Wen machen "die da oben" noch verrückt?

  • DerPolitiker ist doch der natürliche Feind des Menschen. Ohne sie, da wären wir wirklich frei raus.


    Ach Mensch, könnte doch endlich jemand von der Basis entscheiden. Vielelicht der Student hier, der wirklich in seinem Fach eine Kanone ist, aber noch nie gearbeitet hat. Doch nette Meinungen hat er schon.


    Oder besser, wir geben den Menschen das Zepter in die Hand, die am meisten rumpöbeln auf die Politiker. ich habe da besonders den Baggerfaher vor meinem Fenster im Auge, der um 5 nach Elf schon die Bierdose schwingt.


    So ein bischen Politik ist doch mit Links gemacht.



    Spaß und Polemik mal beiseite.


    Ich kann einfach nicht verstehen, das normalbegabte Menschen von "die da oben" reden können.


    Was sind die Gründe dafür? OK, ich meine die Hälfte Deutschlands ist mit kurzer Unterbrechnung erst 89 aus einem totalitärem System gekommen. Aber Hallo!


    Nur weil Ihr Eure demokratischen Rechte nicht ausnutzt, gebt andern Menschen nicht die Schuld, das sie diesen Umstand zu ihren Zwecken ausnutzen!!!!


    Ihr dürft nicht zur Wahl gehen, Ihr dürft Euch auch politisch Betätigen.


    Und das ist dermaßen einfach, das sich alle jetzt mal, die das nicht wissen, sich mit der flachen Hand an den Kopf schlagen dürfen:


    Gemeindessitzungen sind öffentlich, dort kann man jederzeit teilnehmen.


    Jede Partei hat Ortsverbände, meist auch in den Stadtteilen. Dort trefft Ihr Eure Nachbarn, die sich damit beschäftigen, wie sie Eure direkte Umgebung mitgestalten!


    Jeder von den Leuten "da oben" hat so angefangen. jeder. Sei er nebenbei auch Aufsichtsrat von Sonstwas und verdient in einem Monat mehr, als Ihr in Jahren.


    aber wie war das? Die da oben machen, was wir wollen. Wir sind ja nur das arme Volk.


    BCAW

    ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


    Geh in den Schuppen und schnitz was.

  • Was mich eigentlich verrückt macht , ist das doofe Getue bei den Haushaltsentwürfen für das kommende Jahr.


    Nun ist es wieder mal raus , das wir in der BRD zuwenig Steuern einnehmen.Ja gibt es denn sowas.
    Das haben die sicher auch im letzten Jahr gewusst."Die Steuerschätzer".


    Mir kommt es langsam so vor, in der deutschen Politk, als ob der Mist abgesprochen wäre.Vorgeplant wie in einer Daily-Soap.


    Tja.... wer weiss , vielleicht sind Schröder , Stoiber und die anderen wie sie alle heissen, mittlerweile gut bezahlte Schauspieler
    von einem niederländischen Fernsehunternehmen ....(BB is watching you) :D :D


    Jeden Tag ein neuer Skandal um irgendeine Partei.


    Damit sich der Kleinbürger wieder aufregen kann...
    Damit die Presse was zu schreiben hat.....
    Damit das Fernsehen was zu senden hat......


    Das erinnert an das Thema eines Bond-Filmes " Die Welt ist nicht genug".. Gar nicht so weit her geholt....

    schönen Gruss


    OBI



    Personalführung ist die Kunst,den Mitarbeiter so schnell über den
    Tisch zu ziehen, dass er die Reibungshitze als Nestwärme empfindet
    .


  • Meenste mir? :D Kann doch ooch nix für, dass die da oben alle so doof sind.:D


    Stimme Dir zu. Ein Volk, dass die Wahrheit nich hören will, hat auch keine Vetreter verdient, die sie ihm sagen. Andrefalls binich schon der Meinung, dass man ab einer bestimmten Anzahl Nullen auf dem Kontoauszug den sinn für die Realität verliert.


