• Das große Chaos


    Teil 1


    "Meine Fresse, das gibt's doch gar nicht!"


    Schimpfend kam Radar im Messezelt gepoltert mit einem Paket unterm Arm und einen hochroten Kopf.
    Colonel Potter schaute staunend von seinen Kaffeetasse hoch.
    "Na, mein Sohn, was ist Ihnen denn passiert?"


    Radar plumpste das Paket auf dem Tisch und rückte seinen Mütze ab.
    "Dieses Chaos, diesen blinde ..., diese ... grrrr .... Die können ja alle nicht fahren!"


    Potter wartete ruhig bis Radar fertig mit motzen war und warf währenddessen ein neugierigen Blick auf das Paket. Ah, Absender 'Mill Valley, Kalifornien', alles klar!
    Er schlürfte etwas Kaffee aus seiner Tasse, verzog das Gesicht und sagte:
    "Geh ich recht in der Annahme, dass Sie das Päckchen nicht liefern konnte?"


    Radar lies sich auf den Bank fallen.
    "Colonel, Sir, BJ ist spät daran mit sein Geschenken für zu Hause und deshalb wollte ich sie direkt nach Kimpo brengen. Sie wissen ja, manchmal geht das etwas schneller als sonst. Aber diese Blindfinken, echt éh!"


    Potter konnte ein Schmunzeln kaum unterdrücken, Radar war auch irgendwie putzig wenn er sich so aufregte.
    "Immer Ruhe mit den Pferden, was haben die Blindfinken angestellt?"


    "Nichts, das ist es ja gerade! Sie kennen doch die große Kreuzung, der war mal wieder komplett verschlammt durch den Schnee. Statt alle ruhig da vorbei zu regeln, haben die MPs gepennt und alles stand bombefest. Es ging nicht mehr vor oder rückwärts!
    Da konnte ich nur noch versuchen aus den Knoten rauszukommen und zurück zu fahren.
    O jee, o jee, der Captain wird so traurig sein...."


    Als Radar die letzen Sätze sprach, kam hinter ihm Father Mulcahy im Zelt rein und hörte den Klagsang. Auf die Nachfrage was denn schlimmes passiert sei, erklärte ihm Potter die Geschichte.
    "Ah so... Wissen Sie, Radar, warum lassen Sie mich nicht das Paket wegbringen? Mit ein wenig Hilfe von oben ist der Verkehrschaos beseitigt oder ich werde die MPs ein dezente Blick auf meine Kragen werfen lassen."


    So gesagt, so getan: Father Mulcahy machte sich auf dem Weg ....


    *Fortsetzung folgt*


    An Euch Lieben, Ihr dürft jetzt versuchen rauszufinden wie Radar sich aus den Knäuel der Autos befreite.


    (Zur Info: alle Autos können ja nur vor- oder rückwärts fahren. Der M*A*S*H-Jeep hat über den roten Pfeil den Ausgang zu finden.)


    Viel Erfolg!!








    Disclaimer: MASH 4077 und alle darin enthaltene Charaktere gehören FOX. Die Geschichte, die hier über sie veröffentlicht ist, gehört mir und darf ohne meine Erlaubnis, auch nicht in Auszüge, vervielfältigt oder verkauft werden.

  • Teil 2


    BJ kam aus seiner Schicht und wanderte direkt zur Radars Büro um nachzufragen ob sein Paket gut weggekommen war, als ein Jeep voller Fahrt ins Camp gerast kam. Der Captain drehte sich auf seine Hacken um, weil er Arbeit erwartete, aber sah dann, dass Father Mulcahy hinter das Lenkrad saß. Das Gesicht sah nach Unwetter aus.
    "Father, was ist passiert?"


    Mulcahy rang kurz um Luft und wedelte heftig mit seine Hände:
    "Diese Halunken, kein Respekt für gar nichts! Wenn das mein Bischoff wüsste..."


    Er sprang aus dem Jeep und griff nach etwas auf der Hinterbank, was BJ sehr bekannt vorkam. Er stutzte.
    "Das ist doch mein Paket, das wollte Radar doch nach Kimpo bringen!"


    "Ja", nickte Mulcahy:
    "Aber leider stehen auf der große Kreuzung zwei Hornochsen, die kein, aber dann auch gar keine Ahnung von Verkehrsregeln haben!"
    BJ verstand natürlich kein Wort und übernahm mit einen fragenden Blick auf den Father das Paket. Mulcahy seufzte einmal tief und erzählte ihm, wie es Radar in der Morgenstund gegangen war.
    "Und mir ging es nicht besser. Ich glaube fast, der Chaos war sogar noch grösser. Nicht zu fassen, dass ich da überhaupt wieder rausgefunden habe... Nur das ich leider auf unsere Seite der Kreuzung rauskam!"


    Er schüttelte den Kopf und legte einen Hand auf BJs Arm.
    "Es tut mir leid, BJ. Heute wird dein Paket wahrscheinlich nicht im Flugzeug landen."


    "Das werden wir sehen!", rief BJ und mit einem resoluten Bewegung packte er seinen Paket zurück auf den Rückbank des Jeeps. Bevor Mulcahy noch was dagegen halten konnte, sprang er hinter das Lenkrad und startete den Motor. Beim wegfahren rief BJ den Father noch zu:
    "Sagen Sie bitte Colonel Potter Bescheid, dass ich meine Pause nicht auf die Pritsche, sondern im Jeep verbringen. Und wenn alle Stricken reißen, meine Familie bekommt ihren Geschenke!"


    *Fortsetzung folgt*


    Tja, ob es BJ besser geht als Father Mulcahy? Das müsst Ihr noch abwarten, bis dahin könnt Ihr doch gerne schauen wie der Father den Jeep aus dem Schlamassel rausgekriegt hat. 





