Wenn die Stiere ...

  • freigelassen ! Dann ist das geheule groß !
    Grad schaue ich Punkt 12 und da bringen sie "packende" Berichte über diese Stier-Menschenrennen in, ja wo ist das eigentlich ? Pamplona ?
    Da berichten die doch tatsächlich über die armen armen Leute, die von den Stieren aufgespießt werden und nun um den Tot ringen !!!
    Und die bösen bösen Stiere haben ja gar nicht von ihren Opfern ablassen.
    *irnonieende*
    Sowas regt mich auf !!! Wieso rennen diese Geisteskranken denn da eigentlich mit, wenn sie danach rumheulen ?
    Die Stiere werden nach diesem Rennen eh gleich umgebracht ! Warum ? Wieso machen die sowas ? Die sind doch selber dran schuld, wenn sie dabei drauf gehen oder lebensgefährlich verletzt werden !


    So, wie seht ihr das ?
    Würdet ihr das mit machen ?

    Wer anderen eine Grube grubt, sich selber in die Hosen pupt.
    -neue Galeriebilder-

  • Also, mitmachen würde ich da nicht.
    Ich glaube, das hat irgendeinen historischen Hintergrund.
    Aber könnten die nicht Pappmachee Stiere nehmen und sie nachher verbrennen oder so?
    Ich habe mit den Verletzten kein Mitleid. Ich sage nur, selbst schuld.

    Henry: Pierce, das ist eine Entscheidung, die ich entscheide, wenn ich die Entscheidung zu entscheiden gedenke. Und damit ist es ein für allemal entschieden, nicht wahr?

  • Nie im Leben! Erstens hätt ich viel zu viel Schiss vor Stieren herzurennen, und zweitens würde ich aus Protest net mitmachen. Ich hab sowieso was gegen dieses ganze Stierlauf/-kampf-Zeugs. ich hab einmal in meinem Leben einen Stierkampf gesehen und sowas will ich nie wieder sehen! Das war so unglaublich brutal, der arme Stier.


    Da werden die natürlichen Reaktionen dieser Tiere einfach ausgenutzt, nur damit ein paar Durchgeknallte ihren Spaß haben und überall prahlen können. Ich hab noch vor kurzem ne Petition gegen diese Tierquälerei unterschrieben.

    "Das ist die umfangreichste Arbeit meines Lebens. Aber ich gehe abends mit einem Lächeln ins Bett. Und das hat nichts damit zu tun, dass da meine Frau liegt." (Stefan Kuntz)

  • Ich würde da auch nicht mitmachen!


    1. bin ja nicht lebensmüde
    2. was können die Stiere dafür


    Ich habe auch neulich einen Bericht darüber gesehen. So wie ich verstanden habe geht das ja mehrere Tage und die Tiere werden dann ja in die Arena (oder wie nennt mann die Stadions für die Stierkämpfe) geleitet wo die Stiere dann am Abend von den Stierkämpfern getötet werden. Ja so ist das. Ganz schön krass


    Ich finde Stierkampf mit Todesfolge sowieso ziemlich schrecklich.


    Gundi

  • Ja, dieses sogenannte Abrivado = Treiben der Stiere in die Arena in Pamplona ist berühmt.
    Ich habe nicht das geringste Mitleid mit den Menschen, die da auf die Hörner genommen werden.
    Mit dem Herumrennen vor den Stieren sollen diese aus der Gewalt der Stiertreiber gerissen werden. Dieses "Spiel" hat eine gewisse Tradition.
    Müßte es nochmal nachlesen in meinem Buch "Südspanien für Pferdefreunde", in dem die ganze Stierkampfgeschichte das halbe Buch ausmacht.
    Man erfährt viel darüber, wieso die Iberer so am Stierkampf hängen, wenn gleich das keine Rechtfertigung für diese Tierquälerei sein kann.
    Im Gegensatz zu Spanien endet der Stierkampf in Portugal und Südfrankreich nicht tödlich, wenngleich den Tieren während des Kampfes mitunter so schwere Verletzungen zugefügt werden, daß sie hinterher doch getötet werden müssen.
    Ich wage zu bezweifeln, daß es einem geschundenen Stier so wichtig ist, daß er seiner Tapferkeit wegen genauso gefeiert wird wie der Stierkämpfer. X(

  • Kann ich nur sagen, selbst Schuld, wer zu Schaden kommt.

  • Also ich freue mich auch jedesmal, wenn so ein /&(-Torrero auf die Hörner genommen wird, weil der Stier ja eigentlich überhaupt keine faire Chance hat. Und das ja einfach nur eine Zuschaustellung des Tötens eines Tieres ist.


    Bei diesem Abrivado können die Stiere sich wenigstens vorher noch rächen.
    Hmm, aber wenn ich ehrlich bin, ich kann nicht 100% sagen, ob ich wenn ich da wäre und in der Masse stehen würde nicht mitmachen würde (früher bin ich schliesslich auch Zug-Gesurft).
    Vielleicht ist das dann bei dem Menschen ein Herdentrieb...