    Und was das eigene Engagement angeht. Wir haben früher (als ich noch jung und motiviert war hahaha) orgisiert. Parteiübergreifendes Bündnis gegen rechts, unabhängige Wahlkampfaufklärung (also den leuten net sagen, wen sie wählen sollen, sondern nur, wozu es gut, wenn sie überhaupt wählen gehen sollen), Unterstützung von Umweltschutzprojekten...


    ES INTERESSIERT IMMER DIE FALSCHEN!!!!! Für Antifanten muss ich keine Infothek über Rechtsradikalismus machen. Ökos muss ich net erklären, warum jeder ganz einfach seinen Müll trennen kann.
    Vor ein paar Jahren gabs in Chemnitz ein Bürgerbegehren gegen Schulschließung. das wurde einwandfrei durchgezogen (hat zwei jahre gedauert). Anschließend hat die Stadt gesagt "April April". Wir haben kein Geld, uns bleibt nix anderes übrig.
    Nu erklär den leuten mal, dass die ganze Arbeit umsonst war. Aber man kann in der Demokratie was bewegen. dass ich nich lache.
    Demzufolge nehme ich es keinem mehr übel "von denen da oben" zu reden, denn es gibt eine grenze zwischen leuten, die für ihr auto rackern müssen und welche, die sich einen Urlaub noch von der Dresdner bank bezahlen lassen. (Weil Welteke ja so ein armes Schwein ist, dass es nicht selbst tragen kann, sich die Eier zu schaukeln. Für einen Betrag, von dem ich das ganze Jahr lebe!)


    Mit "in die Bürgerversammmlung gehen" wird in dem Land nix passieren. "Die da oben" freuen sich nur, weil wir uns solche Märchen erzählen lassen.


    Unser System ist wie Roulette. Die Nominalverteilung ist von vornherein so gewählt, dass die Bank Gewinn macht. Deshalb gibts nur "WIR sind das Volk". Mit ner Bürgerinitiative verhinderst du vielleicht den Verkauf von Hahnau nach China, aber net den Rest.

  • Quote

    Original von klinks nachbar
    Mit ner Bürgerinitiative verhinderst du vielleicht den Verkauf von Hahnau nach China, aber net den Rest.


    Es wäre aber immernoch besser, als NICHTS zu tun. Das wir keine Chacne haben, alles zu verbessern, ist klar. Aber wir können unseren Beitrag leisten, damit es nicht so schlimm wird. Keine Aussicht auf einen endgültigen Erfolg ist kein Grund, nichts zu tun.

    "Das ist die umfangreichste Arbeit meines Lebens. Aber ich gehe abends mit einem Lächeln ins Bett. Und das hat nichts damit zu tun, dass da meine Frau liegt." (Stefan Kuntz)

  • Ich konnte Hoffnungspragmatismus noch nie leiden. ("Besser das als gar nüscht")
    Also sollten wir das tun, um unser Gewissen zu beruhigen. "Ich mach wenigstens was, auch wenns nix bringt."
    Ich bin zwar noch nich 80 mit 100 Jahren Lebenserfahrung, aber ich hab ne ganze Weile "Besser das als gar nüscht gemacht". Das ist nur der Anfang. wenn die Bundesregierung Dinge tut, für die wir sie nicht gewählt haben, kann diese Löcherdemokratie nich von uns erwarten, dass wir uns an die Spielregeln halten. Damit meine ich nich, dass wir alles in die Luft sprengen sollten. wir sollten nur einfach wieder penetranter werden, wenn es um das Einfordenrn unserer Recht geht.
    Es reicht nicht, nur bei der Schröderrede in der Tageschau zu denken "Jaja, du mich auch."


    Wenn ihr nicht glaubt, was möglich ist, dass denkt an die haitianischen Polzisten, die sich auf die Seite der Demonstranten gestellt haben um den Präsi ausm Amt zu jagen.
    40 Jahre Mangelwirtschaft haben der DDR nicht den Gnadenstoß versetzt, kein Gorbi und kein Kohl. Sondern ne Masse unzufriedener Leute und ne Hand voll Pfarrer.


