Posts by Sarah

    [Es sei m die Masse eines Körpers (Wyzos Auto) und a die Beschleunigung, die dieser Körper erfährt, dann gilt für die Kraft F, die man dafür aufwenden muß

    F = m · a.

    D.h. bei bekannter Masse m erhält man aus der Kraft F die Beschleunigung als a = m/F und daraus die Zeit t, die man benötigt, um eine Geschwindigkeit v zu erreichen, als z.B. um „von Null auf Hundert zu kommen“, durch

    t = v/(mF).

    Bei gegebenem v und konstantem m ist t also umso kürzer, je größer F ist.
    Bei einer Kraft F ergibt sich für eine Geschwindigkeit v die Leistung P als

    P = F · v.

    Das wiederum heißt, wenn die Kraft F und die (Höchst-)Leistung P bekannt sind, erhält man die (Höchst-)Geschwindigkeit v als

    v = P/F.

    Bei gegebenen F ist v größer, je größer P ist.
    Du kannst also sagen, je größer die Kraft ist, desto besser ist die Beschleunigung. Bei gegebener Kraft ist dann die Höchstgeschwindigkeit desto größer, je größer die Leistung ist.
    Diese Erklärung ist allerdings nur als Versuch von jemandem zu betrachten, der zwar die Mathematik beherrscht, von Autos aber eigentlich keine Ahnung hat. ;)


    Ich glaube, Jupiter ist nur außen gasförmig, irgendwann kommt dann eine flüssige Schicht und innen drin ist ein harter Kern. Sonst wäre der ja eine bessere Wolke im Weltall. So weit ich weiß ist Saturn der einzige Planet, der eine Dichte hat, die kleiner als Eins ist. Wenn Jupiter aber eine Dichte größer Eins hat, muß er irgendwo zumindest flüssig sein. Wenn die Dichte von außen nach innen zunimmt, was ja auch durch den erhöhten Druck plausibel erscheint, spricht viel dafür, daß er ganz innen fest ist.]


    Einerseits tut es einem ja im ersten Moment etwas leid um Pluto, man hat sich so schön daran gewöhnt, daß es neun Planeten sind.
    Andererseits zeigt diese Entwicklung doch, daß die Wissenschaft voranschreitet. Und wenn man zu neuen Erkenntnissen kommt, muß man auch bereit sein, altes über Bord zu werfen. Und dabei braucht man dann keine Rücksicht auf die Gewohnheiten der Leute nehmen.
    Wer die neun Planenten, die ihm sein Vater jeden Sonntag erklärt, liebgewonnen hat, wird sich trotzdem daran gewöhnen, ohne Pluto auszukommen, und die Schüler lernen es jetzt eben mit einem anderen Spruch.


    Ich glaube schon, daß es zu irgendeiner Zeit an irgendeinem Ort im Weltraum intelligentes Leben geben mag. Aber wer sagt uns, daß es gerade jetzt und hier sein muß? ;)
    Spaß beiseite, die Raumzeit ist riesig, unglaublich viel Raum und unglaublich viel Zeit, irgendwo und irgendwann gibt es intelligentes Leben, aber daß die irdische Rasse der Homo Sapiens auf intelligentes Leben von außerhalb der Erde trifft, halte ich doch für sehr unwahrscheinlich.

    Stimmt, bei diesen kleinen Bögen (DIN A5!) gab es nur sehr wenige Eigenschaften. Das ist aber schon lange her, davon habe ich keinen mehr.
    Bei FanPro gibt es diverse Heldenbriefe zum Herunterladen, die sind beliebig kompliziert. Und bei den meisten sind nur die guten Eigenschaften aufgeführt. Bei der Version, die ich kenne, haben die Helden auch Schwächen.


    Wie wäre es, wir einigen uns einfach auf drei oder vier Eigenschaften?
    Intuition, Fingerfertigkeit, Gewandheit und Körperkraft.
    (Klug sind wir alle, mutig auch, und Charisma … na klar!)
    Das ist mehr als genug.
    Dann noch Attacke- und Paradewert und eben Lebenspunkte.
    Bloß wie legen wir die Höhe fest?
    @ Wyzo: Hast du die Würfel schon wiedergefunden?


