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    Original von Wyzo


    Aber Spass bei Seite, sicherlich ist das eine gute Sache, aber wenn ich mir so überlege, was evt. für Arschlöcher von meinen Organen profitieren könnten...


    Wenn ich tot bin ist es mir glaub ich egal ob es ein A... ist der meine Organe bekommt. Und wenn man damit ein Leben retten kann lohnt es sich immer.
    Das müsstest du aber aus MASH schon wissen

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    Original von Charles


    Wenn ich tot bin ist es mir glaub ich egal ob es ein A... ist der meine Organe bekommt. Und wenn man damit ein Leben retten kann lohnt es sich immer.
    Das müsstest du aber aus MASH schon wissen


    Na ja, ich weiss nicht, was ist z.B. wenn ein dummer Fascho durch ein Organ von mir überlebt und sich dann zu einem zweiten Adolf Hitler entwickelt ?
    Von wegen aus "MASH wissen" na ja, schön und gut aber manche Dinge werden da auch ein bisschen geschönt. (ist ja auch ein Grund warum ich die Serie so gerne sehe, weil´s ja fast immer ein Happy-End gibt).


    Sicher ist es ehrenvoll (wat´n Wort) ein Leben zu retten, aber wie gesagt ich hätte Probleme (Blödfug, jetzt bei dem Gedanken daran - weil dann wohl weniger) damit das ich ausgeweidet werde. Ausserdem wenn ich oben lese, dass Verwandte gefragt werden, dann würde mir ein Organspenderausweis eh nichts bringen. Na ja, ist vielleicht ein Thema das diskutiert werden kann, weil sicher aus rationalen Gründen gibt es nichts was dagegen spricht (da glaub´ich auch dem Oberscht - von wegen Vollausstattung-), aber anderseits der sentimentale Faktor.


    @ Oberscht
    Himmel wieso Himmel ?
    Ich glaub´zwar an einen Gott, aber der vielleicht nicht an mich...
    Obwohl vielleicht sollte ich meine eigene Religion aufmachen, weil, wie Du meinst im Himmel kein Bier und in der Hölle gib´s wahrscheinlich nur Glühwein.
    Andererseits: Wenn´s im Himmel kein Bier gibt liegt dann der Himmel auf Hawaii ?

    Man kann die eigene Situation erst wirklich klären und die Ängste auflösen, wenn man sie fühlen kann, nicht aber in Diskussionen darüber. Erst dann hebt sich der Schleier, ...auf der langen Reise, die man angetreten hat.
    Alice Miller

  • Aber genau so kannst du ja auch sagen, dass es der zukünftige "Retter der Welt" (leicht übertrieben aber du weißt was ich mein) stirbt, weil seine Nieren versagen.


    Ich finde man sollte erst einmal vom Guten im Menschen ausgehen.


    Und ist es nicht so, dass nur dann die Angehörigen gefragt werden, wenn die gestorbene Person keinen Ausweis hat?

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    Original von Charles
    Aber genau so kannst du ja auch sagen, dass es der zukünftige "Retter der Welt" (leicht übertrieben aber du weißt was ich mein) stirbt, weil seine Nieren versagen.


    Ich finde man sollte erst einmal vom Guten im Menschen ausgehen.


    Und ist es nicht so, dass nur dann die Angehörigen gefragt werden, wenn die gestorbene Person keinen Ausweis hat?


    Stimmt, ehrlich gesagt da habe ich wohl zuviel ans Böse gedacht.
    Aber die Welt ist nun mal an sich nicht gut...


    Von wegen Angehörige, also ich hab´das hier im Threat so verstanden , dass sie auf jeden Fall gefragt werden.

    Man kann die eigene Situation erst wirklich klären und die Ängste auflösen, wenn man sie fühlen kann, nicht aber in Diskussionen darüber. Erst dann hebt sich der Schleier, ...auf der langen Reise, die man angetreten hat.
    Alice Miller

  • @ Wyzo

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    @ Oberscht
    Himmel wieso Himmel ?
    Ich glaub´zwar an einen Gott, aber der vielleicht nicht an mich...
    Obwohl vielleicht sollte ich meine eigene Religion aufmachen, weil, wie Du meinst im Himmel kein Bier und in der Hölle gib´s wahrscheinlich nur Glühwein.
    Andererseits: Wenn´s im Himmel kein Bier gibt liegt dann der Himmel auf Hawaii ?