    Was fehlt uns noch? die Masse oder die Pfarrer?

  • Wir tun das nicht um unser Gewissen zu beruhigen. (ich zumindest nicht) Aber wenn du damit andeuten willst, dass wir ne Mini-Revolution anzetteln sollen um unsere Regierung zu zermatschen, dann ohne mich.
    Ich wollte nur sagen, dass es besser ist, ETWAS zu tun, als still dazusitzen und nur über unsere Politiker zu meckern (ich will hier niemanden angreifen, damit das geklärt ist). Du kannst nicht von jedem Menschen in Deutschland erwarten, dass er, weil die Politiker Mist bauen, sich wasweißichwas schnappt und sich dann in den reichstag stürmt, zusammen mit zig anderen Leuten. Das würde auch net viel bringen.


    Meine Meinung: Reformen ja, Revolutionen/Revolte/bitteeinsetzen NEIN


    Ich hoffe, du fühlst dich jetzt nicht angegriffen, sollte nur meine Meinung wiederspiegeln.

    "Das ist die umfangreichste Arbeit meines Lebens. Aber ich gehe abends mit einem Lächeln ins Bett. Und das hat nichts damit zu tun, dass da meine Frau liegt." (Stefan Kuntz)

  • Du hast mir nicht zugelesen, First Lady. Die Menschen vorm leipziger Hauptbahnhof 89 sind auch nich mit "wasweißichwas" in die Volkskammer gestürmt. Wiseo ist es sinnvoll seine Energie damit zu verschwenden, ETWAS zu tun, was genauso sinnvoll ist, wie nichts zu tun? ich erwarte weder. noch verlange ich, dass ihr euch alle samt ne Knarre schnappt und jemanden zum Wohl des Volkes umpustet.
    ich behaupte nicht, dass du still dasitzt. Und meckern, wenn es begründet ist (und ich behaupta als PoWistudent einfach mal, dass ich nicht unbegründet mecker. Ich bin dem begründet meckern schon mehr als ausgebucht :D)


    "Wie also dann? Reformen findet Nachbar doof. Gewalt will er auch nicht. Was will er dann?"


    Da will ich kleine Anekodote erzählen. Vor einer Weile habe ich mich mal mit einem Antifaaktivisten aus Brandenburg unterhalten. (Man mag von den leuten halten, was man will, aber wenn der braune Mob Leute totprügelt braucht man keine Bürgerinitiativen, die sich für die Begrünung des Schulhofes einsetzen). In dem Ort, aus dem der kam (Brandenburger Land, wie dat so is, zehn Bauernhöfe ohne Tiere, eine Bushaltestelle und eine verlotterte kneipe :D) in dessen Gasthof sich jeden tag Glatzen der Umgebung trafen, sich Mut ansoffen um auf den Pudding zu hauen. wenn dann einer der nichtrechten Jugend in Reichweite war, wißt ihr, was Sache war.
    Da hat die Antifa mobilisiert und den Wirt gefragt, ob sich das nich einrichten lässt, dass er wenigstens nicht mehr die Location stelllt für diese Saufbolde. der meinte daraufhin: "Die sind meine einzige Kundschaft, sonst kommt doch hier keiner." dann hat er seinen Laden über Mittag geschlsossen (sowas gibts hier noch hahaha). Als er 15.00 Uhr wieder aufmachte, stand ein Kipper vor der Tür. da haben sie ihm zwei Tonnen Sand in den Gastraum gekippt, ausm Baumarkt Palmenkübel und Bambusrohre geholt, damit dekoriert und bis zum Abend ne Karibik-Jamaica-Raggae-Party auf die Beine gestellt. da hatte er andere Gäste
    Die Party fand von da ab einmal im Monat statt (ohne den Sand :D). Was daraus geworden ist, weiß ich nich. Aber diese Kreativität beweist, dass es nich immer die Faust sein muss, die die Revolution ins Rollen bringt.


