Posts by Semsemnamm

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    Original von bestcareanywhere
    Ich rege mich seit vielen Monaten regelmäßig über Deine Scharmützel auf. Nein, nicht nur über Deine. Aber Du bist jetzt Thema.


    Siehst du, genau das habe ich gemeint. Wenn du dich über meine politischen Ergüsse aufregen willst, kannst du das ja gern tun. Aber solange mir niemand sagt, daß man sich über meine politischen Ergüsse aufregt, muß ich davon ausgehen, daß niemand ein Problem damit hat. Klar, Beiträge von mir wurden auch schon editiert, da hab ich mich auch nie beschwert, hab bestenfalls mal nachgefragt, was jetzt konkret so schlimm war. Und auch wenn es meinerseits mal kein Verständnis für die Editierung gab, hab ich sie bisher immer akzeptiert, da ihr nunmal Hausrecht habt und ich mich beugen muß. Mir war jedoch nicht bewußt, daß meine politischen Postings jemandem generell ein Dorn im Auge sind. Wie auch, wenn's mir niemand sagt?


    Mir langt's jetzt aber auch. Ich habe keine Lust mehr, mich mit euch rumzustreiten.

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    Original von DerEiserneOberscht
    Du bist weder ein wenig Poster noch ein Neuling, die Beschwerden waren Öfffentlich im Thread zu lesen und da fehlte mir etwas die Muße, dich noch extra drauf hinzuweisen...


    Hm. Also im Thread gab es eine Beschwerde eines Users. Als ich die gelesen habe, war der Thread bereits dicht. Das ist so, als würde ich sofort meinen Nachbarn verklagen, wenn mir was an seinem Verhalten mir gegenüber nicht paßt, anstatt vorher mit ihm darüber zu sprechen. Fände ich jedoch übertrieben. Abgesehen davon muß die Meinung eines Users noch lange nicht mit der Meinung der Admins übereinstimmen.


    Außerdem stört es dich doch sonst auch nicht, fragwürdige Inhalte zu editieren.


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    Original von Conny
    Dreist find ich es nur, wenn dann die Admins/Mods dafür verantwortlich gemacht werden (und auch noch vom betreffenden User selbst), dass die betreffenden Äußerungen nicht einfach gelöscht werden.


    Wie oft habe ich jetzt geschrieben, daß ich es auch selbst getan hätte, ich nur keine Gelegenheit dazu bekam, da der Thread schon dicht war, als ich das nächste Mal ins Forum schaute?


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    Vor allem, und das darf man nicht vergessen, handelt es sich in diesem Fall um Absicht - das heißt, dem User war völlig klar, dass es sich um eine unerwünschte Äußerung handelt.


    Das stimmt so nicht. Es war Absicht, das ist richtig, aber es war mir von vornherein nicht völlig klar, daß es sich um eine unerwünschte Äußerung handelt. Im Nachhinein betrachtet sehe ich das ja alles ein. Allerdings las ich dergleichen Begriffe im Forum eines bekannten redaktionellen Angebots, das bedeutend größer ist als das hier und sicher von einer breiteren Öffentlichkeit gelesen wird (hab jetzt spaßeshalber mal nach dem Begriff gegooglet - immerhin satte 535 Treffer). Da hat's noch niemanden gestört. Jeder wußte, wie es gemeint war, und daher bin ich einfach davon ausgegangen, daß das auch hier der Fall sein würde. Da habe ich mich wohl geirrt, habe dann aber auch sofort eingesehen, daß ich diese Äußerung wohl lieber hätte sein lassen. War aber leider schon zu spät.


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    Wie kommen die Betreiber des Forums dazu, ständig allen Usern auf die Finger schauen zu müssen? Kann man denn nicht erwarten, dass diese nachdenken, bevor sie schreiben?