    [P.S. Auf der FanPro-Seite gibt es auch Wallpapers. (Die Bilder bei DSA fand ich immer sehr beeindruckend.) Das hier zum Beispiel.
    [Blocked Image: http://www.fanpro.de/dsa/down/wallpaper/Reise_zum_Horizont.jpg]
    Und jetzt liebe Landratten und Leichtmatrosen aufgepaßt: Wir sehen, daß die Besatzung sowohl die Steuerbordwanten als auch die Backbordwanten zum Aufentern benutzt. Aus See, erst recht wenn es ein bißchen heftiger pustet, kommen aber nur die Luvwanten in Frage (in diesem Fall Steuerbord). Quizfrage: Warum?]

    Hmm, komisch, daß alle beim Deckschrubben sofort an Zahnbürsten denken. (Auf den ersten Seiten haben sich einige auch schon darüber ausgelassen.) Wäre schon schön, wenn hier mal ordentlich reinschiff gemacht würde, mit den blöden Zahnbürsten dauert das doch ewig. ;)
    Mit Waffen mußt du dich nicht auskennen (tue ich auch nicht), hier hat es ein paar Spezialisten, die das alles gerne erklären. Irgendwo findet sich hier auch ein Bild von AK-47.
    Das mit den Schiffen ist schnell erklärt. Es schwimmt und hat Segel. Der Rumpf ist unten, die Takelage ist oben. Vorn ist der Bug und achtern das Heck. Das grüne Licht brennt an Steuerbord und das rote an Backbord. Damit haben wir schon mal die drei Dimensionen. Alles weitere bei Bedarf. Ohne Wind oder gegen den Wind kann man nicht segeln. Ansonsten macht es je mehr Spaß, desto schneller man läuft, erst ab einem ausgewachsenen Sturm wird es richtig gefährlich. Und vor Leeküsten muß man sich in acht nehmen.
    Jetzt mußt du nur noch anheuern, dann kannst du das alles live erleben. :)

    @ Birgit: Genauer gesagt ist es das Schiff aus Wyzos Avatar … oder sieht diesem zumindest ähnlich. Irgendwo zwischen Segelschiff und hochmoderner Waffenkammer.
    Es funktioniert wie in einem Rollenspiel, wir haben einfach eine (zeitweise ziemlich verrückte) fiktive Geschichte gesponnen. Jeder erzählt, was sein Charakter macht, sagt oder denkt und daraus entsteht die Handlung.
    Auf Seite 88 gibt es ein Bild von uns. Wyzo ist der Käpt’n, Gudula die Vorfrau (Erster Offizier), Tomcat der Waffenmeister, radarsteddy die Schiffsärztin, gefreiter charles lamm der Smutje und meinereiner der Segelmeister.
    Verstärkung können wir immer gut gebrauchen. Also wenn du Lust hast … Wir sind allerdings ein Piratenschiff! ;)


    Tja, Würfel hätte ich jetzt auch mal gar nicht bei der Hand. Und schon gar nicht einen W20 oder einen W10. Müßte ich erst mal in einen Spielwarenladen dackeln …
    Also wenn du deine wieder ausgräbst und das übernimmst, wäre schon ganz gut.
    Wollen wir einfach nur Lebenspunkte vergeben und vielleicht sowas wie Kampfpunkte? Ich glaube, mehr wird schnell unübersichtlich und muß ja auch alles nachgehalten werden.


    Die Idee ist gar nicht schlecht. Wird jetzt wohl eine Weile dauern, bis wir uns auf ein „Regelwerk“ geeinigt haben, aber das hat auch einen gewissen Reiz, sich sowas zu überlegen.


    Was die Handlung angeht: Wir haben die Staße von Gibraltar passiert und den Atlantik erreicht. Ziel war die Karibik. Und wir sind immer noch auf der Suche nach dem Heiligen Gral. Daß der mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht in der Karibik ist, ist ja völlig egal, da gibt es dafür genug andere versteckte Schätze zu entdecken. Und bestimmt auch andere Piraten, mit denen man sich wunderbare Keilereien liefern kann. :D

    Ich wäre auch dabei. Was muß ich machen?