    Also sei kreativ. Du wirst mir doch net erzählen wollen, First Lady, dass du nur zwischen Schnauze hauen und Flublätter verteilen unterscheiden kannst.


    Als Schill Wahlkampf 2002 gemacht hat und in Chemnitz war (egal, der hat eh nur eine Rede-von sozialschmarotzenden Ausländern). Da haben wir ihn hinterher vor laufender Kamera gefragt, ob auch wirklich für halbierte Arbeitslose ist. (er hatte sich in seiner Rede verhaspelt). Oder wie die Schillpartei heißt, wenn er nicht mehr in der Partei ist. der muss geahnt haben, welches Ende das mit ihm nimmt, so schnell war der im Auto.:D


    Und Reformen brauchst du nich von Leuten erwarten, die der Meinung sind, es wäre alles in Ordnung. Wir sind das Volk. Also sollten wir uns auch vertreter suchen, die dem Volk würdig sind (Meiner ist ja nach wie Oliver Kalkofe :D)


    "Was will uns Gott damit sagen? Wenn ihr keinen Spaß versteht, dann leckt mich doch alle!" (Woody Allen. Picking Up The Pieces)

  • Quote

    40 Jahre Mangelwirtschaft haben der DDR nicht den Gnadenstoß versetzt, kein Gorbi und kein Kohl. Sondern ne Masse unzufriedener Leute und ne Hand voll Pfarrer



    Wenn es keinen Gorbi gegeben hätte , dann gäbe es die DDR vielleicht heute noch.


    Wie war das noch mit dem Volksaufständen damals in der DDR(17.Juni 53) ,der Tschechei (1968 ) oder in Ungarn (1956), den viele (30.000) Menschen mit dem Leben bezahlt haben.

    schönen Gruss


    OBI



    Personalführung ist die Kunst,den Mitarbeiter so schnell über den
    Tisch zu ziehen, dass er die Reibungshitze als Nestwärme empfindet
    .

  • Ich bin der Meinung, daß Reformen Schwachsinn sind. Was hat denn in der Geschichte, wenn überhaupt, Veränderung gebracht? Reformen waren das nie. Es waren Revolutionen. Am Ende des Ersten Weltkrieges haben die Soldaten ihre Waffen niedergelegt und sich schlicht geweigert, weiter zu kämpfen. In Frankreich sind die Menschen gegen den König zu Felde gezogen und haben ihn geköpft. Dann der schon erwähnte Umbruch in der DDR. Es gibt sicher genug weitere Beispiele. Nein, Reformen bringen nichts. Reformen versucht unser derzeitiger Bundeskanzler seit Beginn seiner Amtszeit durchzuführen. Mit welchem Ergebnis? Es wird immer schlimmer. Die Revolution ist der einzige Ausweg. Doch davon sind wir, glaube ich, weit entfernt. Bevor es zu einer Revolution kommt, muß es den Menschen erst wirklich dreckig gehen. Das wird aber ebenso verhindert, wie daß es ihnen zu gut geht. Vom Prinzip her ist es ein "an der langen Leine halten". Wir dürfen nicht aus unseren vorgegebenen Bahnen abweichen und kriegen dafür immer mal einen "Brocken" hingeworfen, an dem wir uns dann jahrelang erfreuen können, bis die nächste Steuererhöhung kommt, über die wir uns wieder aufregen. Wenn wir uns dann genug aufgeregt haben, kommt der nächste Brocken, bevor es eskaliert.