    Sie kommen dazu, weil diverse fragwürdige Gerichtsurteile sie dazu zwingen. Ich bin da auch nicht glücklich drüber, da diese Gerichtsurteile einen regelrechten Angriff auf die Meinungsfreiheit darstellen. Natürlich können die Admins erwarten, daß die User nachdenken, bevor sie schreiben, und man kann nun wirklich nicht behaupten, ich hätte nicht vorher nachgedacht. Ich hielt's halt nur nicht für so schlimm. Immerhin werden auch T-Shirts verkauft mit einem Bild Schäubles und der Aufschrift Stasi 2.0 - ganz öffentlich im Internet.

    Mann, geht das jetzt schon wieder los?


    Ich weiß ja nicht, wer sich wegen des S beschwert hat, ist mir auch vollkommen Rille, ich weiß nur, wer dies öffentlich in dem Thread gemacht hat. Und dazu habe ich mich auch geäußert. Aber eine Frage bleibt nach wie vor offen:


    Warum sagt mir eigentlich niemand, wenn euch was nicht paßt? Ich bin da wie gesagt recht kooperativ. Wenn ich mich da weigern würde, könnte man immer noch einschreiten.


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    Original von DerEiserneOberscht
    2. Ich bin hier Moderator und kein Rechschreibprüfer, dass es sich dabei evt. um einen Tippfehler handelt glaub ich mal nicht, vor allem nicht bei jemanden der in dieser hinsicht bislang immer sehr sorgfältig war. Und ich werd auch gewiss nicht irgendwelche Tippfehler die keine sind ausbessern.


    Auch jemandem, der sorgfältig auf Rechtschreibung achtet, können dennoch Tippfehler passieren. Aber sei's drum, ich habe ja nie behauptet, daß es einer war. Ich hab nur gefragt, was wäre, wenn es einer gewesen wäre. Und ich hab mich darüber beschwert, daß mir jemand sofort unterstellt hat, es könne ja keiner sein. Und warum keine Tippfehler ausbessern, die keine sind, wenn man auf die Art viel effektiver das Problem beseitigt und den Forenbetreiber schützen kann, ohne einen Thread schließen zu müssen? Und wieder - warum gibt man mir nicht einfach 'nen Hinweis, daß sich Leute darüber beschwert haben und daß es unerwünscht ist und mich bitten, die fragwürdige Stelle selbst zu entfernen?


    Das ist ALLES, was ich an der ganzen Sache immer noch nicht verstehe.


    Nochmal: Ich verstehe, daß ich zu weit gegangen bin. Ich maße mir nicht an, darüber zu befinden, ob es straf- oder zivilrechtlich problematisch ist. Ich verstehe aber, daß es entfernt wurde, um Dirk zu schützen, und ich möchte auch ganz gewiß nicht, daß Dirk Probleme bekommt. Aber warum wird nicht erstmal die einfachste Methode versucht, sondern gleich mit Kanonen auf Spatzen geschossen?

    OK Leute,


    jetzt ist ein Tag rum, ich hab mich abgeregt und äußere mich jetzt hier doch noch mal.


    Zum eigentlichen Thema, der Schließung des Threads "Biometrische Ausweise über EU", will ich vor allem noch mal was loswerden. Ich bleibe bei meiner Meinung über diese Maßnahme, aber da niemand so richtig mitbekommen zu haben scheint, WAS meine Kritik daran eigentlich besagte, hier nochmal im Klartext:


    Ich halte die beanstandete Äußerung nicht für so schlimm, daß sie unbedingt zensiert werden müßte. Auch wollte ich damit nichts verharmlosen oder relativieren, sondern lediglich aufzeigen, daß es gewisse Parallelen gibt und wir wachsam sein sollten. Im Prinzip eine Art Satire. Allerdings akzeptiere ich natürlich, daß die Mods/Admins hier von ihrem Hausrecht Gebrauch machen, daher akzeptiere ich prinzipiell auch die Zensur der beanstandeten Äußerung. Was mich konkret gestört hat (und nach wie vor stört), ist die Art, WIE die Zensur vonstatten ging. Mann, es ging um einen einzigen Buchstaben! Den hätte man einfach löschen können, das hätte ich sogar selbst gemacht, wenn man mich darum gebeten hätte. Leider wurde mir sofort unterstellt, es könne sich ja nicht um einen Tippfehler handeln. Zugegeben, es war keiner, hätte aber durchaus einer sein können. Außerdem war der Thread schon dicht, als ich überhaupt das nächste Mal rein gesehen habe, ich bekam also nicht mal die Möglichkeit, dazu in irgendeiner Form Stellung zu beziehen.


    Daher eröffnete ich diesen Thread hier, um meine Kritik kundzutun. Dabei schrieb ich mehrfach, was ich jetzt hier schrieb, nämlich daß mich nur die Art störte, wie das passierte. Hinzu kommt, daß als Argument gebracht wurde, daß man ja als Forenbetreiber für alles haftet. Dies ist richtig, aber wenn man einen Thread schließt, die zu beanstandende Bemerkung aber unverändert stehen läßt, hebt das diese Haftung nicht auf - im Gegenteil. Durch die Schließung des Threads wird ja erst bestätigt, daß man von der Rechtswidrigkeit Kenntnis erlangt hat. Und erst ab diesem Punkt ist man wirklich haftbar. Steht die Bemerkung aber noch, nutzt das juristisch gesehen einen Scheiß, da die Bemerkung ja damit trotz Kenntnis weiter verbreitet wird. Ich schrieb das zwar gestern nicht so umfangreich, dennoch bin ich der Meinung, daß das aus meinen Beiträgen hervorging.


    Leider wurde dieser Thread ja auch dichtgemacht, sämtliche Antworten gelöscht und mein Ausgangsposting auf einige aus dem Zusammenhang gerissene Sätze gekürzt. Und da ist mir dann schlicht und ergreifend der Kragen geplatzt.


    Hätte ich gewußt, was diese Aktion nach sich zieht, hätte ich diesen bösen zusätzlichen Buchstaben nicht geschrieben. Allerdings bin ich davon ausgegangen, daß es so verstanden wird, wie es gemeint war. Nun, das war offensichtlich nicht der Fall.


    Mein Vorschlag zur Güte: Bringt den Thread zurück, löscht dieses blöde S und öffnet ihn wieder.


    Ich werde in Zukunft SEHR genau überlegen, was ich schreibe, damit sich niemand auf den Schlips getreten fühlt, allerdings bleibt meine Verachtung, die ich für die allseits beliebte Political Correctness empfinde, unverändert. Und wenn ich mal über's Ziel hinausschieße, dann sagt's mir einfach, ich bin da eigentlich recht kooperativ und zensiere mich wenn nötig sogar selbst. Aber was da gestern abging, war definitiv nicht schön. Meinen Wusch nach Löschung ziehe ich aber wieder zurück.

    Ich weiß, ich bin gemein, aber das ist ja wohl jetzt der Gipfel. Jetzt wurde nicht nur der Thread "Zensur im Forum" geschlossen und sämtliche Beiträge außer meinem Eröffnungsbeitrag (der obendrein völlig gekürzt wurde) gelöscht, auch der Thread, um dessen Zensur es ging, ist nun vollständig weg.


    Ich nun auch, die Forenbetreiber bzw. deren Mods haben sich damit ein Armutszeugnis ausgestellt. Hier braucht niemand drauf zu antworten, ihr könnt diesen Beitrag in eurer Zensurwut auch gern wieder löschen, ich möchte nur, daß jeder hier weiß, warum ich in Zukunft Abstand von diesem Forum nehme.


    Dies ist nebenbei eine ausdrückliche Bitte darum, meinen Account und sämtliche damit verbundenen Daten endgültig zu löschen. Derartige Zensur akzeptiere ich nicht und möchte nicht an solchen Foren teilhaben, die sich derer in dieser Form bedienen.


