Posts by kathi

    Gepäckabgabe ging schnell, es war sehr gut ausgeschildert. Dann stellten wir uns an und bekamen eine Nummer. Erst als diese aufgerufen wurde, konnten wir durch die Sicherheitskontrolle. Dann ging es zum eigentlichen Check-in. Mehrere Schiffe lagen an jenem Tag im Hafen und plötzlich crashte das System. Nichts ging mehr. Wir machten gute Miene zum Spiel und ließen uns auf dem Teppich nieder. Getränke und Knabberzeug hatten wir ein wenig mit und so verwandelten wir unsere Wartezeit in ein Picknick.


    Per Shuttlebus ging es zum Schiff und an Bord sahen wir uns in aller Ruhe um.


    Als das Schiff ablegte, stand ich schon längs auf dem Oberdeck. Unter den Fliegern, die an uns vorbei zum Flughafen flogen, war auch eine uns bekannte Maschine: mit der LAN LV-GLP sind wir nach Iguazu geflogen.

    Heute hieß es ab aufs Schiff. Wir entschlossen uns mit dem Bus Richtung Hafen zu fahren. Die Busnummer hatte ich im Vorfeld schon übers Internet herausgefunden. Leider keine aktuellen Informationen, dass man nur noch mit Karte in Buenos Aires mit den öffentlichen fahren kann. Diese Karte gibt es an den U-Bahnhöfen für 25 Pesos und wird mit einem Guthaben aufgeladen.


    Doch ein Argentinier hatte Mitleid mit uns und genug Geld auf seiner Karte. Wir gaben ihm das Geld in Bar. Die Fahrt kostete 6,25 Pesos pro Person.


    Busfahren ist sehr aufregend und man muss sich gut festhalten. Haltestellen werden nicht angesagt und so muss man ständig ein Auge darauf haben, wo man gerade ist. Als wir nach der Kreuzfahrt noch zwei Tage in BA waren, behielt ich Google Maps ständig im Auge.


    Doch wir waren erst einmal auf dem Weg zum Hafen und mussten auch ein Stück zu Fuß gehen.

    Nur wenige Minuten waren uns vergönnt, dann machten wir uns auf den Rückweg. Doch wir hatten Glück mit dem Wetter und sahen einen Regenbogen. Marcello brachte uns zum Flughafen und bekam nicht nur die 700 Pesos, die es auch heute gekostet hatte, sondern auch noch 300 Pesos Trinkgeld.


    Es war ein wunderschöner Ausflug, doch man sollte sich definitiv mehrere Tage Zeit nehmen und nicht nur die Wasserfälle sich ansehen.


    Die Sicherheitskontrolle öffnen erst relativ kurz vor dem Flug. Getränke von Außerhalb können hier noch ganz normal mit an Bord gebracht werden. Etwas, das man von Zuhause schon seit langem nicht mehr kennt. Aber hier wird nach der Landung auch noch geklatscht.

    Es gibt einen Zwischenstopp, bei dem alle aussteigen müssen. Von hier starten sehr viele schöne Wanderwege, wer jedoch die Fälle von Oben sehen will, fährt weiter mit dem Zug. Nasenbären gab es auch hier, jedoch sah ich nicht mehr so viele. Dafür gab es genügend andere Tiere.


    Über eine lange Brücke ging es zu Aussichtspunkt und wenn der Wind günstig steht, wird man nicht mal nass.

    Da die Zeit nicht ausreichte die fast 5km auch zurück zu laufen, wollten wir uns ein Taxi nehmen. Doch der hielt den Bus an und so fuhren wir mit dem Bus zurück. Das kostete uns beide nur 13 Pesos. Schnell noch Frühstücken und dann ging es schon fast los. Noch einmal mit jemanden der auch englisch verstand, die Eckpunkte klären und ob er wieder auf uns wartet und wir so etwas von unseren Sachen im Auto lassen könnten. Das brachte eine Nachfrage des Organisators, ob er am vergangenen Tag am Park auf uns gewartet hatte. "Si" schallte es so klar und überzeugend zurück, dass es mir nur schwerfiel nicht laut loszulachen. Der andere schüttelte nur den Kopf.
    Dann fuhren wir los.

