• Da war er also wieder, der Blitzmarathon. In Neumünster wurde nur an einer einzigen Stelle geblitzt, an der Holstenhalle. Man fährt auf die Messehallen zu, fährt dabei über eine lange Brücke an deren Fuße das Ortsschild steht. Dadurch das die Brücke zweispurige Bundestraße ist werden natürlich hohe Geschwindigkeiten gefahren und das Ortsschild leicht übersehen.Nun kann man über den Blitzmarathon geteilter Meinung sein, Fakt ist jedoch das er sehr lange vorher angekündigt wurde und auch jeder die Möglichkeit hatte sich zu informieren, wo denn genau die Blitzer im Lande stehen. Wer mag da noch das Wort Abzocke gebrauchen? Sich hinterher beschweren man sei geblitzt worden, dies sei Geldschneiderei, das hinkt doch.39 Autofahrer gingen der „Falle“ in den ersten anderthalb Stunden ins Netz, bis zwei Uhr nachmittags waren es 200 Fahrer. Interessant ist die Messtechnik: die Messung beginnt schon in 65 Metern Abstand und endet mit dem Blitz. Eine Bremsung vor dem Blitzer selbst ist also nicht mehr zielführend und kann unter Umständen in einen Auffahrunfall enden. Der Spitzenreiter in Neumünster war mit 105 km/h gemessen worden. Gratulation.


    Wie sah die Lage im Rest der Nation aus?

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    Geh in den Schuppen und schnitz was.

  • In Bayern geht der Marathon ja wieder weiter. Wieder eine Woche. Ich glaube sogar bis Donnerstag nächste Woche.


    Fazit


    Man braucht etwas länger weil manche über vorsichtig fahren. Teilweise viel langsamer als erlaubt ist. Das positive daran ist ich bin gestern extrem spritsparend gefahren.

  • Wieso ist es Abzocke wenn die Polizei Bußgelder fürs zu schnell fahren verhängt? Das hab ich noch nie begriffen. Es ist doch meine Entscheidung - fahre ich schneller, kann es sein, dass mir eine Strafe blüht. Fahre ich langsamer, bin ich auf der sicheren Seite. Aber wahrscheinlich sehe ich das zu logisch.


    Hier wars eher ruhig, von über 4000 waren nur 99 zu schnell. Spitzenreiter waren 84 statt 50 - mit Neumünster können wir nicht mithalten.

  • Es gab in unsere Raum für geplannte 24 Stunden 8 Messstellen.
    Insgesamt wurden fast 10.400 Fahrer ins Visier genommen. Dabei gingen ihnen 328 Temposünder ins Netz. Insgesamt waren das 147 Verstöße mehr als beim
    letzten Blitzmarathon und keiner war 'wahnsinnig' zu schnell. Der grösste Sünder fuhr 90, wo 70 erlaubt ist.

  • Die Abzocke bzw. das unverschämte an der ganzen Blitzerei ist, dass nicht etwa an den gefährlichen Stellen wie Schulen, Kindergärten oder vor gefährlichen Kreuzungen geblitzt wird, sonder an Straßen an denen fast jeder etwas schneller fährt um den normalen Verkehrsfluss nicht zu stören.