    MfG Semsemnamm

  • TJa... wir dürfen zur Wahl gehen. Klasse. Mit welchem Ergebniss?
    Wir wählen die Parteien, denen wir unser Vertrauen schenken. Doch wurde dieses Vertrauen meist mit Füßen getreten.
    Versprechungen werden gemacht, und nicht gehalten. Da fühlt man sich doch einfach nur noch verarscht.
    Selber in die Politik einsteigen? Gut, man könnte in der unmittelbaren umgebung etwas verändern (wenn man denn Glück hat, und wenn das Geld der Städte ausreicht, was ja meist nicht der Fall ist) aber im Großen und Ganzen können wir nichts ändern.
    Sicher, man könnte sich hocharbeiten und zusehen, dass man wirklich was zu sagen hat. Aber dann besteht die Gefahr, das wir selber einer von diesen Leuten werden, die Versprechen abgeben, um Wahlen zu gewinnen und diese Versprechen nicht einhalten können und sei es nur, weil man überstimmt wird.


    Ich weiß, ich habe bin keine Wissenskanone in Sachen Politik. Aber woran liegt das? Vielleicht weil die Politik einfach nur zum heulen ist? Weil man Schreikrämpfe bekommen könnte, wenn man sich mal alles genau ansieht.


    Wie wäre es mit ner eigenen Partei? Lasst uns die MASH-Partei gründen, mit Dirk als Oberhaupt. Dann arbeiten wir uns in den Bundestag hoch, stürtzen die jetzige Regierung und machen das beste draus. :P

  • Es ist doch ein Irrglaube, dass jemand, nur weil er in die Politik geht, die Welt oder auch nur sein Umfeld verändern kann. Das Hauptproblem liegt darin, dass es nicht die Menschen sind, die entscheiden, wo wir uns hinbewegen, und was uns die Zukunft bringt, sondern das Geld. Auch wenn’s abgedroschen klingt: Geld regiert die Welt. Und das wird sich auch nicht so schnell ändern.
    Es ist völlig egal, wie gut die Absichten eines Politikers sind, am Ende muss er sich immer eingestehen, dass es gar nicht um die Lebensqualität und somit das Glück der Menschen geht, sondern darum, wer wo wie viel Geld auf welche Weise aufteilt...


    Und wenn man sich ansieht, wohin sich unsere Wirtschaft (die deutsche genauso wie die österreichische) hinbewegt, dann wird einem doch klar, dass wir uns in einer Spirale befinden, aus der wir mit Sicherheit nicht so schnell rauskommen. Auch wenn uns die Politiker immer wieder weismachen wollen, sie hätten die Lösung.


    Fragt mich nicht, was man dagegen tun kann. Ich hab nämlich keine Ahnung.


    Wenn es nur irgendwie machbar wäre, alles Geld abzuschaffen, sich wieder auf die wichtigen Dinge im Leben zu besinnen, wozu für mich auch ein Leben im Einklang mir der Natur gehört, dann wäre ich sofort dabei.


    Conny
    (wieder mal in Aussteiger-Stimmung)

    Sie gehören zur Army, Frank. Wenn ich Sie anritze, bluten Sie wahrscheinlich kakifarben.
    (Henry Blake)

  • Ich glaub, da wär ich auch dabei!


    Das wir uns in einer Spirale befinden denke ich auch. Zumal es eine Spirale ist, die immerweiter nach unten führt.


    Jaja... das liebe Geld... ist es nicht grausam, das sich alles nurnoch darum dreht? Und das schlimme ist, das einem gar keine andere Wahl gelassen wird. Man ist auf diese paar Papierscheine und die Klimpermünzen angewiesen, ansonsten kann man sich sofort ein Strick nehmen

  • Genauso ist es, gudu.


    Und besonders schlimm finde ich, dass es genug Menschen in der Vergangenheit gegeben hat, die durchaus Lösungsansätze parat gehabt hätten. Einige Leute hatten anscheinend großen Erfolg in der Erforschung der freien Energie, die uns etwa von der Abhängigkeit vom Erdöl befreien hätte können.
    Leider wurden solche Leute immer sehr schnell für verrückt erklärt.


    Ich denke wir hätten durchaus Möglichkeiten, ohne Geld ein glückliches Leben zu führen. Solange das liebe Geld allerdings das Sagen hat, können wir davon nur träumen.