    Danke für eure Kommentare. Tut sehr gut.


    Bevor es an diesem Tag wieder zu den Wasserfällen ging, hatte ich noch ein anderes anliegen. Zu zweit liefen wir durch den Ort Puerto Iguazu zum Hito Tres Fronteras, dem Aussichtspunkt des 3-Länder-Eck.
    Links: Paraguay
    Rechts: Brasilien
    im Vordergrund: Argentinien

    Nasenbären kreuzen öfters den Weg der Touristen, man muss also nicht den ersten gleich 1000-fach fotografieren. Die Wasserfälle sehen einfach nur beeindruckend aus und während man den Weg entlang geht, kommen immer neue Fälle in Sicht.


    Genießt den Anblick, auch denn die Bilder sich sehr ähnlich sehen. Denn ein jedes hat seinen Reiz.

    Unser Hotel, das Cabañas del Leñador, hat uns sehr gut gefallen und ich kann es nur empfehlen. Wir hatten kein Typisches Hotelzimmer, sondern einen Bungalow. Am Empfang gab es auch einen Ausflugsorganisator und schon bald fuhr uns unser Fahrer Marcello nach Brasilien.
    Leider sprach dieser kein Englisch und so war die Verständigung nicht ganz einfach. Doch er zeigte uns, wo wir unsere Eintrittskarten kaufen konnten (42 brasilianische Doller) und wir verabschiedeten uns. 4 Stunden später würde er uns wieder abholen.


    Mit dem Bus wird man zu den Wasserfällen gefahren.

    Nach einer erholsamen Nacht gab es ein schnelles Frühstück, da dieses erst ab 7 Uhr verfügbar war und wir zum Flughafen wollten. 7:20 Uhr ging es mit dem Taxi für 215 Pesos zum Nationalen Flughafen. Für Last-Minute-Shoppen gibt es hier sogar zwei Hard Rock Cafés. Bald darauf startete der Flieger von LAN zu meinem 100. Flug.

    Am Morgen landeten wir und besorgten uns erst einmal je 2000 Argentinische Pesos. Mit einem Busunternehmen fuhren wir in die Stadt. Bezahlen konnten wir mit Euros, die Fahrt kostete jeweils 15€. Der Flughafen liegt sehr weit außerhalb der Stadt und so waren wir über eine Stunde unterwegs. Der Bus fuhr zu einer zentralen Stelle und ab da ging es mit dem Auto zum Best Western Hotel.


    Wir konnten direkt auf unser Zimmer und machten uns kurz darauf auf den Weg irgendwo ein spätes Mittagessen zu uns zu nehmen. Erster Fotostopp war am Obelisken, bevor es weiter ging ein wenig durch die Stadt.

    Meine lieben, ich war wieder im Urlaub... Und diesmal hat mich die Reise 4400€ gekostet.
    Bis die ganzen drei Wochen Online sind kann es etwas dauern, aber glaubt mir, es lohnt sich!!!



    Auf diese Reise habe ich so lange wie auf keine andere gewartet. Konkrete Überlegungen begannen bereits 2013. Doch gebucht haben meine Freunde und ich im Mai 2015. Eine lange Zeit des wartens ging am 01. Februar 2017 vorbei.
    Zur Mittagszeit fuhr ich mit dem Zug Richtung Flughafen Halle/Leipzig.
    Zwei von meinen Mitreisende kannte ich bereits seit Jahren und mit der dritten verstand ich mich auch auf anhieb.
    Der Flug nach Frankfurt verlief ruhig und der Umstieg problemlos.
    Fast 14 Stunden Flugzeit lagen vor uns. Jedoch das Unterhaltungsprogramm bei Lufthansa ließ die Zeit fast wie im Fluge vergehen.
    Über dem Atlantik wurde es unruhig, unter uns sah ich ein Gewitter toben.
    Bald ging langsam die Sonne auf und als ich aus dem Fenster sah, konnte ich die Lichter einzelner Städte sehen.