Posts by Sarah

    Ich würde auch gerne mitmachen.
    Ich habe zwar noch keine Idee, aber es ist ja noch ein bißchen Zeit, sich was auszudenken.
    Weihnachten ist bloß schon ein wenig abgegrast. Die haben schon mehr Weihnachten verfilmt, als der ganze Krieg vorzuweisen hat.
    Aber egal, auf eines mehr oder weniger kommt es dann auch nicht an.
    Muß ich mir schon einen Tag aussuchen oder wann wird das zugewiesen?

    Aber das ist doch nicht ernst gemeint, oder?
    Ich meine, wenn jemand so spricht, ist das schon schlimm genug, aber es wird doch keiner ernsthaft so schreiben.
    Was soll das überhaupt bedeuten?
    Vielleicht muß mir mal jemand beim „Übersetzen“ helfen. relaunch heißt doch so viel wie „wiedereinführen“. Wie will man „immaterielle Vermögensgegenstände“ wiedereinführen?
    Was ist mit benefits gemeint?
    Und wieso werden die in eine Rangfolge gebracht?
    Und so weiter. Das ergibt doch inhaltlich überhaupt keinen Sinn. Der Typ will uns doch auf den Arm nehmen.


    Das Problem sind ja wie gesagt nicht die Fremdwörter, die sich so nach und nach in die Sprache schleichen, sondern das sind so Typen wie der oben zitierte, die, um sich wichtig zu tun, in jeden Satz mindestens ein englisches (oder quasi-englisches) Wort einfließen lassen, ohne die Sinnhaftigkeit zu beachten, eben nur weil es „gut klingt“.

    Q-Tips?? Das habe ich ja noch nie gehört.
    Auch andere Ausdrücke wie no go oder false friend, die ihr hier benutzt, sind mir noch nie untergekommen. Und es war mir auch nicht bewußt, daß es sich bei „Ich schätze …“ um einen Strukturanglizismus handelt. Ich sehe mal wieder, man lernt nie aus.
    Das Problem ist m.E. nicht, daß englische/amerikanische Wörter in die deutsche Sprache übernommen werden. Solche Vorgänge hat es immer wieder gegeben. Jemand hier fing an mit William und Harold und Hastings, im Englischen gibt es doch bis heute für so viele Dinge zwei Worte, eines mit germanisch-angelsächsischem Stamm und eines mit romanisch-französischem. Freedom und Liberty, um nur mal ein Beispiel zu nennen. Aber wenn man eben gerade mittendrin ist in solch einem Prozeß, also in unserem Fall Übernahme englischer Begriff ins Deutsche, kann das schon recht nervige und zum Teil fast skurrile Züge annehmen. Man hat halt oft das Gefühl, daß es Überhand nimmt. Und ich bin auch nicht sicher, ob es wünschenswert ist, daß wir bald für viele Dinge einen – vermeindlich veralteten – deutschen und einen – ach so modernen – englischen Ausdruck haben.

    Hat mich erstaunt, daß Müntefering sich schon wieder für ein solches Amt zur Verfügung stellt. Der Tod seiner Frau ist doch noch nicht lange her.
    Ich glaube auch, daß Becks Zeit abgelaufen war. In der letzten Zeit gab es bei der SPD doch nur noch Querelen und Mißerfolge.
    Ich habe eigentlich eine ganz gute Meinung von Müntefering und traue ihm eher zu, die Partei mal wieder auf Kurs zu bringen als Beck, aber ich frage mich auch, ob es in der SPD nicht mal ein paar junge Gesichter gibt. Müntefering hatte sich bereits auf der Politik zurückgezogen, jetzt wird er quasi wieder aus der Versenkung geholt, klar, sicherlich auch weil er es möchte, aber vor allem mangels Alternativen. Gibt es echt keinen anderen, der den Karren aus dem Dreck ziehen kann?
    Daß Steinmeier Kanzlerkandidat werden soll, hat sich ja schon seit einiger Zeit abgezeichnet. Ist halt die Frage, ob es sinnvoll ist, Parteivorsitz und (mögliches) Kanzleramt auf zwei Personen zu verteilen. Das zeigt doch auch wieder, daß in der Partei gar nicht klar ist, wo es lang gehen soll, sonst wären doch beide Funktionen wie in der Vergangenheit meist auch in einer Hand.