    Sie gehören zur Army, Frank. Wenn ich Sie anritze, bluten Sie wahrscheinlich kakifarben.
    (Henry Blake)

  • Quote

    Original von Semsemnamm
    Ich bin der Meinung, daß Reformen Schwachsinn sind.


    Gegenfrage: Wie willst du unser Sozialsystem etc. wieder aufarbeiten? Das geht nur durch Reformen. Die Politiker müssen Deutschland ja verändern, sonst geht es endgültig den bach runter. Okay, man muss auch überlegen WAS FÜR Reformen man das auspuzzelt und net einfach drauf los quasseln und jeden tag was anderes erzählen. Aber in dem Zustand, indem unser Land jetzt ist, muss es Reformen geben, is nunmal so. Einfach so lassen geht nicht. Blöderweise.


    @klinksnachbar


    Okay, da haben wir beide aneinander vorbeigelesen. Ich hab genau das gemeint, was du gesagt hast. Ich hab dich missverstanden, sorry! :)

    "Das ist die umfangreichste Arbeit meines Lebens. Aber ich gehe abends mit einem Lächeln ins Bett. Und das hat nichts damit zu tun, dass da meine Frau liegt." (Stefan Kuntz)

    Edited once, last by First-Lady ().

  • Stimmt. Reformen sind nötig. Aber die die in letzter Zeit gemacht wurden gehen alle in die Falsche Richtung. Sie entziehen uns nur noch mehr von dem nichtvorhanden Geld.
    Irgendwann wird es so aussehen, das wir von dem Brutto-Gehalt was wir bekommen, gerade mal 10 % netto rausbekommen. Der Rest wandert in die Kassen.
    Ich mein, man muss sich doch nurmal die Gesundheitsreform anschauen.
    Wir zahlen uns dumm und dämlich, weil die Krankenkassen kein Geld mehr haben. Aber wo verschwindet das Ganze Geld, das wir einzahlen hin?
    Vielleicht in die großen, ultramodernen Gebäude der Krankenkassen?


    Barmer Ersatzkasse Hamburg:Wer hat diesen Bau wohl finanziert?
    [Blocked Image: http://www.hamburgheimweh.de/bilder1/cyno_001.jpg]


    Oder wird das ganze Geld zur medizinischen Versorgung der Sozialhilfeempfänger genutzt? (die manchmal sogar besser ist, als unsere)

  • Quote

    Original von Conny
    Auch wenn’s abgedroschen klingt: Geld regiert die Welt. Und das wird sich auch nicht so schnell ändern.


    Auch wenn's abgedroschen klingt: Es stimmt! Ich möchte sogar soweit gehen, zu sagen, daß wir vom Geld ´regelrecht tyrannisiert werden.


    Quote

    Wenn es nur irgendwie machbar wäre, alles Geld abzuschaffen, sich wieder auf die wichtigen Dinge im Leben zu besinnen, wozu für mich auch ein Leben im Einklang mir der Natur gehört, dann wäre ich sofort dabei.


    Ich auch!

  • Quote

    Original von First-Lady
    Gegenfrage: Wie willst du unser Sozialsystem etc. wieder aufarbeiten?