    Auf Nimmerwiedersehen, liebe Forengemeinde!

    Braymore : Mir geht's nicht um die Vernichtung von Schädlingen, mir geht's um sinnlose Brutalität gegenüber vermeintlich niederen Lebewesen. Und wer sowas tut, zeigt in der Tat nur, wessen Geistes Kind er ist. Egal, ob er ein Katzenbaby als Fußball mißbraucht oder mit Kröten Golf spielt. Und Frösche aufblasen zähle ich da genauso mit rein wie Salz auf Schnecken streuen.

    Hmm, also ist es keine Zensur, eine ganze Diskussion zu töten, weil eine Bemerkung gefallen ist, die evtl. die Persönlichkeitsrechte einer Person verletzt - und vor allem verletzt diese Bemerkung keine Persönlichkeitsrechte mehr, weil der Thread geschlossen ist, obwohl die Bemerkung immer noch lesbar ist? :rolleyes:


    Komische Ansichten hier.


    Auch die Argumentation, dies sei ein M*A*S*H-Forum, kann ich nicht gelten lassen. Wenn politische Diskussionen unerwünscht sind, dann kein Unterforum Politik aufmachen. Und wer entscheidet, was "im Rahmen" bedeutet?


    Und meine Frage steht immer noch im Raum: Was, wenn es sich tatsächlich nur um einen Tippfehler gehandelt hätte, ich habe keine Möglichkeit bekommen, mich zu rechtfertigen. Wie schon erwähnt, ich hätte ÜBERHAUPT NICHTS gesagt, wenn man das zusätzliche S einfach rauseditiert (evtl. mit Hinweis) und den Thread offen gelassen hätte.

    OK vielen Dank, First-Lady.


    Ich verstehe den Art. 20 (4) GG auch nicht so, daß mit Steinen nach Polizisten geworfen wird. Aber ich verstehe zum Beispiel die Aktion unter Art. 20 (4) GG, daß Demonstranten sich von dem Verbot nicht davon abhalten ließen, bis an den Sicherheitszaun heran zu gelangen und dort zu demonstrieren. Daß diese Demonstration gewaltsam durch die Polizei aufgelöst wurde, ist eigentlich ein Skandal. Ebenso sind heute morgen Greenpeace-Boote in die Sicherheitszone eingedrungen (für mich wiederum legitim nach Art. 20 (4) GG) und wurden "mit teils riskanten Manövern" von der Polizei gestoppt, wobei es nach Greenpeace-Angaben zu drei Verletzten kam (Quelle).


    Auch ich halte die Richter des BVerfG für so kompetent, daß sie sich diese Entscheidung gut überlegt haben. Und ich weiß auch, daß die Polizei heftig für ihre Vorgehensweise gerügt wurde. Dennoch halte ich es für falsch, das Verbot aufrechtzuerhalten. Fest steht mittlerweile, daß die Verletztenzahlen der Krawalle in Rostock maßlos übertrieben waren, und daß die Provokationen, die zu den Krawallen führten, auch maßgeblich von der Polizei ausgingen (anderes Beispiel hierfür ist übrigens Benno Ohnesorg, auch wenn das 40 Jahre her ist). Leider hat sich das BVerfG bei seiner Entscheidung auf falsche Zahlen der Polizei verlassen. Mal ernsthaft: Ich glaube kaum, daß Hunderte oder gar Tausende Menschen einen Haufen Kohle investieren, um nach Rostock zu kommen, nur um zu randalieren.