    Ich habe früher mal „Das Schwarze Auge“ gespielt (allerdings nicht oft).
    Ich kann mich noch entsinnen, daß ein Charakter außer durch Name, Geschlecht, Größe, Gewicht, Haarfarbe usw. durch Zahlen charakterisiert wurde. Gute und schlechte Eigenschaften und Talente. Und bei ungewissem Ausgang mußte gewürfelt und quasi eine Probe abgelegt werden. Auf diese Art wurden auch Kämpfe ausgefochten. Und dann hat man natürlich Lebensenergiepunkte und wenn die alle sind, ist Feierabend.
    Könnte allerdings ziemlich aufwendig werden, je nachdem, wie viele Eigenschaften und Talente wir zulassen wollen. Und wie soll das mit dem Würfen gehen?

    Hallo Jay!
    Herzlichen Glückwunsch und alles Gute zum Geburtstag.
    Halt die Ohren steif, Waffenoffizier. Und laß öfter mal wieder was von dir hören.
    Bis dahin
    Sarah

    Dauer-Tiefpreis? Was ist denn das wieder für Mist?
    Die sollen einfach nur die normalen Tickets zu ordentlichen Preisen anbieten. Ohne irgendwelche besch******* Aktionen und begrenzten Kontingente drum herum.


    Diese Ticketautomaten sind auch so ein Kapitel für sich.
    Hier in Köln gibt es sog. Automaten-Guides. Kein Witz. Die erklären den Leuten die Automaten. Führt irgendwie das ganze System ad absurdum. Naja, sind aber eben billiger als richtiges Schalterpersonal.

    Der Artikel ist klasse. Ich habe mich voll schrott gelacht.
    Das Ganze artet langsam zur Lachnummer aus. Im Spiegel stand ein Artikel von Enzensberger, der hat den G-8-Gipflern eine einsame Insel empfohlen.


    Katholisch? Warum nicht. Kommt halt drauf an, wer dahiner steht. Ich habe schon den Eindruck, daß die Kirche, und zwar sowohl die katholische als auch die evangelische, sich durchaus kritisch mit den aktuellen politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen auseinandersetzt. Die machen zwar selber genug Mist (siehe das mit der katholischen Lehrerin), aber hin und wieder ist eine Mahnung aus der Ecke vielleicht gar nicht so verkehrt.

    Erst einmal: Ist doch schön zu sehen, daß sich die Leute mal zusammenraffen und doch noch was bewirken können.


    Ich frage mich, was die Verantwortlichen sich dabei gedacht haben. Ich bin nicht der Meinung, daß man Lehrer alleine deswegen loben sollte, weil sie ihren Job überhaupt machen [so weit sind wir heute fast schon!], aber hier scheint eine Lehrerin ihren Job auch noch recht gut gemacht zu haben (sonst wären nicht Eltern und Kollegen auf die Barrikaden gegangen). Die Frau engagiert sich und im Endeffekt kommt es den Schülern eher zugute als daß es ihnen schadet.
    Ich kapiere, daß man ihr vorwirft, den Arbeitsvertrag gebrochen zu haben. Prinzipiell ist das nicht gut, aber sie hat doch nicht weniger sondern mehr Leistung erbracht. Welcher Schaden ist entstanden? Das kostet das Bistum keinen Cent mehr. Was ist das für eine Begründung, daß sie andere Fächer unterrichtet hat, insbesondere evangelische Religion? Da sieht man mal, wie rückständig es mancherorts noch ist. Liebe Katholen, die Evangelen sind keine kleine Teufel. Die Leute, die sich mit beiden Konfessionen auseinandersetzen und vor allem die Gemeinsamkeiten betonen, sind die besseren Theologen.


    Und um Gottes (!) Willen, verschwendet auch mal einen Gedanken an die Schüler. Es fällt ja nicht nur der Religions-Unterricht aus, wenn ganz plötzlich die Lehrerin suspendiert wird, auch für andere Fächer gilt, besser ein Lehrer, der das Fach nicht studiert hat, als gar kein Unterricht.

    @ Paragraph8: Erstmal vielen Dank für den Artikel, Johannes, der ist wirklich interessant. Finde ich gut, daß ihr solche Themen im Unterricht besprecht. (Zu meiner Zeit [*hüstel* Abi ‘99] mußten wir nur die „Definitionen“ von Bruttosozialprodukt und Bruttoinlandsprodukt und das ganze mit Netto- davor lernen, ob die Anwendung solcher Größen sinnvoll ist, wurde nie hinterfragt.)
    Hast du deine Hausaufgaben denn schon fertig? ;)


    Spontan hätte ich so geantwortet, wie die meisten hier: Man lebt in Wohlstand, wenn man sich etwas leisten kann, was über die Grundbedürfnisse hinausgeht. Grundbedürfnisse beinhalten auf jeden Fall Nahrung, Kleidung und Dach über dem Kopf; in welchem Umfang und ob noch ein paar mehr Dinge dazu gehören, lassen wir jetzt mal offen.
    Der Begriff „Wohlstand“ bezeichnet halt üblicherweise materielle oder monetäre Größen.


