Posts by DerEiserneOberscht

    Ich hab eben einen kurzen Bericht über das Geschreibsel gesehen, ein Sprecher von Radio Vatikan erklärte, dass es nur darum gehe, dass gewisse Formen des Feminissmuss zwietracht zwischen Mann und Frau bringen, und dass dies die Kirche nicht gutheissen kann.
    Da haben sich die Herren wohl unverständlich ausgedrückt.

    Seht doch nicht alles so eng, ihr lieben Frauen.
    Was wäre denn, wenn jemand sagen würde, ihr müsstet alle Karriere machen, Kinder Erziehung und Kochen sei Männersache?
    Frauen leben eh länger, also könntet ihr doch auch länger arbeiten.
    Es gibt viele Star Köche, eine Star Köchin kenn ich dagegen nicht.
    (ich duck mich jetzt besser um nicht gesteinigt zu werden)


    Bei Frauen ist die Emotionale Intelligenz stärker ausgeprägt, sie erkennen viel schneller als Männer ob etwas sinnvoll ist oder nicht, sie entscheiden aus dem Bauch heraus, während sich Männer meist erst viele Fakten ansehen müssen, um zum selben Ergebnis zu kommen.
    Frauen können sich auch auf mehrere Dinge gleichzeitig konzentrieren, während Männer nur jeweils 1 Ziel verfolgen können.
    Um beim Kochen zu bleiben, eine Frau kann ein Essen zubereiten und gleichzeitig Ordnung halten, wenn ein Mann kocht gleicht die Küche hinterher einem Trümmerfeld.


    Was die Klassische Rollenverteilung angeht, ist es nun mal so, dass Frauen die Kinder bekommen. Natürlich sollte es jeder Frau frei stehen, Karriere zu machen, aber irgendwann ist es dann fürs Kinderkriegen zu spät und Frau erkennt, dass in ihrem Leben etwas fehlt.
    Hier ein kleines Beispiel, eine Bekannte von mir ist die typische Karrierefrau, Erfolgreiche Wirtschaftsexpertin, Porsche als Zweitwagen, riesige Villa im grünen, Reisen in alle Winkel der Erde usw.
    Das einzige, was sie sonst noch hat ist ihr Ehemann und eine Katze, das wars, für Kinder ist es zu spät.


    Wenn Frau Karriere machen will, ist es ihr gutes Recht und niemand sollte sie daran hindern, nur gibt es neben dem materiellen Erfolg auch noch wichtigere Dinge.

    Bei einem 9 jährigen hätte ich da keine Bedenken, ob er allerdings jetzt jeden Gag versteht ist eine andere Sache.


    Edit: sollte der Film irgendwelche Seelischen Schäden verursachen, sind diese mit sicherheit geringer, als der einzige in seinem Bekanntenkreis zu sein, der ihn sich nicht ansehen durfte ;o)


    Wenn Du als heftig die Szene im Kerker mit den Schatten und dem entsetzem Gescihtsaudruck von Kork meinst, kann ich dich beruhigen, da fehlt in der Werbung etwas, deswegen wirkt es etwas heftig, im Film ist die Szene länger und noch lustiger, aber nicht jugendgefährdend.

    Der einzelne hat nicht mehr Geld zur Verfügung, das stimmt in der Tat. Die Unternehmen haben mehr Geld zur Verfügung und können sich somit mehr Mitarbeiter leisten welche dann auch wieder Geld zur Verfügung haben. Oder sie können neue Produkte entwickeln welche sich besser verkaufen lassen und später wiederum produziert werden müssen, was wiederum Arbeitsplätze zur Folge hat.


    Mit Logik hat das alles nicht viel zu tun, aber es gibt genug Beispiele bei denen die Logik total versagt hat:


    "Ich glaube, der Weltmarkt hat Raum für fünf Computer - nicht mehr."
    1943 Thomas J. Watson, Vorstandsvorsitzender von IBM


    "Nobody will ever need more than 640k RAM!"
    1981 Bill Gates


    "Wer braucht eigentlich diese Silberscheibe?"
    1982 der Kommentar von Jan Timmer (Phillips-Vorstand) zur Compact Disc.


    "Ich sehe keinen Grund, warum einzelne Individuen ihren eigenen Computer haben sollten."
    1977 Ken Olsen, Vorstandsvorsitzender von Digital (DEC)


    Und weil ich grad so schön am Zitieren bin:
    Wenn eine Idee nicht zuerst absurd erscheint, taugt sie nichts.
    Albert Einstein


    Ob sich die Idee von René Egli zum Erfolg führt, wird sich zeigen, wenn man sie umsetzt, alles andere ist Spekulation.