    Abgesehen davon interessiert es die Polizei nicht, was das BVerfG über sie sagt. Es hat der Polizei im vorliegenden Fall Recht gegeben und die Demonstration verboten. Folgen wird das für die Polizei wohl nicht haben, daß sie sich über geltendes Recht einfach hinwegsetzt, ebenso wie es für Politiker keine Folgen hat, wenn sie gegen Grundrechte verstoßen (siehe Schäuble und sein Überwachungsstaat). Als Frau Merkel sich über Putin beschwerte, wie er mit seinen Demonstranten umgeht, antwortete Putin, sie solle doch erstmal ins eigene Land gucken. Ich bin wahrlich kein Fan von Putin, aber in diesem Punkt gebe ich ihm uneingeschränkt Recht (womit ich Frau Merkel keineswegs irgendeine Schuld an dieser ganzen Sache geben möchte).


    Die Gewalt ist gewollt. Und zwar einerseits von der Polizei, die damit nämlich wieder mal zeigen kann, wie wichtig ihre Einsätze sind und daß sie mehr Vollmachten brauchen, andererseits von den Medien, da friedliche Demonstrationen keinen Berichtsstoff bieten. Und auf der anderen Seite ist Gewalt gegen staatliche Organe ein Zeichen dafür, daß gewisse Menschen nichts mehr zu verlieren haben und die Gewalt als letzten Ausweg sehen, um überhaupt gehört zu werden.


    Eine kritische Auseinandersetzung mit der Entscheidung des BVerfG findet sich bei Telepolis.

    Das ist keine Antwort, das beweist nur, daß du es tatsächlich nicht kapieren willst.


    Aber ich halte mich jetzt hier raus, solange, bis ich eine Stellungnahme eines Mod/Admin hier lese.

    Sorry, aber dafür habe ich überhaupt kein Verständnis. Wer sowas tut, dem sollte dasselbe widerfahren. Bei mir im Ort gab's vor ein paar Jahren mal einige 14jährige, die mit einem Katzenbaby als Ball Fußball gespielt haben. Wer sowas macht, ist psychisch krank und sollte dringend eingewiesen werden. Das ist schlicht und ergreifend Tierquälerei. Und wer Lebewesen quält, nur weil sie kleiner sind als man selbst und sich nicht wehren können, der zeigt nur, wessen Geistes Kind er ist.

    Entschuldige chrizzy, aber willst du es nicht kapieren? Einen Thread zu schließen, ohne die zu beanstandende Bemerkung zu löschen, bringt juristisch rein GAR NICHTS, da die zu beanstandende Bemerkung immer noch im Thread zu lesen ist.


    Ich hätte ÜBERHAUPT NICHTS gesagt, wenn man sich über die Bemerkung beschwert und/oder sie gelöscht/editiert hätte. Mir geht es um die Schließung des Threads. Und was wäre, wenn es sich tatsächlich nur um einen Tippfehler gehandelt hätte? Das hat niemand überhaupt herauszufinden versucht. Mir wurde nur sofort unterstellt, daß es sich um keinen handeln kann.


    In einem anderen Thread habe ich mal den Begriff "Rollstuhl-Goebbels" verwendet. Daran hat sich niemand gestoßen, nicht mal nach einem Hinweis meinerseits an den Moderator. Und dem Moderator ist in diesem Fall ja noch nicht mal selbst aufgefallen, daß das zusätzliche S existiert hat, erst nach dem Hinweis, es könne sich dabei ja nicht um einen Tippfehler handeln wurde der Thread geschlossen, ohne mir die Möglichkeit zur Stellungnahme zu geben.


    Und das, mein lieber chrizzy, IST Zensur.

    Doch, das ist Zensur. Per Definition. Zensur ist aber niemals ein geeignetes Mittel, um sich mit einer Meinung auseinanderzusetzen, mit der man nicht konform geht. Wer sich der Zensur bedient, stellt sich selbst ein Armutszeugnis aus, so einfach ist das. Versucht doch mal, mich inhaltlich zu widerlegen.


    Desweiteren bestreite ich, daß durch solche Vergleiche die Taten der Nazis verharmlost oder relativiert werden. Schwachsinn. Viel mehr zeige ich damit Parallelen auf, die nicht von der Hand zu weisen sind und versuche lediglich die Leute dafür zu sensibilisieren. Denn wenn das niemand kapiert, wird es wieder passieren.