    Doch diese ganzen Statistiken sind mit Vorsicht zu genießen. Die Problematik bei der Interpretation des BIP wird in dem Artikel ja schon angesprochen.
    Aber auch die andere Methode, bei der immaterielle Güter und Werte zu Geldeinheiten bewertet werden, halte ich für ziemlich bedenklich. Die genaue Vorgehensweise wird ja nicht beschrieben, aber ich werde das Gefühl nicht los, daß da auch viele subjektive Einflüsse reinspielen. Und manche Sachen kann man einfach nicht in denselben Einheiten messen. Also Geld, Einkommen, Kapital auf der einen Seite und sowas wie Selbstwertgefühl, Zufriedenheit, Freundschaft auf der anderen Seite. Das ist, als wollte man eine Strecke in Sekunden messen oder eben die klassischen Birnen mit Äpfeln vergleichen.


    Also alles in allem muß man erst einmal den Begriff „Wohlstand“ genau definieren, bevor man ihn mißt. Ich bin durchaus dafür, den Begriff auf nicht-monetäre Größen zu erweitern. Aber eine Umrechnung in monetäre Einheiten halte ich nicht für eine sinnvolle Methode.
    Wir müssen wohl davon weg, solche Sachen überhaupt durch irgendwelchen Kennzahlen darstellen zu wollen. Leider sind Statistiken ein ganz bequemes Mittel in den Händen der Politiker und daher ist nicht davon auszugehen, daß sich diese Betrachtungsweise, zumindest von offizieller Seite, in nächster Zeit ändern wird.

    Also praktisch von allen (bekannten) Telekom-Fahrern außer Ullrich weiß man inzwischen, daß sie in den 90ern Doping genommen haben: Riis, Zabel, Aldag, Henn, Bölts, Dietz, Raab, Holm. (Der einzige Name, der mir spontan noch einfällt, wäre Heppner, aber das kommt noch.) Und ausgerechnet der erfolgreichste unter ihnen, Jan Ullrich, soll nichts genommen haben?
    OK, er hat nicht gestanden wie die anderen und man kann ihm nichts nachweisen. Und Ullrich scheint auch als einziger von Strafverfolgung bedroht zu sein (steht zumindest hier), von daher ist sein Schweigen durchaus nachvollziehbar. Sicherten sie ihm Straffreiheit zu, wäre er vielleicht auch bereit, alles aufzuklären.
    Also scheint es ja zu der Zeit bei Telekom Gang und Gäbe gewesen zu sein, Doping zu nehmen. Einerseits schlimm, andererseits mildert es doch irgendwie die Schuld des einzelnen bzw. man kann eher verstehen, warum die Sportler zu solchen Mitteln gegriffen haben.
    Erste Frage, die sich stellt und die Charles ja bereits angesprochen hat: war das nur bei Telekom so? Die Vermutung liegt doch nahe, daß in anderen Rennställen ähnliche Praktiken herrschten. Man muß nur mal an Festina 1998 denken.
    Und die zweite, viel dringendere Frage: alle Geständnisse beziehen sich ja auf die Vergangenheit, wie steht es denn heute um das Doping? Ivan Basso hat ein umfangreiches Geständnis abgelegt, um nur mal einen der bekanntesten Namen zu nennen. Riis versichert, bei CSC sei alles sauber. Jens Voigt bekräftigt, niemals Doping genommen zu haben. Auch die Verantwortlichen beim Team T-Mobile wollen von Doping nichts wissen.
    Inzwischen glaube ich, daß bei denen, die oben mitfahren, nicht einer dabei ist, der noch nie was genommen hat.
    Aber wie will man der Sache beikommen?
    Einfach das Doping erlauben geht nicht. Nicht nur wegen der Gefahr für Leib und Leben der Sportler (das interessiert m.E. die Entscheidungsträger insgeheim einen S*****dreck), sondern weil es sonst auf einen reinen Kampf der Mediziner hinausläuft.
    Schärfere Kontrollen? Ich habe keine richtige Idee, wie man das Problem in den Griff bekommen kann. Vielleicht ein Jahr lang alle Veranstaltungen absagen, damit alle Beteiligten sich mal wieder auf den Sport besinnen können?