    Neid ist ja bekanntlich die höchste Form der Anerkennung, also vielen Dank für die Blumen ;o)


    @Klinks Nachbar


    Was so Studien und Prognosen und sonstigen Unsinn angeht halte ich nichts davon. Wenn diese 5000 HeimPCFirmen alle das selbe Produkt oder Dienstleistung verkaufen gebe ich dir recht, wenn der Absatz einbricht haben alle ein Problem, wenn aber jeder auf einem anderen Gebiet spezialisiert ist erwischt es nur wenige.
    Übrigens, die meisten Firmen haben ganz klein angefangen, so steht nicht weit von meinem Haus der Hauptsitz eines Technologiekonzerns. Der Chef hat sich vor vielen Jahren eine Drehbank gekauft und in der Garage Metallteile produziert. Mittlerweile erkennt man, ob der Chef da ist, wenn sein Hubschrauber auf dem Bürogebäude parkt.


    Semsemnamm

    Quote

    Ich möchte ein Zitat Michael Moores entgegenhalten (nicht wortgetreu, auf den Inhalt kommt es an). Der meinte nämlich (und damit sprach er die Unternehmer selbst an): "Wenn du deinen Arbeitern mehr Geld zahlst, dann geht es dir besser. Denn dann braucht er keinen Zweitjob annehmen und kann seine ganze Arbeitskraft dafür verwenden, dich reich zu machen. Außerdem werden sie mehr konsumieren, was dich noch reicher macht." (stammt aus: Volle Deckung, Mr. Bush).


    Das stimmt, das hat Henry Ford erfolgreich in die Tat umgesetzt, und er wurde sehr sehr reich. Das Konzept ist allerdings in der Zwischenzeit ausgereizt, die Löhne sind in den Vergangenen Jahren immer mehr gestiegen, die Arbeit wurde immer einfacher (durch Maschinen und Computer) und wohin das geführt hat liest man täglich in der Zeitung.


    Es steht ja jedem frei, eine Firma zu gründen, sich Mitarbeiter einzustellen und diesen 50 Euro Stundenlohn zu zahlen, 3 Monate bezahlten Urlaub im Jahr zu Gewähren und jedem alle 2 Jahre ein neues Auto zu kaufen um die Wirtschaft anzukurbeln. (Die Übertreibung ist gewollt, so wird es anschaulicher)


    Oder aber man gründet die selbe Firma, zahlt den Mindestlohn, kürzt eine Woche Urlaub im Jahr, macht Gewinn weil man konkurrenzfähig ist, investiert den Gewinn in neue Geschäftsbereiche und Märkte, baut neue Produktionsstätten die wiederum mehr Gewinn einbringen, welcher auch investiert sein will und so weiter. (auch hier ist die Übertreibung gewollt)


    Beide Konzepte haben ihre Schattenseiten, was die bessere Variante ist sei jedem selbst überlassen, nur reden allein ändert nichts, genausowenig wie einen Feind und einen Schuldigen zu suchen, der uns an unserem Glück hindert.


    Zum Schluss noch ein Zitat von der Mutter aller Schnäppchen (ich meine damit die Mutter der Aldi Brüder ;o)
    Je schlechter es den Menschen geht, umso besser geht es uns
    Ziemlich Makaber, ich weiss.

    @ Klinks Nachbar


    Tut mir leid, wenn mein letzter Beitrag etwas zu einseitig war.
    Mir geht es einfach darum, dass es in unserem Land schon genug Armut gibt, und dass diese nicht auch noch gefördert werden sollte.


    Quote

    Wenn Dir auf deiner Abrechnung das Klopapier vorgezählt wird. Dir für eine Hochzeit 100 Euro extra zustehen