    Einerseits kann man sich über Anglizismen und deren teilweise sogar falschen Gebrauch herrlich aufregen.
    Fremdworte gehören andererseits natürlich zu jeder Sprache. Und es gibt ja auch so viele Worte, da merken wir gar nicht mehr, daß es sich eigentlich um Fremdworte handelt.
    Was aber zum Teil wirklich manchmal ziemlich nervig ist, ist die „Überschwemmung“ der deutschen Sprache mit englischen Worten in den letzten Jahren.
    Für einige davon gibt es sogar gar keine deutsche Entsprechung. Jemand sagte schon, daß „Weichware“ keine wirkliche Alternative ist. Und die Daten liegen natürlich auf dem „Server“ und nicht auf dem … – ja, was eigentlich? Aber ich kann sie von dort durchaus „herunterladen“ und brauche nicht „download-en“ (bereits deutsche Konjugation! – äh, Beugung).
    Die Frage ist halt immer, ob es vernüftige, sinnvolle deutsche Wörter mit derselben Bedeutung gibt. Wenn dem so ist, bin ich dafür, die auch zu benutzten. Wenn der englische Ausdruck nun mal der Fachausdruck ist, dann ist es auch in Ordnung, den zu verwenden.
    Wenig toll ist es halt, wenn Leute sämtliche Sätze mit Anglizismen und anderen Fremdworten durchsetzen, weil das angeblich professioneller oder irgendwie cooler (deutsche Beugung!) wirkt. Das ist dann nämlich gar nicht kühl, sondern oft ziemlich peinlich.


    Naja, und hier im Internet hat eigentlich keiner Grund, sich zu beschweren. Wenn wir etwas lustig finden, macht es *lol* oder *rotfl*, die „User“ haben Namen wie „The Chosen“, „Spaceball“ oder „Warbird“ [nicht persönlich nehmen, waren die ersten, die mir einfielen], wir schreiben „Threads“ oder „Blogs“ mit ganz vielen „Postings“, die „Links“ enthalten, und werden schnell auch mal „OT“. ;)

    Oh Käpt’n, mein Käpt’n!
    Ich weiß nicht, ob du das hier noch liest …
    Ich wünsche dir auf jeden Fall Hals- und Schotbruch und stets eine gute Brise. Geh nicht zu hart an den Wind und halt dich fern von Leeküsten.
    Wir denken an dich.
    Bleib nicht zu lange fort.


    × Segelmeister der Renelde ×

    Ich weiß nicht, ist der Kerner denn so beliebt? Gibt es Leute, die nur seinetwegen so ein Fußballspiel ansehen?
    Irgendwie halte ich das für ein ziemliches Armutszeugnis für das ZDF. Haben die keine anderen guten Leute? Gibt es nur den Kerner?
    Von den Kosten mal gar nicht zu reden. Das ist eine Frechheit. Ich habe ja prinzipiell gar nichts gegen die Öffentlich-Rechtlichen und auch nicht unbedingt gegen die GEZ, aber wer öffentliche Gelder bezieht, muß verantwortungsvoll damit umgehen.

    Quote

    Original von Jesse James
    […] Dann kam zwischenzeitlich jemand, mit dem wir in einem Schuljahr zweimal "das Leben des Brian" gesehen haben.
    Dann kam jemand, der mit uns sämtliche anderen religionen durchgesprochen hat, ich musste ein Referat über den Gilgamesch-Epos halten. […]

    Leben des Brian ist ja noch viel besser als Gandhi (bloß nicht so lang)!:D
    Aber „Religionen durchgesprochen“ und „Referat“ klingt so, als hättet ihr auch ein bißchen was gelernt. So richtig kann ich das von meinem Religionsunterricht nicht behaupten. :(
    Bei der gemauerten Kirche und dem ständig gedeckten Altar mußte ich auch sofort an Mulcahy denken. Wie war das noch? „Gott vergibt keine Baugenehmigungen.“ (Sünder sucht Zuflucht).

    Ich finde nicht, daß es schon lange vorher klar ist, daß Klinger in Korea bleiben wird. Als ich GFA zu ersten Mal sah, hat es mich irgendwie schon überrascht.
    Wäre interessant zu wissen, wann die Drehbuchschreiber das beschlossen haben. Und wer sich das ausgedacht hat.
    Wenn ich es richtig verstanden habe, wurde Die Zeitkapsel vor Mach’s gut, leb wohl und Amen gedreht, so daß sie die Beziehung zwischen Klinger und Soong Lee in der vorletzten Folge vorbereiten konnten.