    Für mich gilt auch: wenn ich Auto fahre, kein Alkohol. Wie schon mehrfach gesagt wurde, gefährdet man ja nicht nur sich selber sondern auch andere.
    Da diese Einsicht sich aber mit großer Wahrscheinlichkeit niemals durchsetzen wird, müssen halt härtere Strafen her. Und meiner Meinung nach nicht nur bei Besoffenheit im Straßenverkehr sondern generell wenn man besoffen Mist baut. Wenn Trunkenheit als strafmildernd gewertet wird, halte ich das für falsch. Wer trinkt und dann Mist baut, sollte erst recht schwer bestraft werden; einmal für den Mist, den er gebaut hat, und einmal fürs Saufen.
    Das mit den Aufklebern halte ich jetzt auch nicht unbedingt für nötig. Wie wäre es, wenn die Leute einfach allgemein ein wenig rücksichtsvoller und vorausschauender fahren würden?

    Habe ich schon verstanden, daß das Oberkommando entschieden hat. In Absprache mit seinem Kommandierenden Offizier und doch sicherlich auch mit Buckingham Palace [seiner Oma] und Clarence House [seinem Papa].
    Dann habe ich mal über seinen Rang nachgeforscht. Hier steht z.B. er sei im Mai 2006 Cornet geworden. Bei Wikipedia/Cornet findet man dann, daß das soviel heißt wie Second Lieutenant. Das entspräche dann dem deutschen Leutant. Paßt auch dazu, daß sie schreiben, er sei „commissioned“, hätte also seine Bestallung erhalten. Hat mich halt etwas verwirrt, daß du, Wölle, was von Korporal geschrieben hast.
    Früher oder später steigen die Mitglieder des Königshauses doch ganz automatisch ohne weiters Zutun in Flaggoffiziersränge auf. Die Queen ist ohnehin formal Oberkommandierende aller Streitkräfte. Prince Philip hat es aus eigener Kraft bis zum Commander der Royal Navy gebracht [etwa Korvettenkapitän], ist inzwischen aber Admiral of the Fleet [rangiert über dem Admiral, kein direktes Äquivalent in der Bundesmarine, könnte man mit Großadmiral übersetzen] sowie Field Marshal [rangiert über dem General, kein direktes Äquivalent in der Bundeswehr, halt Feldmarschall] und Marshal of the Royal Air Force [rangiert über dem General bei der Luftwaffe, kein direktes Äquivalent in der Bundeswehr], hat also in allen drei Teilstreitkräften jeweils den Ehrenrang. (Philip war im Oktober im Irak, um die Truppen zu besuchen. Würde mich mal interessieren, was er persönlich über Harrys Pläne denkt.) Über Prince Charles habe ich gefunden, er sei Admiral, General und Air Chief Marshal, hat also jeweils den höchsten Rang; und der hat nie im Krieg gedient.
    Und Harry wird da auch irgendwann hinkommen, sofern er nur lange genug lebt, ob er nun in den Irak geht oder nicht.
    Hier könnt ihr übrigens die offizielle Begründung für die Absage an Harry nachlesen (vom Ministry of Defence, also in englisch).

    Ich habe nur eine Adresse bei GMX, bei mir hält sich der SPAM in Grenzen. Laßt es vier, fünf Mails am Tag sein. Die meisten werden direkt am Server aussortiert, man bekommt nur eine Liste mit Absender und Betreff, um versehentlich falsch aussortierte noch zu „retten“. Bei den wenigen, die durchkommen, greift der Filter des Mail-Programms; ich habe auch Thunderbird. Nur ganz selten landet mal eine im Postfach.
    Ich habe noch eine alte von der Uni, darüber kommt gar nichts. Und im Büro bekomme ich auch keinen SPAM.