    Dass es im Himmel kein Bier gibt, hab ich mal in nem Wirtshaus über dem Stammtisch gelesen "Im Himmel gibts kein Bier, drum trinken wir es hier" ;o)


    Und wer braucht schon Religionen. Die versprechen einem meist, dass man, sofern man nach ihrer Pfeife tanzt, irgendwann in den Himmel (oder in die Hölle, wenn man es nicht tut) kommt, nur um davon abzulenken, dass der Himmel im Moment existiert. Die Ewigkeit ist JETZT (sonst wärs ja keine Ewigkeit) und man hat es selbst in der Hand, ob man diese im Himmel oder in der Hölle zubringt.


    So, genug Off Topic ;o)


    ...dann ruht der Sehende in seinem wahren Wesen und dieses ist:
    Sein, Wissen und Glückseligkeit

    Yoga Weisheit

  • Da haste wohl wahr...
    ;)
    Aber was Du da schreibst ist genau der Grund warum ich zwar an Gott/Götter glaube aber nicht an irgendwelche Kirche.

    Man kann die eigene Situation erst wirklich klären und die Ängste auflösen, wenn man sie fühlen kann, nicht aber in Diskussionen darüber. Erst dann hebt sich der Schleier, ...auf der langen Reise, die man angetreten hat.
    Alice Miller

  • Was hier noch nicht erwähnt wurde: Daß der Sache vielleicht auch die Angst entgegensteht, daß man ausgeschlachtet wird, bevor man wirklich tot ist. Sollte zwar nirgends nicht vorkommen, ist aber hie und da passiert, daß Menschen für tot erklärt wurden, die's doch noch nicht waren.
    Und was die Sache mit den Guten und Bösen angeht: Wollen hoffen, daß nie jemand anders als meister Hippokrat darüber entscheidet, wer ein Organ bekommt und wer nicht. ;)

  • Kommt das wirklich nocht so oft vor, dass man für Tot erklärt wird obwohl man es noch gar nicht ist?


    Und selbst wenn es so wäre ist es in den meißten Fällen eh nur noch eine Frage der Zeit.
    Klingt jetzt zwar blöd aber ein Leben im Koma ist für mich kein Leben mehr

  • Ob das oft vorkommt? Ich weiß es nicht, aber ich glaube es auch nicht.
    Es geht mir darum, ob die Angst vor der Möglichkeit an sich schon jemanden abhält, solch einen Ausweis zu beantragen.
    Es haben ja auch viele Menschen Angst, lebendig begraben zu werden, was sicher auch nicht täglich vorkommt.

  • Ich hab das auch schonmal gehört und da haben die jetzt in den Särgen Klingeln eingebaut, weil man Kratzspuren an den Seiten gefunden hat! Das ist aber 1. glaub ich schon ein bissl her und 2. war das nicht hier...find ich aber trotzdem schlimm!!!!!

    "Größe allein ist nicht entscheidend. Eine Biene sammelt an einem Tag mehr Honig als ein Elefant in seinem ganzen Leben."

  • Ich habe auch schon mal gehört, daß sie jemanden mit einem Organspendeausweis schneller für tot erklären, z.B. nach einem Unfall oder so; so nach dem Motto: „Der schafft es eh nicht. Aber sein Herz können wir gut gebrauchen.“
    Aber erstens halte ich das doch für sehr unwahrscheinlich, daß ein Arzt wirklich so denkt, und zweitens schreckt es mich (erstaunlicherweise?) trotzdem nicht. Wenn ich so schwer verletzt bin, daß ein Arzt mich glaubhaft für tot erklären kann, dann ist ohnehin die Frage, wie es hätte weitergehen sollen; auch ich bin nicht scharf auf ein Leben im Koma.


    Und was das lebendig Begraben betrifft, also, das ist schon eine schaurige Vorstellung. Da phantasiert man besser nicht zu lange drüber. Aber die Wahrscheinlichkeit halte ich auch für zu gering, um mir da ernsthaft Gedanken drüber zu machen.

  • Ich hab einen und ich bin froh, dass ich vielleicht anderen Leuten noch helfen kann. Wenn ich hinüber bin stört es mich schließlich nicht mehr . aber wenn ich dadurch jemand anderem das Leben retten kann...


