Posts by DerEiserneOberscht

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    Original von Braymore
    Ja, da kann man glatt ins philosophieren kommen.


    Das war auch Sinn des Threads ;o)


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    Irgendwie will man immer mehr haben, als die anderen.
    Wer kennt das nicht: Man hat sich z.B. ein neues Handy, oder ein neues Auto oder was auch immer gekauft.


    Das ist auch ein Teil dessen, was ich mit Ersatzbefriedigung meinte, selbst hält man sich irgendwie für ungenügend, und braucht nun etwas, dass einem den Selbstwert erhöht. -> haste was, biste was.


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    Ich habe noch nie von einer Fuchsdame gehört die ihren Mann verlassen hat, weil der Nachbar Fuchs zwei Kaninchen im Monat mehr nach Hause bringt und einen drei Meter längeren Bau hat.


    Doch, das gibts auch bei Tieren. Frauen wählen Partner eher danach aus, wie gut der Mann sich um sie und den Nachwuchs kümmern kann (bzw. wie glaubhaft der Mann es der Frau versichert ;o)



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    Original von Wyzo
    aber ic mag die anderen trotzdem oder zumindest einen davon nicht einfach so in die Tonne kloppen...


    Da hatten wir letzte Woche ein Extrembeispiel, 7 Rechner inkl. Monitore wanderten in den Bauhof, lediglich die Festplatten wurden separat entsorgt, weil da Patientendaten drauf waren (stammten aus einer Arztpraxis).
    Das tat auch irgendwie weh, aber was will man mit dem alten glump?
    Siehe Foto

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    Was so Klamotten angeht, wenn ich bedenke, dass ich in letzter Zeit (in einem halben Jahr) fast ca. 18kg abgenommen habe bin ich doch froh, dass ich die Hosen die halt mir zu eng wurden nicht weggeworfen habe....


    Ja, das kenn ich auch. andererseits verursachten die engen Hosen früher eher Frust, wenn man merkte, dass sie nicht mehr passten, wegwerfen hätte also auch nicht geschadet. Aber jetzt freuts mich auch ungeheuerlich, dass alles wieder passt.

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    Original von Gloria
    Ich glaube der Sinn von persönlichen Dingen ist, dass man Sicherheit gewinnt. Ich fühle mich einfach wohl und geborgen, wenn ich die Dinge, die ich als wichtig erachte, immer um mich habe.


    Als Sicherheitsaspekt hab ich das noch nie betrachtet, bei mir ists mehr so, dass ich das Zeugs meist mit dem Hintergedanken aufheb, dass ich es irgendwann wieder brauchen könnte, oder dass es ein haufen Geld gekostet hat und einfach Schade wäre.



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    Original von BraymoreDas mit der Ersatzbefriedigung glaube ich eher nicht. Bei mir war es eher so, das ich genau wusste, das ich das alles mal wegwerfen muss. Der Plunder hat mich also eher belastet.
    Irgendwie hat mir das Hochwasser im Keller dann die schwere Entscheidung abgenommen, was denn weg muss.


    Früher oder später müssen wir uns aber von ALLEM trennen, deshalb hab ich den Thread auch in "Zwischen Himmel und Erde" eröffnet.


    Wir werden geboren, und wir sterben, die Zeit dazwischen verbringen wir damit Dinge zu erwerben, die wir nicht brauchen (von wenigen Ausnahmen abgesehen).


    Manchmal identifizieren wir uns auch mit den Dingen, ein beliebiges Auto wird plötzlich MEIN Auto, und wenn es eine Delle bekommt, dann tut es mir auch irgendwie weh, fast so als ob es ein Teil von mir wäre. Obwohl es mit Delle genausogut fährt wie ohne :o)


    Und so werden Dinge ein Teil von uns, wir tun uns oft schwer damit, sie wegzugeben.

    Hm, Bier hab ich auch schon lange keins mehr getrunken.


    Ich werd da immer ganz sentimental, wenn jemand z.B. im Supermarkt vor mir Bier kauft, ich denk denk mir dann "wie schlecht muss es dem armen Tropf wohl gehen, dass er jetzt Alkohol braucht"
    Noch schlmmer find ich es, wenn Frauen 2 Kasten Bier und ein Kleinkind im Wagen rumschieben, entweder säuft sie, oder ihr Göttergatte erträgt seine Existenz nur im angeheiterten Zustand.


    So, genug gemoralapostelt, früher war ich auch kein Wochenende durchgehend nüchtern, vor allem Goaßmaßn (Ziegenliter :o)http://de.wikipedia.org/wiki/Goa%C3%9Fnma%C3%9F
    waren ständiger Begleiter. Auch Becks wurd getrunken, am liebsten war mir aber Wodka RedBull, aber hier gehts ja um Biere.