    Ich weiß, sowas ist unerwünscht, aber mir reicht's langsam. Die Zensur im Forum nimmt überhand. Das kann man auch nicht mehr mit "Ausrutschern" meinerseits begründen. Mir scheint es eher, als wolle man unangenehmen Aussagen aus dem Weg gehen, ohne sich inhaltlich damit auseinanderzusetzen. Punkt des Anstoßes war diesmal der bewußt mit einem zusätzlichen S versehene Name Schäuble.


    Scheut man sich hier vor einer ernsthaften Auseinandersetzung mit vermeintlich unsinnigen Vergleichen (und für so unsinnig halte ich den Vergleich nicht - die Bezeichnungen "SSchäuble" oder auch "Rollstuhl-Goebbels" sind in einem anderen Forum Gang und Gebe und werden nicht zensiert, obwohl es sich um ein Forum handelt, das viel mehr in der Öffentlichkeit steht als dieses hier). Mann Leute, übertreibt's mal nicht! Zudem erhärtet die Tatsache, daß diese "unliebsamen" Begriffe nicht einfach gestrichen werden, sondern gleich der ganze Thread dichtgemacht wird, meinen Verdacht, daß man sich nicht mit meiner Meinung auseinandersetzen will, sondern sie einfach loswerden will. Denn juristisch gesehen bringt das absolut nichts, da die Begriffe weiterhin lesbar sind.


    Wenn das so weiter geht, dann habe ich kein Interesse mehr an jeglichen Diskussionen hier im Forum.

    Ich weiß, sowas ist unerwünscht, aber mir reicht's langsam. Die Zensur im Forum nimmt überhand. Das kann man auch nicht mehr mit "Ausrutschern" meinerseits begründen. Mir scheint es eher, als wolle man unangenehmen Aussagen aus dem Weg gehen, ohne sich inhaltlich damit auseinanderzusetzen. Punkt des Anstoßes war diesmal der bewußt mit einem zusätzlichen S versehene Name.... [gelöscht]


    Scheut man sich hier vor einer ernsthaften Auseinandersetzung


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    Wenn das so weiter geht, dann habe ich kein Interesse mehr an jeglichen Diskussionen hier im Forum.



    Edit by Admin

    Daß mir nachher keiner sagt, wir müßten das machen, weil Brüssel das so will:


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    Biometrische Personalausweise sollen über Brüssel kommen


    Das Bundesinnenministerium strebt an, noch vor Ablauf der deutschen EU-Ratspräsidentschaft Ende Juli eine Einigung auf EU-weite Mindestanforderungen für Personalausweise zu erzielen. "Wir wollen in den nächsten vier Wochen in Brüssel zu verbindlichen Standards kommen", erklärte Andreas Reisen aus dem Haus Wolfgang Schäubles am Dienstag auf der internationalen IT-Sicherheitskonferenz "Innovation und Verantwortung" in Berlin. Die Bundesregierung plant hierzulande bereits, künftig ein digitales Lichtbild und Fingerabdrücke in die Ausweise einzuführen. Sie ist damit aber auf Widerstand gestoßen. Es ist daher nahe liegend, dass es bei dem Spiel über die Brüsseler Bande genauso wie bei den Reisepässen auch um eine Verpflichtung zur Aufnahme biometrischer Merkmale in Personalausweise gehen soll.


    Vollständiger Artikel: http://www.heise.de/newsticker/meldung/90754


    Ist doch schön, wie die Demokratie funktioniert. Stößt ein Gesetzesvorschlag auf Widerstand in der eigenen Bevölkerung, versucht man ihn über die EU umzusetzen. Wunderbare Sache das! Wenn Brüssel das absegnet, MÜSSEN sämtliche EU-Staaten daraus nationale Gesetze machen. Und schon kann man wieder sagen: Wir können doch nicht anders.