    Disclaimer: MASH 4077 und alle darin enthaltene Charaktere gehören FOX. Die Geschichte, die hier über sie veröffentlicht ist, gehört mir und darf ohne meine Erlaubnis, auch nicht in Auszüge, vervielfältigt oder verkauft werden.

  • Teil 3


    Colonel Potter hatte die letzten Formalitäten des Tages erledigt und stand auf um sie Radar zu bringen. Das hatte sich so eingespielt zwischen den Beiden, ein Zeichen, dass der Bürotag zu Ende ging. Potter zog grinsend eine Mundecke hoch: nicht, dass Radar sich da daran hielt. Aber er freute sich schon auf eine ruhigen Runde Zane Grey.


    Als er ins Büro ging, knallte von der andere Seite mit vollem Karacho der Tür auf. BJ kam auf hohen Pfoten reingestürmt, seine Haaren und Schnurrbart standen wild ab. Unter seinem Arm sah Potter ... Verflixt und zugenäht, erneut das Paket!


    BJ konnte vor lauter Aufregung kaum sprechen, so wütend war er! Potter nam ihm das Paket ab, bevor es noch weiter zerknüllt wurde. Prompt fing BJ an schimpfen und zersäbelte die dicken Luft um ihm herum mit seine Arme.


    "So ein Mist, so ein Mist! Fast hätte ich es geschafft durch den Haufen Blechkisten durchzukommen, werde ich von den MPs an der Seite geschickt, weil irgendein höheren Dienst-Heini Vorrang hat. Saß ich wieder fest.
    Da hab ich die Idioten was erzählt! Aber als mir dann der Festnahme drohte, habe ich mich vom Acker gemacht. So ein Mist!!"


    Radar machte große Augen, Potter zog ein nachdenklichen Schnute. Dann verabschiedete er sich im Geiste vom schönen Buch, legte sich die Hände auf den Rücken und streckte sich auf die Zehnspitzen.
    "Wenn das so ist, BJ, wird diese höhere Dienst-Heini mal sein Glück versuchen!
    Radar, Sie rufen in Kimpo an, dass wenigstens auch ein Flugzeug wartet, capice?"


    Radar bejahte und griff zum Telefon. BJ war auf der Stelle beruhigt und half den Colonel das Paket zum wiederholte Mal im Jeep zu tragen. Potter nickte BJ aufmunterend zu und fuhr mit ein lautem Hupen davon.


    *Fortsetzung folgt*


    Wird es jetzt klappen? Wer weiss.... Aber erst seid ihr wieder dran: wie ist BJ aus dem Chaos herausgekommen?





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  • Jetzt hab ich ein Problem, dass ich nicht wirklich schieben kann, sondern nur virtuell. Muss das ganze erstmal nachbasteln.


    Dauert also ein bisschen.


    edit:
    Mein Nachbau:

  • Tolle Idee!
    Bin gerade erst vom schaffen nachhause gekommen und mein Hirn ist Matsch, aber ich Versuchs. ?(

    Life’s a journey. You need friends to enjoy the ride. Celebrating the greatest joy of all – Friendship.

  • Teil 4


    Als es dann abends wurde, schon längst dunkel, stand die halbe Belegschaft des M*A*S*H 4077 draußen und wartete auf die Scheinwerfer des Jeeps. Der Colonel war viel länger weggewesen als Radar, Father Mulcahy und BJ. Die Geschichte des Paketes für BJs Familie hatte natürlich seinen Rundgang durch den Camp gemacht und so waren alle, die kein Dienst hatten, gespannt ob es den Colonel gelungen war.


    Dann, endlich, die meiste Füssen frohen schon erbärmlich, war Licht zu sehen. Als der Jeep im Kreise der oliv-grüne Menschenhaufen anhielt, sah man ans Gesicht vom Potter schon wie es gelaufen war. Er strahlte wie ein Honigkuchenpferd!
    Trotzdem jubelte BJ erst laut vor Erleichterung als der Colonel verkündete:
    "Weihnachten kann für Ihren Familie kommen, Captain. Die Geschenke fliegen in diesem Moment über dem Pazifik."


    Ein tosenden Applaus erklang, während Potter auf den Sitz des Jeeps kletterte. Dies sorgte dafür, dass der Applaus recht schnell erlösch, während allen ihm gespannt ansahen.
    "Nachdem ich diesen chaotischen Knotenpunkt hinter mir gebracht hatte, habe ich das Elend der zuständige Offizier in Kimpo gemeldet."


    Der Colonel verdrehte die Augen, als er weiter erzählte:
    "Als ob man das Pferd hinter den Wagen anspannt .... Aber wenigstens sind mehrere MPs rausgerückt um den Kreuzung endlich frei zu machen. Ich selber habe mir einen kleine Belohnung im Offiziers Klub gegönnt und dann fiel mir ein ... "


    Potter dehnte den Augenblick genüsslich, es war mäusestill auf dem Platz. Dann hob er sein Zeigefinger in die Luft:
    "Warum nicht gleich in der Poststelle vorbeischauen?"


    Während seinen Leute voller Freude aufschrien, hob er zwei Säcke hoch:
    "Hier ist Ihre Weihnachtspost!"


    *The End*


    Aber noch nicht für Euch! Auch wenn die Campbewohner mit ihren Briefe logischerweise keinen Interesse daran haben, ich möchte schon wissen ob ihr den Weg für den tapferen Potter rausfinden könntet.


    Nochmals viel Erfolg bei alle vier Puzzles und die Lösungen folgen irgendwann nach Weihnachten.





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