    Man kann die eigene Situation erst wirklich klären und die Ängste auflösen, wenn man sie fühlen kann, nicht aber in Diskussionen darüber. Erst dann hebt sich der Schleier, ...auf der langen Reise, die man angetreten hat.
    Alice Miller

  • Ich habe auch schon gesehen, das die Stiere einfach nur flüchten wollten und irgendwo gegengekracht sind. Oder, wie sumpfhuhn sagte, in die Menge gerannt sind.
    Teilweise haben die auch nur Angst, vor den Menschenmassen

    Henry: Pierce, das ist eine Entscheidung, die ich entscheide, wenn ich die Entscheidung zu entscheiden gedenke. Und damit ist es ein für allemal entschieden, nicht wahr?

  • Die sind auch keine Menschen gewohnt, denn sie werden mit Absicht ohne viel Menschenkontakt gehalten, damit sie so wild wie möglich bleiben. Im jungen Alter werden sie zweimal auf Angriffslust getestet, was über ihre Auswahl entscheidet. Alles, was nicht aggressiv genug für die Arena ist, wird ohne den Umweg des Arena-Gemetzels geschlachtet.

  • @ Sumpfhuhn


    Aber dann haben die Menschen auch genauso viel Schuld wie jemand der aktiv mitmacht, weil mensch muss sich das Spektakel (Tierquälerei)ja nicht anschauen...

    Man kann die eigene Situation erst wirklich klären und die Ängste auflösen, wenn man sie fühlen kann, nicht aber in Diskussionen darüber. Erst dann hebt sich der Schleier, ...auf der langen Reise, die man angetreten hat.
    Alice Miller

  • Schade nur, daß es den Stieren auf dem Weg in die Arena nichts nutzt, noch ein paar Schaulustige aufzuspießen, denn ihrem abscheulichen Schicksal entgehen sie nicht.

  • Vor Pflanzenfressern wegzulaufen finde ich jetzt nicht sehr Heldenhaft, da könnte man auch gleich Kaninchen durch die Stadt treiben. Wären es Hyänen, Tiger oder notfalls verwilderte Hunde, könnte man die überlebenden schon eher zu ihrem Mut beglückwünschen.


    ...dann ruht der Sehende in seinem wahren Wesen und dieses ist:
    Sein, Wissen und Glückseligkeit

    Yoga Weisheit

  • Also, Du meinst, eine Herde aufgebrachter Rinder sei nicht gefährlicher als ein Trupp Karnickel? Nun ja ... :D
    Ich denke, wer schon mal eine Stampede mitgemacht hat, wird da anders denken. Nur, weil man von den Stieren nicht gefressen wird ...
    Aber die Aktiven laufen ja wie gesagt auch nicht vor den Stieren weg, sondern versuchen sie der Kontrolle der Stiertreiber zu entreißen.
    Ob das im einen oder anderen Fall doch zu einer "Flucht" wird, mag gut sein. *g*


    Aber ich muß gestehen, daß ich mit von Raubtieren zerfleischten Möchtegernhelden auch nicht mehr Mitleid hätte.

  • ich hab hier einen informativen Link gefunden.
    Wer wissen möchte, was wirklich da alles passiert, vor dem Kampf bei dem Kampf und danach, wird auf der Seite fündig.


    http://www.tierlobby.de/stierkampf/ebenauer_07.htm


    Ich persönlich finde Stierkämpfe und auch diese Stierjagt grausam, brutal und überflüssig.
    Klar, es mag ja sein, dass das ganze Spektakel auf Traditionen zurück zu führen sind. ABer was sagt mein Vater immer so schön? Traditionen sind dafür da, gebrochen zu werden. Ich stimme ihm in der Aussage nicht immer überein. Aber in diesem Fall schon!
    Diese sinnlose, wirklich sinnlose Tierquälerei sollte schon längst der Geschichte angehören. Und ich finde es schade, dass es immer noch so viele Menschen gibt, die so wenig Achtung vor dem Leben selber haben.

  • Egal ob Stiere, Karnickel, Tiger oder Hamster
    Es ist und bleibt eine Tierquälerei, wenn sie danach erschossen, erstochen oder was weiß ich noch werden.

    Henry: Pierce, das ist eine Entscheidung, die ich entscheide, wenn ich die Entscheidung zu entscheiden gedenke. Und damit ist es ein für allemal entschieden, nicht wahr?

  • Ich find das total krank, was da unter dem Deckmantel der Tradition mit den Tieren gemacht wird.
    Und besonders schlimm find ich, dass diese Stierkämpfe und Stierläufe auch noch von den Touristen unterstützt werden, die zwar "eigentlich dagegen sind", aber dann doch mal dabeigewesen sein wollen. X(


    Wenn die Einheimischen ihre Traditionen schon nicht aufgeben möchten, dann ist das schon blöd genug, aber dass dann auch noch die Touristen bei dem grausamen Schauspiel mitmachen (sei es aus Neugierde, Sensationsgier oder Gleichgültigkeit), find ich einfach nur traurig.

    Sie gehören zur Army, Frank. Wenn ich Sie anritze, bluten Sie wahrscheinlich kakifarben.
    (Henry Blake)