    Verlogene Bande, alle miteinander. Und SSchäuble ist natürlich vorn dabei. Nur zur Info: Er war derjenige, der seine Zustimmung zum Maut-Projekt von der Zweckbindung der Mautdaten für Abrechnungszwecke abhängig machte. Er war allerdings auch der erste, der für die Abschaffung der Zweckbindung plädierte.

    JAAAAA! Das ist ziviler Ungehorsam! Weiter so. Artikel 20 Absatz 4 GG ist eindeutig auf der Seite der Demonstranten. Leider wurde die Blockade mittlerweile von einer gewaltsam vorgehenden Polizei (Wasserwerfer, Schlagstöcke, Tränengas) aufgelöst.


    ALLE Staatsgewalt geht vom Volke aus! Und wenn das Volk vor dem G8-Tagungsort demonstrieren will, darf es durch staatliche Organe nicht daran gehindert werden. Und meiner Meinung nach haben die Demonstranten in diesem Fall sogar das Recht, sich wenn nötig gewaltsam zu verteidigen.

    Die Diktatur hat gesiegt, von Demokratie kann in diesem Land nun keine Rede mehr sein:


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    Sternmarsch zum Zaun bleibt verboten


    Der für morgen geplante Sternmarsch der Globalisierungsgegner zum Schutzzaun bleibt verboten. Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe begründete seine Entscheidung mit Sicherheitsrisiken. Sie folgten damit den Bedenken der Polizei und bestätigten eine Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Greifswald.


    Vollständiger Artikel: http://www.tagesschau.de/aktue…,,OID6881062_REF1,00.html


    Ehrlich: Ich halte dieses Urteil ebenso wie die Veranstalter des Sternmarschs für einen "skandalösen Akt gegen die Artikulation politischer Meinung". Das Bundesverfassungsgericht, das ich bisher als letzten Hüter der Demokratie auf Staatsebene gehalten habe, bricht nun angesichts staatlicher Polizeipropaganda ein. Dabei rügt es selbst die Polizei: "An dem Sicherheitskonzept ist an keiner Stelle zu erkennen, dass auch Anliegen der Durchführung friedlicher Demonstrationen, insbesondere solcher mit einer inhaltlichen Stoßrichtung gegen den G8-Gipfel, eingeflossen sind."


    Damit hat das Bundesverfassungsgericht den staatlichen Ambitionen zur Unterdrückung sämtlicher politischer Gegner einen Dienst erwiesen:


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    Das Bündnis kündigte an, keine weiteren Veranstaltungen mehr anmelden zu wollen. "Wir sehen uns ab jetzt in keinerlei Verantwortung mehr für den Ablauf von Aktionen und Demonstrationen", sagte Sprecherin Susanne Spemberg.


    Und dabei hat man erst gestern festgestellt, daß die Zahlen der Verletzten am Samstag in Rostock maßlos übertrieben waren, wie ich schon im Thread Zum G8 Gipfel aus "Die Tagespost" schrieb.


    Gute Nacht, Deutschland, willkommen Viertes Reich, ich bin dann mal weg, kotzen.


    Noch eine Frage: Warum soll ich gleich noch mal am demokratischen Prozeß teilnehmen und bei Wahlen meine Stimme abgeben? Diese Frage ist ernst gemeint!


    Noch ein Nachtrag First-Lady :


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    Erstmal werden die Klagen eingereicht, und falls das ganze selbst beim Bundesverwaltungsgericht scheitert, kann man sich noch an das Bundesverfassungsgericht wenden. Und die sind, was das Demonstrationsrecht angeht, sehr penibel. Wird also noch ne Weile dauern, bis andere Abhilfe nicht möglich ist.


    Das schriebst du weiter vorn. Ich weiß, du wolltest dich raushalten, aber ich hätte dennoch gern eine Stellungnahme zu folgenden Fragen: Ist deiner Ansicht nach jetzt immer noch andere Abhilfe möglich? Wenn ja, wie sieht diese aus?