    Das Klopapier wird mir vorgezählt, steht genau auf dem Kassenbon vom Supermarkt, wenn ich Heirate stehen mir keine 100 Euro extra zu und ich bekomme auch keine Kinokarte im Vierteljahr umsonst, für das alles (und noch viel mehr) muss ich etwas leisten, damit ich es mir leisten kann, ich muss dienen um zu verdienen und das bringe ich fertig, weil ich will und weil ich kann.
    Bitte jetzt nich falsch verstehen, wenn jemand durch Krankheit, Unfall oder sonsitiger Umstände nicht mehr in der Lage ist, seinen Beruf auszuüben, dann steht ihm natürlich Hilfe zu, wenn er sie dann nicht beansprucht ist das durchaus Ehrenhaft, ob es der beste Weg ist sei ihm überlassen, es ist seine Entscheidung.
    Als ich mich selbständig gemacht habe bekam ich nach einiger Zeit fast täglich Post von irgendwelchen Inkasso Unternehemen, mein Bänker rief mich einmal im Monat an, wann ich denn nun endlich meine Raten für den Kredit begleiche, der Vollzugsbeamte vom Finanzamt war auch regelmäßiger Gast bei mir um die Umsatzsteuer einzufordern, das ganze gipfelte dann als auch noch der Gerichtsvollzieher auf der Matte stand. Ich hatte also 3 Probleme (Kein Job, kein Geld und keine Ahnung wie es weitergehen soll- Zitat aus "Otto der Film") und 2 Möglichkeiten, entweder den Laden dicht machen und bettelnd aufs Arbeitsamt laufen, der schlechten Wirtschaftslage die Schuld zuweisen und mich in Selbstmittleid baden, oder aber nachzudenken wie ich da wieder rauskomme. Ich hab mich für letzteres entschieden, meinen Geschäftsgebiet modifiziert und befinde mich derzeit wieder im grünen Bereich.


    Quote

    Jetzt komm mal wieder auf den Teppich. das gilt vielleicht für Bayern oder ander strukturstarke Regionen. Dieses "Die sind doch bloß zu faul. Wer arbeiten will, könnte das" kann ich nicht mehr hören.


    Ob Bayern bzw speziell unser Landkreis sehr strukturstark ist wage ich zu bezweifeln, ist aber auch egal. Ich gebe dir aber recht, wenn du sagst, dass nicht jeder der will auch Arbeit findet, es gehört auch ein wenig Mut und Kreativität dazu. Die schlechtesten Möglichkeiten einen Job zu finden sind:
    Das Arbeitsamt, bzw die Agentur für Arbeit oder wie sie auch heissen mögen
    Das Internet
    Stellenanzeigen in Zeitungen
    Das liegt ganz einfach daran, dass nur ca 2% der offenen Stellen beworben werden, und auf diese Stürzen sich hundertschaften Arbeitssuchender, was die Erfolgsaussichten sehr schmälert. Auch dienen Stellenanzeigen oftmals nur zu Werbezwecken nach dem Motto "Wir sind die beste Firma, wir stellen nur hochqualifizierte engagierte Top Kräfte ein" welche geistigen Tiefflieger dann tatsächlich dort arbeiten merkt man meist erst, wenn man mit den Unternehmen zu tun hatte.
    Für eine erfolgreiche Stellensuche benötigt man einige Dinge, die da wären:
    Genau wissen, was man will, welche Fähigkeiten man hat, wieviel man bereit ist neues zu lernen, welchen Nutzen man dem Unternehmen bieten kann und vor allem sich darüber im Klaren sein, welches Gehalt man anstrebt (sich ausbeuten zu lassen ist garantiert der falsche Weg).
    Man muss die Augen und Ohren offen halten, im Freundes und Bekanntenkreis rumfragen ob vielleicht jemand eine Firma kennt, die jemanden mit meinen Fähigkeiten sucht. (nicht nur nach irgendeiner Arbeit fragen, sondern gezielt, z.B. kennt jemand eine Firma, die einen Systemadministrator sucht? Man ruft ja auch nicht im Versandhaus an und sagt zu der Dame "Bitte schicken sie mir irgendetwas hübsches, aber es soll nützlich sein und nicht zu viel kosten"
    Wenn das nichts bringt, kann man immer noch im Branchenbuch nachschlagen und bei in Frage kommenden Firmen anrufen, sich den Personalchef geben lassen und gezielt nachfragen, oder man fährt direkt zu den Firmen hin und fragt vor Ort nach.
    Wer so vorgeht und meinetwegen jeden Arbeitstag nur 10 Firmen kontaktiert und nach 100 Tagen immer noch keine akzeptable Stelle gefunden hat, der darf behaupten:


    "ich finde keinen Job!"


    Quote

    Wenn die Bäcker sich nichts einfallen lassen? Zu welchen Hungerlöhnen ohne Zuschläge und Urlaub die Leute hier arbeiten müssten, dass Konzept des Lohndumpingsaufgeht, kann jeder von euch mit seinen Fingern ausrechnen.


