen, da es mit Weihnachten schon anfing. Die Birke wurde dann in ihren Blüte gestoppt durch den kurzen Frostperiode und hat das im April nachgeholt als die Gräser anfingen.


    Dafür fliegt jetzt alles gleichzeitig: Frühblüher und Gräser zusammen, was für'ne Spaß! :rolleyes:

  • Die letzten 3 Jahre hab ich zum ersten Mal sowas wie Heuschnupfen erlebt (vorher nie). Allerdings scheint sich das dieses Jahr wieder gelegt zu haben, trotz der Heftigkeit, mit der die Pollen jetzt kommen.
    Ein wenig Juckreiz ist schon noch da, aber im Vergleich zu einem echten Heuschnupfler wohl kaum der Rede wert.

  • Ich hatte ein paar Jahre Pollen frei seid Mukel kam aber dieses Jahr fängt es wieder an , die frühblüher und die blöde Haselnuss ,machen mir zu schaffen ich nehm nasivin befeuchtigungs spray ab und zu und wenn es garnciht mehr geht dann ein richtiges nasenspray aber sonst nix weil ich nadeln nicht ab kann und das wird auch so bleiben grins

    -Leben bedeutet unterwegs zu sein.
    Nicht um möglichst schnell anzukommen, sondern um seinen Träumen Zeit zu geben, wahr zu werden.

    Edited once, last by gefreiter charles lamm ().

  • ich hatte es über Jahre hinwg mit verschiedenen Desensibilisierungen versucht.... ob jetzt drei jahre hindurch spritzen, oder Tropfen, oder oder oder....
    mittlerweile setze ich auf die eigenen Desensibilisierungskräfte des Körpers....
    kein Nasenspray (kann man süchtig nach werden :D - hach, das weckt erinnerungen *ggg*) keine Tabletten.... wenn ich damit anfange, komm ich das ganze jahr nicht ohne aus....
    ich versuche mit absichtlich gerade jetzt in der zeit extra viel "in den Pollen" aufzuhalten.... lange spaziergänge durch die Felder oder Wälder, so viel draußen sein wie nur möglich.... es ist horror.... aber dafür hoffe ich darauf, dass es so funktioniet wie die letzten zwei drei Jahre.... 2-4 Wochen hardcore... und dann ist ruhe im Karton ;-) Ich werd berichten ;)

  • Uff ja, das ist Hardcore. Berichte wie es dir damit geht. Als ich vor drei Jahren gezwungenermasse 'ohne' auskommen musste, habe ich mehrere heftige Asthma-Anfälle gehabt und war nach 4 Wochen so ausgelaugt, dass ich Ukkie abstillen musste. Daher habe ich für den Hardcore-Methode Angst.


    Allerdings habe ich das Gefühl, dass die Ernährungsumstellung (bzw. das rausfinden worauf ich intolerant reagiere) schon einiges ausmacht.

  • Ich erträge, wie kleine Babys, das grobe Kuhmilch-Eiweiß nicht. Das ist ein wenig anders als Laktose-Intoleranz, daher kann ich nicht einfach auf Laktose-freie, aber trotzdem Kuhmilchprodukten zurückgreifen. Wegen das nehmen von Schilddrüse-Hormonen fallen Sojamilchprodukten auch weg.
    Das heisst: 1-2 x wöchentlich Naturjoghurt (um den Toleranz zu trainieren) und sonst Schafs- und Ziegenkäse (was ich wenigstens mag).


    Ausserdem reagiere ich ziemlich intolerant auf Zucker. Auch da nur in kleine Menge, wie Zartbitterschokolade.


    Dann für den allgemeine allergenfreie: so wenig Weizen und Schwein-Wurstwaren wie möglich.


    Allergisch bin ich übrigens für Frühblüher, Gräser, alle Hausmilben-Stämme und (bis auf Hund) Tierhaaren mit viele dazu passende Kreuzallergien.
    Fing mit Anfang 30 an und es kam jedes Jahr mehr dazu. Wie mein Vater (allerdings 'nur' Gräser und Tierhaare) und er hat seit ungefähr sein 60. Geburtstag jedes Jahr weniger Schwierigkeiten. Braucht z.B. nur wenn Kühe in der Wiese stehen, bzw. die Wiese gemäht wird, seine Tabletten. Es gibt also noch Hoffnung! :D

  • *Jubel* Hoffnung ist immer gut :)
    Ja, gegen so allgemeine Sachen Intoleranz oder Allergisch zu reagieren ist schon hart.... eine Freundin von mir hat Histamin-Intoleranz entwickelt und leidet wie Hund darunter..... echt grausam mit anzusehen, vorallem, weil man da echt nicht viel machen kann.


    Gegen meine Tierhaarallergie arbeite ich mit meinen beiden Katzen an.... gegen meinen Heuschnupfen (alles was geht) mit langen Feldspaziergängen.... nur bei den Lebensmitteln.... da ist es nicht ganz so einfach.... frisches Obst (bis auf Weintrauben- je nach sorte-, Mandarinen, Ananas und Bananen geht gar nichts... dann ist der Hals mal eben komplett zugeschwollen und tschüss.... nee.... da verzichte ich lieber auf die Lebensmittel und drücke nicht die eigendesensibilisierung durch ;-)


    Aber krass, dass es sich so spät erst bei Dir entwickelt hat....


    Ich war von Geburt an mit Neurodermitis geplagt (sobald ich einen künstichen Farbstoff zu mir nahm, bin ich förmlich explodiert), in der Grundschule kam dann alles weitere dazu..... die Neurodermitis hat sich mitttlerweile soweit gelegt, dass ich auch mal wieder zu nem Glas Cola greife.... aber immernoch extrem reduziert... Auf viele Sachen kann man sich ja dann doch zum Glück irgendwann einstellen....


    PS: heute hab ich mich das erste mal seit 3 Wochen wieder geschminkt :-) Und es ist noch nichts verschmiert :-) Ich würd sagen: es geht voran ;-)

  • :: Daumen-weiter-gedrückt:: :)


    Mein Vater hat damals auch mit Anfang 30 angefangen; seine beiden Brüder und deren Kinder haben von Babyzeit an stark unter Neurodermitis gelitten. Eine Cousine hat dazu noch ein Sesam-Intoleranz entwickelt, wo sie ständig eine Anti-Spritze bei sich tragen muss.


    Mein Bruder und ich haben schon ein sehr trockene und gefühlige Haut, was für ihm ein Problem war als er noch Schwimmbadmeister war. Das Chlor machte der Haut so kaputt, dass er ärztlich verordnete Moor- und Ölbäder bekam.


    Gerade ist die Kurzatmigkeit etwas lästig, aber na ja ...

  • Wow, das ist ja schrecklich, was es alles für Intoleranzen gibt.
    Da bin ich ja froh, dass es bei mir "nur" Ananas ist und ein Fleckchen Neurodermitis unter den Haaren am Hinterkopf. (Das ist wenigstens versteckt).


    Die Neurodermitis behandle ich jetzt mit einer starken Creme. Der ganze andere nicht-apothekenpflichtige Sch... hilft nicht. Ich hab mich jetzt damit abgefunden, dass ich das wohl ein Leben lang draufschmieren muss (immer schön zwischen die Haare, ist nicht einfach).

  • Seit gestern haut es mich auch um: Weiden!


    Wie kommt es, dass ich nach fast 41 Jahren erst Heuschnupfen bekomme, aber dann gleich richtig, mit Atemnot und allem drum und dran?