    Noch ein Nachtrag, aber wichtig: Folgender Link: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/25/25448/1.html


    Schon interessant, was hier so in Planung ist...

    ALLES LÜGE!!!


    Wie es scheint, haben die öffentlichen Medien arg übertrieben, was die Zahl der Verletzten bei der Demo am Samstag in Rostock angeht. Nach einem Bericht von focus.de, was nicht gerade ein "Medium der Linksextremen" (Telepolis) ist, sind die Zahlen von über 430 verletzten Polizisten und knapp 1000 Verletzten insgesamt "völlig aus der Luft gegriffen".


    So spricht die Klinik Südvorstadt in Rostock von gerade mal 519 Verletzten, keiner davon sei schwer verletzt, unter Berufung auf den Polizeipräsidenten schreibt der [URL=http://www.tagesspiegel.de/berlin/Landespolitik-G-8-G-8-Gipfel-Proteste-Gewalt;art124,2315377]Tagesspiegel[/URL] noch von 158 verletzten Polizisten.


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    Makaber auch schon, dass gar schon Gerüchte umgehen, Demonstranten hätten Polizisten mit einer unbekannten Säure angegriffen. Damit wäre man schon beim "chemischen Anschlag" gelandet. Das zeigt aber wohl vor allem, wie aufgeregt und aufgeputscht die Stimmung ist, gut angetrieben durch die Medien, die gerne alles aufgreifen und weitertragen, was Sensation verspricht. Immerhin hat der Spiegel, der zuerst ebenfalls in der geforderten "objektiven" Manier die Verlautbarungen der Polizei weitergab, in der Sache nachgebohrt. Die Angehörigen der verkleideten "Clown's Army", die Polizisten mit Wasserpistolen besprüht hatten, haben wohl tatsächlich nur Wasser geladen gehabt.


    (aus dem Telepolis-Artikel)


    Schon toll, unsere deutschen Medien.

    Vorsicht mit WLAN! Ich hab's hier auch, das WLAN-DSL-Modem ist gerade mal vier Meter und eine Tür von meinem Rechner entfernt, und trotzdem verliert mein Rechner (bei geschlossener Tür) öfters mal die Verbindung zum Modem.

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    Original von Wyzo
    Erzähle mir bitte nichts von Polizeigewalt - kenne ich - habe ich auch schon selbst mitbekommen.
    Nur komischerweise traf ich auch immer wieder PolzistInnen mit den man reden konnte...


    Klar gibt's solche und solche, aber mir geht's wie Paragraph 8 - die meisten, die ich erlebte, kamen mir auch von oben herab. Und das nicht nur bei Demos, sondern bei den simpelsten allgemeinen Verkehrskontrollen. Es macht nicht mal einen Unterschied, ob das ein älterer Polizist ist, der schon zu DDR-Zeiten seinen Dienst tat oder ob das ein junger Polizist ist. Selbst wenn ich als Geschädigter Anzeige erstattete (kam zweimal vor, einmal wurde ich von Faschos vermöbelt, das zweite Mal war's 'ne Anzeige wegen Nötigung im Straßenverkehr), behandelte man mich von oben herab.


    Bisher gab's zwei löbliche Ausnahmen. Die eine ist mein Vater, der mich natürlich nicht derart behandelt (mit dem ich aber auch noch nie als Polizist zu tun bekam), die zweite eine Polizeischülerin, die mich mal mit dem Auto kontrollierte und alles streng nach Vorschrift machte.


    Und leider bestätigen mir Freunde und Bekannte, die mit der Polizei zu tun bekommen, diese Erfahrungen auch immer wieder, also können das auch keine Einzelfälle sein. Die schlimmste Geschichte erzählte mir mein Bruder, und die zog eine Dienstaufsichtsbeschwerde nach sich. Dreimal darfst du raten, wie diese ausging.