    Was genau macht man im Fach „Ethik“?
    Das interessiert mich wirklich, ich habe zwar eine ungefähre Vorstellung, aber an meiner Schule gab es das Fach damals (Abi ‘99) nicht.
    Wie Jesse beschrieben hat, gibt es hier in NRW evangelischen und katholischen Religionsunterricht – zu meiner Zeit ungefähr gleich gut besucht. Wer das nicht wollte, wurde während der Mittelstufe anderweitig beschäftigt und mußte während der Oberstufe Philosophie belegen.
    Inhaltlich kann ich mich an genau ein einziges Mal erinnern, daß wir die Bibeln ausgepackt haben. Wir sind am Anfang angefangen und über die ersten beiden Kapitel Genesis nicht hinausgekommen. Ansonsten habe ich zwei Gandhi-Film-Marathons im Kopf und stundenlanges Gelaber über irgendwelche Themen, die mit Religion rein gar nichts zu tun hatten. In der Oberstufe hatte ich dann Philosophie, weil ich mir davon mehr versprochen hatte, aber da wurde der Unterricht leider zerstört von einigen Schülern, die sich nur gestritten haben, so daß das auch nicht gerade die Offenbarung (*g*) war.
    Ich bin grundsätzlich schon für Religionsunterricht, aber wenn ich so Geschichten höre wie von der Lehrerin aus dem Ausgangstrhead, das kann es nicht sein. Daher mein Interesse für die Alternativen. Wie kann man ähnliche Inhalte vermitteln, ohne vielleicht auf Organisationen wie das betroffene Bistum angewiesen zu sein?

    Quote

    Original von bestcareanywhere
    Augen zu und durch

    Wohl eher Nase zu. ;)
    Ich bin Büro-Mensch und habe nur selten mit Kunden zu tun, mir ist so ein Extremfall noch nicht untergekommen.
    Aber ich denke, die Kunden sind das eine, die sind ja irgendwann wieder weg. Viel schlimmer wären doch die Kollegen. Solch einen Fall haben wir glücklicherweise auch nicht, aber teil dir mal das Büro mit einem, der nur einmal wöchentlich duscht. Das stelle ich mir übel vor.

    In welcher Klasse bist du?
    Ich würde mal sagen, das Thema ist so komplex, vielschichtig und fast schon verworren, daß man sicherlich eine Dissertation darüber schreiben könnte. Und der Anspruch bei einem solchen Referat ist genau, daß es dazu eben nicht einfach nur eine Quelle gibt, die man bloß mal lesen und zusammenfassen braucht.
    Ich würde Rita zustimmen, versuch mal, aus dem ganzen Wust die wichtigsten geschichtlichen Daten, also quasi die Fakten, herauszufiltern. Nicht einfach, aber ich würde auch erst mal mit einem Lexikon anfangen. Da ist noch am ehesten eine verhältnismäßig neutrale Bündelung der wichtigsten Zusammenhänge zu erwarten. Und was spricht dagegen, dann genau über das zu referieren, was du gefunden hast: nämlich daß es (mindestens) zwei Sichtweisen des Konflikts gibt und welche Argumente für die eine und welche für die andere sprechen. Und wie lautet dann die Konklusion? Welcher Argumentation kannst du eher folgen? Und vor allem: gibt es irgendwo einen sinnvollen, wirklich praktikablen Lösungsvorschlag? (Wenn du da was herausfindest, wäre ich wirklich interessiert, das zu hören.)
    Ich kann dir jetzt auch keine Internetseite nennen, aber wie wäre es stattdessen, mal einen Gang zur Bibliothek zu wagen?

    Ein heikles Thema, allerdings.
    Ein schlimmeres Verbrechen kann man sich ja gar nicht vorstellen. Die eigene minderjährige Tochter … unvorstellbar … abscheulich … gar nicht in Worte zu fassen. Und was muß das für ein Leben für die Kinder sein, ‘zig Jahre im Keller, ohne irgendeinen Kontakt zur Außenwelt. Die wissen nicht, wie die Sonne aussieht, der Himmel, der Regen, das Gras … Und hatten nie Kontakt zu Mitmenschen. Können die überhaupt richtig sprechen? Der Wortschatz muß doch unheimlich begrenzt sein.
    Ich bin versucht, mit Wyzo zu hoffen, daß sie den Kerl im Knast mal richtig auseinander nehmen und die Wachen wegschauen.

    Margaret. Und mir stinkt überhaupt alles. Dieser trübe, graue Himmel paßt genau zu meiner Stimmung. Und zu meinem Frühstück!
    Mulcahy. Ganz besonders zum Frühstück! Bei diesem Wetter eine kalte Platte zu servieren, das ist eine Teufelei.


    Patient. Heißt das, ich bekomme bald wieder was richtiges zu essen?
    Margaret. Nein, Sie kriegen leider nur das, was das Messezelt zu bieten hat.
    [Oder so ähnlich.]