    Es liegt einfach daran, wie „bekannt“ die Adresse ist. Wenn man die mal irgendwo eingetragen hat, ist es vorbei. Ganz schlimm wird es natürlich, wenn die irgendwo im Klartext im Netz steht (wobei „Klartext“ sich natürlich auf den Quellcode bezieht; hilft nichts, wenn man x [at] y.de schreibt und es dann aber verlinkt).
    Wir hatten mal von allen Chormitgliedern die Adressen im Netz stehen. (Es waren nur Dummy-Adressen, die an die eigentlichen umgeleitet wurden.) Da kam lange Zeit viel SPAM an. Bis ich den Webmaster mal auf die Idee gebracht habe, die Adressen lahmzulegen (wir hatten .com und .de, jetzt funktioniert nur noch eines davon), und siehe da, die SPAM-Liste war auf einen Bruchteil ihrer Länge zusammengeschrumpft.
    Wer wie Dirk quasi gezwungen ist, seine Adresse bekannt zu geben, ist echt arm dran. Wenn man dann keinen guten Filter hat, ist man doch nur noch am sortieren.


    Ich glaube nicht, daß die SPAM-Flut in nächster Zeit in irgendeiner Weise eingedämmt wird. Das ist doch nicht kontrollierbar. Wenn man nicht den E-Mail-Verkehr ganz verbieten will (geht nicht, dann liegen alle Firmen lahm), sehe ich keine Möglichkeit, dem entgegen zu wirken.

    Oh, schade, daß ich das nicht gesehen habe.
    Das ist genau das. Es geht seit vielen Jahren nicht mehr ohne Doping, die Frage ist nur, wer fliegt auf (und damit aus dem Rennen).
    Ich bin kein Fan von Jan Ullrich und ich glaube durchaus, daß er Doping genommen hat, aber weder er noch ein anderer Fahrer hat es verdient, wie ein Schwerverbrecher behandelt zu werden.
    Das Problem ist doch das hier

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    „Es war schon so, dass wir Druck vom Sponsor hatten. Es wurde uns deutlich vermittelt, dass Erfolge nötig seien, damit das Unternehmen auch im nächsten Jahr dabeiblieb. Von daher war es für uns auch existenziell wichtig gewesen, die Dopingmittel zu benutzen“, so Dietz. [Aus dem von Wölle verlinkten Artikel]

    Die Sponsoren machen Druck. Und damit hört der Sport wohl auf, ein Sport zu sein. Wie leider viel zu oft im Sport spielen da ganz andere Interessen eine Rolle. Beim Fußball äußert sich das in Schiedsrichterbestechungen, beim Radsport eben im Doping; jeweils die einfachste Art, das Ergebnis zu beeinflussen.
    Es macht keinen Spaß mehr, wenn man noch irgendwelche Vorstellungen von sportlicher Fairness mit sich herumschleppt. (Profi-)Sport ist einfach ein Geschäft und wie in der Wirtschaft werden alle Register gezogen.

    Stimmt, das ist eine der besten Szenen. Als ich das zum ersten Mal gesehen habe, habe ich wortwörtlich auf dem Boden gelegen vor Lachen. Hat er sich nicht gerade vorher noch geduscht? So gelacht habe ich selten.

    Also erstmal finde ich es – unabhängig vom Inhalt – sehr sympatisch, daß ihr aus der ganzen Folgerungskette ein einzelnes Theorem mit Voraussetzung und Behauptung macht. :) Ob die Aneinanderreihung nun schon als „Beweis“ gelten darf, ist allerdings ein wenig zweifelhaft, denn es wurden ja schon mehrere Einwände zu einzelnen Folgerungen laut.


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    Original von majorburns
    Wenn wir auf die Welt kommen sind wir doch ne Art leere Huelle und was wir sehen und denken beeinflust uns und beeinflusst unser Handeln und bildet unserern Charakter. Natuerlich beeinflusst unser Charakter dann auch unser Handeln, aber zuerst waren die Gedanken da.

    Wie gesagt, es gibt die Theorie, daß der Charakter vererbt wird, also von Geburt an feststeht, und genau gegenteiligt diejenige, die besagt, alles wird durch Erziehung und Erfahrung geprägt; und sämtliche Abstufungen dazwischen. Ich glaube, Vererbung und Erziehung spielen beide eine Rolle, aber ich könnte nicht sagen in welchem Maße und ob eines von beiden überwiegt.


    Wo ich euch allerdings absolut zustimme ist, daß ich der einzige Mensch bin, den ich – wenn überhaupt – ändern kann, und daß dieser Änderungsprozeß im Kopf beginn.