    Wir haben heute damit begonnen, die Wohnung meiner Oma auszuräumen, sie hatte einen Schlaganfall und ist nun dauerhaft in einem Pflegeheim untergebracht (dank Magensonde kann sich das noch ein paar Jahre hinziehen...)


    Bei solchen Gelegenheiten (mein Vater macht auch beruflich Wohnungsauflösungen/Umzüge etc, da bin ich auch hin und wieder dabei) frage ich mich, ob der Sinn des Lebens darin besteht, Gerümpel anzusammeln, zumindest für manchen, mich eingeschlossen.


    So als Art Ersatzbefriedigung, im Leben fehlt irgendwas, und um das auszugleichen kauft man sich halt was, ich mein jetzt keine Kaufsucht oder so, sondern ganz normale Sachen, ne DVD, ein Buch (obwohl schon 10 ungelesene im Regal stehen) ein Computerspiel oder Software, Klamotten und so weiter.


    Wie gehts Euch in dieser Hinsicht, habt ihr auch viele Dinge, die ihr eigentlich nicht braucht?


    Und was fehlt den Menschen wirklich, dass sie sich mit unnützem Tand die Wohnungen vollstellen?

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    Wir müssen mal sehen, wie streng das kontrolliert wird. In der Praxis soll das so sein, dass, wenn jemand einen Joint raucht, ein Beamter reinkommt. Der muss dann den Joint beschlagnahmen und ihn in ein Labor schicken, um zu testen, ob Tabak drin ist. Das ist so umständlich, dass es viele Probleme verursacht.


    Und wenn sich dann nach dem Labortest rausstellt, dass nur Cannabis drin war, bekommt der Besitzer sein Rauchwerk zurück und darf zuende rauchen, nach 2 Wochen oder so....
    :rolleyes:

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    Original von Paragraph8
    Diese Raucherclubs sind mir auch neu. gibt es die nur in ein paar bundesländern?
    aber is wirklich famos, wie phantasievoll die es doch hinkriegen in den räumen zu rauchen.


    Also in Bayern sind sie die einzige alternative, wenn das Puplikum zu 80% aus Rauchern besteht.

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    ich versteh das nich, kann doch nich so schwer sein mal kurz vor die tür zu gehen :rolleyes:
    aber ich bin ja auch kein raucher, deswegen versteh ich das wahrscheinlich nicht


    Das rausgehen macht den Rauchern nix aus, solange das Wetter mitspielt. Letzte Woche war ich auf ner Party in nem Jugendheim, da musste man rausgehen - da standen fast alle draussen, auch die Nichtraucher, und das schadet natürlich den Wirten, weil drinnen weniger konsumiert wird, und wenn auch noch Eintritt verlangt wird, kann man sichs überlegen, ob man überhaupt reingeht oder draussen feiert, zur Freude der Anwohner ;o)

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    Meiner Info noch dürfen keine Jugendliche unter 18 in solche Lokalitäten in denen es einen Raucherclub gibt


    wird aber so gemacht, unter 18 muss draussen geraucht werden.
    Die Jugendlichen bekommen auch noch ein rotes Band ans Handgelenk, um sie besser unterscheiden zu können...

    @ Wölle


    ist schon klar, dass die das müssen, und mich stört ja auch nicht das Rauchen (hab ja selber lange genug gequarzt) sondern der Aufwand der betrieben wird, damit wieder alles so ist wie zuvor.


    Geraucht wird nach wie vor, mit dem Unterschied, dass man jetzt ne Clubkarte braucht, sonst hat sich nix geändert.
    Am lustigsten find ich ja noch, dass in die Raucherclubs nur Personen über 18 eintreten dürfen, also darf ein 16 jähriger in der Disko zwar Passiv mitrauchen, zum selber Rauchen muss er aber rausgehen. :rolleyes:


    Bizarr ists auch in der Spielothek mit integriertem Cafe.
    In der Spielo darf man Rauchen (so man Mitglied ist...) aber keinen Alkohol trinken.
    geht man durch die Tür ins Cafe, ist Alk erlaubt, aber keine Kippen.
    Die Krönung des ganzen besteht darin, dass es nur eine Theke gibt, die beide Räume verbindet, also kann der Rauch hin und her wabern.

    Also dieses NichtraucherSchutzgesetz geht mir langsam auf den Kecks.
    In fast jeder Kneipe/Disko etc die Dumme Frage:


    "Sind sie Mitglied im RaucherClub?"
    "Nein"
    "Das müssen sie aber sein, um sich hier aufhalten zu dürfen..."