    Naja. Aber das mit dem lebendig begraben, kam früher haufiger vor. Heutzutage ist die Medizin zu gut, um noch jemanden der im Koma liegt für Tod zu erklären (hoff ich zumindest). So entstand damals auch die vermehrte Angst vor Untoten. Es gab öfters Fälle, bei denen man dann schreien oder klopfen hörte. Als die Welt begann miteinander zu komunizieren (sprich die Tageszeitung ihren Triumphzug feierte) sprachen sich solche Ereignisse natürlich herum. Das Resultat war eine riesige Angst vor Untoten und Vampiren. Nicht selten wurden die Gräber dann eben geöffnet und die Leichen mit Blut unter den Nägeln und relativ unvermoddert gefunden. Aber Vorstellung find ich alles andere als schön. Wie The Chosen schon sagte, wurden ja sogar Apperate gebaut, mit denen sich der "Tote" über ein klingendes Glöckchen, dass über dem Grab angebracht und durch eine Schnur zum Beispiel an der Hand des Toten befestigt war, bemerkbar machen konnte. Funktionierte nur nicht so richtig. Die Erfindung kam übrigens aus Spanien wenn ich mich nicht sehr täusche.

    " Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit Radius 0 - und das nennen sie ihren Standpunkt." - A. Einstein

  • Also ich habe keinen und werde mir auch keinen anschaffen. Aus sehr sicherer Quelle weiß ich, dass bei jemanden mit Ausweis im Krankenhaus die Maschinen früher abgestellt werden.

    Ich tauche endlos durch das Meer, den Illuminaten hinterher, ich rette die Welt aus ihrer Not in einem goldenen Unterseeboot, nur ein Computer ist bei mir, er rechnet den Weltkrieg Nr. 4.

  • Na ja, wenn mensch mit so´nem Ausweis nicht künstlich am Leben erhalten wird dann wäres mir die Anschaffung eines solchen doch wert. Ich möchte in Ehre und Stolz sterben und nicht von irgendwelchen Maschinen am leben (oder wie mensch diesen zustand dann bezeichenen soll) erhalten werden.

    Man kann die eigene Situation erst wirklich klären und die Ängste auflösen, wenn man sie fühlen kann, nicht aber in Diskussionen darüber. Erst dann hebt sich der Schleier, ...auf der langen Reise, die man angetreten hat.
    Alice Miller

    Edited once, last by Matthias ().

  • Quote

    Original von Wyzo
    Ich möchte in Ehre und Stolz sterben


    Wie stellst du dir das vor?
    Wie der eine Colonel, der nicht an der front sondern bei Margaret im Zelt gestorben ist?


    Aber du sprichst mir aus der Seele, wenn du sagst, dass du nicht von irgend welchen Maschinen am Leben gehalten werden willst.


    (Ich hoffe wir schweifen dadurch jetzt nicht zum Thema "aktive Sterbehilfe" ab) ;)

  • Na ja, mein grosser Traum ist es mit der roten Fahne in der Hand auf der Barrikade stehend von der Polizei/Bundeswehr oder sonstiger Staatsschutz dürchlöchert zu werden.
    (Okay, Spinnerei, aber ich glaube immer noch an die Revolution)


    Nee, aber ansonsten vielleicht in meinem eigenen Bett sterben mit meiner Familie und Leuten die mögen.


    Na ja, so´n Tod wie bei dem Colonel ist mir leider nicht vergönnt - weil nie beim Militär gewesen, na ja für ihn war´s wohl nicht der Tod den er sich wünschte, aber ich für meinen Teil kann mir Schlimmeres vorstellen.

    Man kann die eigene Situation erst wirklich klären und die Ängste auflösen, wenn man sie fühlen kann, nicht aber in Diskussionen darüber. Erst dann hebt sich der Schleier, ...auf der langen Reise, die man angetreten hat.
    Alice Miller

  • ...zum beispiel durch Maschinen am Leben gehalten zu werden.... ich stimme Dir da voll und ganz zu.
    Vielleicht sollt ich dann doch nochmal über die Anschaffung nachdenken.
    Aber bei meinem Glück werd ich eh vorher überfahren oder sterbe an nem Nervenzusammenbruch :D

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    Original von Charles
    @ Sarah
    Genau der Meinung bin ich auch und versuchte es ja schon zu erklären.


    Auf deinen Beitrag habe ich auch angespielt, als ich schrieb „auch ich bin nicht scharf auf ein Leben im Koma“.
    Aber ist doch schön, daß wir einer Meinung sind. ;)