    … und dann fehlt doch noch diese fast schon legendäre river of liver-Tirade.
    Pierce. Das habe ich eben nicht gehört. Das ist nämlich nicht möglich. Es ist unmenschlich, täglich die gleiche Scheiße zu kochen. Die Genfer Konvention untersagt das Töten unserer Geschmacksnerven. Es ist mir einfach unmöglich, täglich den gleichen Fraß zu fressen. Fisch, Leber, Tag für Tag. Ich habe einen Fluß voller Leber gefressen und einen Ozean voller Fisch. Ich habe so viel Fisch gefressen, daß mir schon Kiemen wachsen. Ich habe soviel Leber gefressen, daß ich nur lieben kann, wenn ich in Speck und Zwiebeln ersticke.

    @ ralexand: Daher schrieb ich auch „[…] und vielleicht merkt sie erst ganz am Schluß […]“ ;)
    Ist doch ein ganz wichtiger Aspekt bei der ganzen Serie. Margaret und Pierce sind sich bis zum Schluß ihrer Gefühle selbst nicht klar und somit bleibt auch der Zuschauer in Ungewißheit. Wäre doch viel zu langweilig, wenn es mit „Verliebt, Verlobt, Verheiratet“ enden würde.

    Der Reiz liegt, wie bereits gesagt, darin, daß sie so völlig konträr sind. Winchester hätte Klinger im „normalen“ Leben nicht eines Blickes gewürdigt, umgekehrt Klinger Winchester aber auch nicht. Im Camp sind sie nun gezwungen, miteinander auszukommen.
    Der Zusammenprall dieser Gegensätze kann sehr komische Züge annehmen (Gebu-h-rstag, Fohrsicht) aber auch zu durchaus ergreifenden Szenen führen. Nicht nur in Man lebt – man ist tot sondern z.B. auch in In vornehmen Kreisen. Und während ein Schimpfwort dem anderen die Tür in die Hand gibt, lernen die beiden doch auch voneinander. Ist ja nicht so, daß sie zum Schluß die besten Freunde sind, aber sie stellen doch fest, daß sie ihre Vorurteile an einigen Stellen korrigieren müssen und kommen letztendlich doch ganz gut miteinander aus.

    Ich glaube, daß es den Schreibern ganz eindeutig darum ging, kein Happy End zu zeigen.
    Klar, geht es einerseits gut aus, der Krieg ist beendet, alle dürfen nach Hause.
    Aber noch einmal soll gezeigt werden, wie der Krieg die Charaktere verändert hat und daß jeder von ihnen einen Teil davon mit nach Hause nimmt.
    Einzig für Klinger geht die ganze Sache in gewisser Weise wirklich gut aus. Er hat seine große Liebe gefunden. Und er wird auch derjenige sein, der das ganze Erleben als erster verkraftet. Obwohl er den Krieg in gewisser Weise mehr gehaßt hat als alle anderen, hat er doch auch meiner Meinung nach am besten dagegen angekämpft. Sein Gemüt wird es nicht zulassen, daß die Erlebnisse ihm zu lange nachhängen.
    Potter, Margaret und Hunnicutt kommen auch noch einigermaßen glimpflich davon. Potter muß sich von Sophie trennen, aber er ist ein alter Veteran, der gelernt hat, mit solchen und schlimmeren Situationen umzugehen. Margaret hat während es Verlaufes der Serie so viele schlimme Erlebnisse und Veränderungen durchgemacht, daß es unnötig ist, noch etwas hinzuzufügen. Dieser Krieg wird sie lange nicht loslassen und vielleicht merkt sie erst ganz am Schluß, als es zu spät ist, daß sie den Mann, den sie liebt, die ganze Zeit vor der Nase hatte und es nicht gemerkt hat. Hunnicutt hat ebenfalls sein Leid (Trennung von seiner Tochter) durch die gesamte Serie getragen und muß hier immerhin noch die herbe Enttäuschung erleben, auf halben Weg nach Hause wieder zurückgeschickt zu werden.
    Und Winchester, Pierce und Mulcahy bekommen es am Ende noch mal so richtig dicke. Winchester muß erleben, wie sein wichtigster Rettungsanker (Musik) gekappt wird, Pierce lernt eine der schlimmsten Seiten des Krieges am eigenen Leib kennen und Malcahy, der an Geist und Seele am wenigsten gelitten hat, geht sogar körperlich verseht aus dem Krieg hervor.
    Ich finde es sehr gut, daß die Macher der Serie ihrer Linie bis zum Ende treu bleiben und nicht nur eine Comedy schufen sondern eine Geschichte erzählten, die unter die Haut geht und zum Nachdenken anregt.