    Und dann muss man einen Fragebogen mit den persönlichen Daten ausfüllen, Ausweis vorzeigen und muss auch noch dafür bezahlen, denn die Mitgliedskarte und der Aufwand kostet ja auch Geld.


    Eigentlich wollte man mit dem Gesetz die Nichtraucher schützen, wenn der Schutz nun so aussieht, dass ich nun auch noch dafür bezahlen muss mich vollqualmen zu lassen, na dann Mahlzeit.

    Ich kenn die Problematik, als ich sowas zum erstenmal gehört habe hielt ich es auch für Blödsinn.
    Es steht ja jedem Frei, was er über was denkt, nur darf man sich dann nicht wundern, wenn immer mehr Menschen arm werden, während die anderen immer mehr Reichtum anziehen, irgendwo muss das Geld ja hin, dass die "Geld ist schlecht" Fraktion unbewusst abstösst.

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    @ Eisener Oberst: Es geht ja gar nichts um Jammern!! Was ich mir erhoffte, als ich den Thread eröffnete war weniger Jammern als Augen auf zu machen.


    Das dumme daran ist halt, dass das, auf das man sich konzentriert immer stärker wird.
    Beispiel Armut -immer mehr Menschen sind von Armut bedroht heisst es in der Zeitung - dies bewirkt, dass sich die Menschen zu fürchten beginnen , womöglich geben sie deshalb weniger Geld aus und schwups geht die Wirtschaft in den Keller, das was die Leute brauchen kaufen sie dann lieber beim Discounter, weil billiger und die sind auch nur billiger, weil deren Lieferanten oftmals entweder im günstigen Ausland produzieren, oder Mitarbeiter ausbeuten, all dies fördert wiederrum die Armut.


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    Und dennoch! Das sollte uns aufwecken!!
    Kanns so weiter gehen?


    Nur weil es nicht so weitergehen kann, heisst das nicht, dass es nicht so weitergehen wird.
    Oder man ändert was, und konzentriert sich auf Reichtum und Wohlstand.
    Reich im Sinne von Geld im Überfluss bin ich derzeit auch nicht, aber es reicht um mir alles leisten zu können was ich haben will. Vielleicht bin ich auch nur zu Bescheiden ;o)

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    Original von rita
    Allerdings schützt Bildung auch nicht vor Armut. Und im Fall vonn Henry Ford liegt auch ne gehörige Portion Geschäftssinn, Kaltblütigkeit und Ausbeutung der Angestellten vor. Nur so ist sein Reichtum zu erklären.


    Nun, Ford hat ja seinen Angestellten für damalige Verhältnisse sehr viel Geld bezahlt, mit dem Hintergedanken, dass sie sich dann selbst ein Auto leisten könnten, und er so wiederum mehr Gewinn macht- das Konzept ist sogar aufgegangen.
    Ich wollte mit dem Beispiel eigentlich nur aufzeigen, dass eine elitäre Ausbildung weder Vorraussetzung noch Garant für Erfolg im Leben sind. Das ist im Übrigen viel Geld zu haben auch nicht, obwohl es doch besser ist, reich und glücklich zu sein als arm und unglücklich, natürlich ist arm und glücklich auch wieder besser als reich und unglücklich.
    Wer mehr darüber wissen will, dem empfehle ich das Buch "Geld ist schön" von Hans Peter Zimmermann, das Buch gibts sogar kostenlos hier:
    http://www.hpz.com/buecher/GeldText.html

    Wohlwissend, dass Jammern zum Deutschen Volkssport geworden ist, aber glaubt ihr wirklich, dass es was bringt?


    - Es ist völlig egal, wieviel ein Politiker verdient.
    Es gibt den Spruch: Was du anderen nicht gönnst, verwehrst du dir selbst. Ist eine Psychologische Geschichte, wenn man Geld für etwas hält, dass niemand besitzen soll, tut man unbewusst alles dafür, dass es einem Fern bleibt.


    - Es ist ebenso völlig egal, ob man eine gute Schulbildung hatte oder nicht
    Henry Ford war seinerzeit der reichste Mann der Welt, und was lesen wir bei Wikipedia:

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    Henry war das älteste von insgesamt sechs Kindern. Er konnte nur Dorfschulen besuchen, so erhielt Ford nur eine geringe Bildung.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Henry_Ford



    - Auch Wurst ist es, ob man gerade Arbeitslos ist.
    Jeder hat sein Leben selbst in der Hand, entscheidend ist, was man draus macht. Arbeitslos zu sein ist nichts schlimmes, solange man sich nicht damit identifiziert. Man kann es auch als Chance betrachten, seinen Traumjob zu bekommen.