    Indem man dem Großkapital eben dieses wegnimmt und gerecht verteilt. Klingt vielleicht utopisch, aber anders geht es nicht. Das Problem an unserem System ist, daß, wenn ein Politiker sich ernsthaft Gedanken macht, wie man etwas verändern kann und zu einer wirklich sinnvollen Lösung kommt, was meinen ersten Satz voraussetzt, er von den Typen mit der vielen Kohle einfach abgesägt wird. Da wird dem eben ein Skandal angedichtet, der in der Presse seine Runde macht, und schon ist er weg vom Fenster. Die Leute, die das Sagen haben, werden bewußt ausgewählt, damit sie eben das machen, was sie sollen. Oder was glaubt ihr, warum George W. Bush damals die Wahl gewonnen hat? Er wurde nicht von der Mehrheit der Amerikaner gewählt. Er wurde einfach eingesetzt. Und dafür hat man sogar Wahlbetrug begangen, und sämtlichen Protesten zum Trotz wurde das einfach durchgezogen. Hallo Demokratie, wo bist du?
    Und Clinton hat man damals versucht, aus dem Amt zu drängen. Es gab ja sogar ein Amtsenthebungsverfahren gegen ihn. Und warum? Nur wegen dieser Lewinsky-Geschichte. Mag sie vielleicht auch wirklich passiert sein, aber was hat denn das mit den Qualitäten eines Politikers zu tun? Es war einfach der perfekte Anlaß, um ihn in der Öffentlichkeit runter zu machen und so geschah es auch. Nur daß es in dem Fall mal nicht geklappt hat. (Das soll jetzt nicht heißen, daß ich Clintons Politik gutheiße, aber besser als Bush war er allemal.)


    Tja, so sieht's aus in unseren modernen "Demokratien". Mitbestimmung durch das Volk? Daß ich nicht lache!


    MfG Semsemnamm

  • Quote

    Original von Gudula[...]
    Selber in die Politik einsteigen? Gut, man könnte in der unmittelbaren umgebung etwas verändern (wenn man denn Glück hat, und wenn das Geld der Städte ausreicht, was ja meist nicht der Fall ist) aber im Großen und Ganzen können wir nichts ändern.


    Was hat das Geld der Städte damit zu tun? Zwei meiner Freunde sind derweil schon Ratsherr gewesen, und das Kaff ist eines der höschst verschuldeten Gemeinden.


    Quote


    Sicher, man könnte sich hocharbeiten und zusehen, dass man wirklich was zu sagen hat. Aber dann besteht die Gefahr, das wir selber einer von diesen Leuten werden, die Versprechen abgeben, um Wahlen zu gewinnen und diese Versprechen nicht einhalten können und sei es nur, weil man überstimmt wird.


    Klar, wenn man kein Rückgrat hat und sich nicht treu bleiben kann?


    Quote


    Ich weiß, ich habe bin keine Wissenskanone in Sachen Politik. Aber woran liegt das? Vielleicht weil die Politik einfach nur zum heulen ist? Weil man Schreikrämpfe bekommen könnte, wenn man sich mal alles genau ansieht.


    wärest Du eine Wissenskannone, dann würdest Du sehen, das Politik Spaß machen und spannend sein kann!


    Seine politische Unwissenheit damit zu begründen, das das eh alles Käse sei, das ist wie die Demokratie mit Füßen treten.


    Wären wir alle politisch gebildeter, dann würde es alles anders aussehen!
    Politische Bildung gehört schon in die 5te Klasse!


    BCAW

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    Geh in den Schuppen und schnitz was.

  • Quote

    Original von bestcareanywhere


    Politische Bildung gehört schon in die 5te Klasse!


    BCAW


    Da bin ich ganz deiner Meinung
    Wo ich mit 18 Wöhlen durfte (da stand auch grad die Buntestagswahl an) hab ich mich erst mal auf eigene Faust in der Politik erkundigt


    Von der Schule hat man einfach viel zu wenig Wissen von Politik

  • Quote

    Original von Charles


    [...]
    Von der Schule hat man einfach viel zu wenig Wissen von Politik


    Also würde ich nicht manchmal mit meinen Vater drüber diskutieren oder Nachrichten schauen, wüsste ich vom Unterricht her gar nichts über Politik! In dem einen(!) Jahr Politik hab ich nur gelernt das Umweltschutz wichtig ist und das mein Politiklehrer zwei Persönlichkeiten und ein großes Problem mit anderen Kulturen hat!


    Hawkeye.88

    M*A*S*H was about people under stress, people standing around in other people's blood and guts, hating being there(The Complete Book of M*A*S*H)


    Krieg ist Wahnsinn!


    meine Klasse online