    Was die Bäcker tun könnten? z.B. mal ihre eigenen Erzeugnisse probieren und sich ernsthaft fragen "Ist das was ich da meinen Kunden zumute das Geld überhaupt Wert?" Dass sie das offenbar nicht tun erkenne ich jedesmal wenn ich in eine Semmel beiße und nur an Form und Farbe diese als solche erkenne, viele Fast Food Ketten verwenden bei Ihren Burgern weitaus besseres Backwerk. Ich bin ja gerne bereit, mehr dafür zu bezahlen, aber schmecken sollte es schon.


    Aber nun zurück zum eigentlichen Thema, ein Woche weniger Urlaub, bzw für gleiches Geld mehr arbeiten.


    Hier sei folgendes Zitat von René Egli anzufügen:


    Quote

    Wenn die Angestellten weniger arbeiten, dann verdient das betreffedne Unternehmen weniger - es sei denn, die Angestellten würden auch entsprechend weniger verdienen. Wenn die Angestellten aber weniger verdienen, werden sie weniger konsumieren. Und durch weniger Konsum kann das Problem der Arbeitslosigkeit sicher nicht gelöst werden. Genau das Gegenteil müsste geschehen. Die Angestellten müssten mehr arbeiten und zwar bei gleichem Lohn. Nur in diesem Fall würden die Unternehmen mehr verdienen; und nur wenn die Unternehmen mehr verdienen, werden mehr Mitarbeiter eingestellt, alles andere ist eine Illusion. Ausserdem werden die Unternehmen mehr investieren, wenn sie mehr verdienen. Und auch das kurbelt die Wirtschaft an. Mehr Arbeit zu gleichem Lohn; das wäre sozial. Weniger Arbeit zu weniger Lohn hat mit "sozial" nichts zu tun und verschlimmert die Arbeitslosigkeit. Und wenn wir uns ganz in den Abgrund manipulieren wollen, dann brauchen wir nur weniger Arbeit bei gleichem Lohn zu fordern.(Anm. von mir: siehe die Gewerkschaften)


    Natürlich bedeutet das nicht, dass man sich ausbeuten lassen muss, wer mit seinem Monatslohn bisher zurecht gekommen ist, der wird an einer Woche weniger Urlaub nicht verhungern.

    Quote

    Es gibt eh schon zuviele, die der Meinung sind, daß Arbeitengehen sich nicht mehr lohnt.


    Das zieht eben der Sozialstaat mit sich. Wer sich bemüht, wird mit Steuern bestraft, erfolglosigkeit wird mit Sozialhilfe und Arbeitslosengeld belohnt.
    Bestes Beispiel das neue Arbeitslosengeld, wer sich erdreistet hat, sich mit Lebensversicherungen und anderem Vermögen abzusichern, der ist der Verlierer und bekommt weniger, wer dagegen sein Geld immer brav versoffen und sich verschuldet hat, dem steht mehr Geld zu.


    Einer von vielen Lösungsansätzen wäre, wenn z.B. sich Leistung wieder bezahlt machen würde, in Form von geringeren Steuersätzen, das hätte die Regierung in der Hand. Aber auch die Firmen könnten etwas kreativer sein.
    Beispiel:
    Ein Arbeitnehmer bekommt eine Gehaltserhöhung von 80 Euro. Die Firma kostet das inkl 25% Sozialabgaben 100 Euro. Nach Abzug der Steuern bleiben dem Arbeitnehmer gerade mal 40 Ökken mehr im Geldbeutel, das reicht gerade mal um das Auto voll zu tanken. Gibt die Firma dem Mitarbeiter stattdessen einen Tankgutschein im Wert von 40 Euro (bis 44 Euro Sozialabgaben frei), bleiben 60 Euro mehr in der Firmenkasse und der Arbeitnehmer hat netto das selbe.


    Wir befinden uns halt momentan wieder mal in einer Pat Situation, die Regierung erwartet, dass der Bürger was tut, die Bürger warten bis die Regierung handelt, die Sparer warten dass die Bank die Zinsen anhebt, die Unternehmer warten bis die Banken die Zinsen senken usw.


    Aber zurück zum Thema weniger Urlaub für gleiches Geld, wer sich die Usermap ansieht, wird feststellen, dass ich sehr nahe an der Grenze zu Tschechien wohne, dort verdienen die Menschen weit weniger als bei uns, so ist es tschechischen Bäckereien z.B. möglich eine Semmel für 6 cent zu verkaufen, anstatt der bei uns üblichen 20 cent, natürlich haben jetzt unsere Bäcker die Hose voll und werden den Preiskampf kaum überleben, wenn sie sich nicht was einfallen lassen. Meine Eltern standen vor ca 10 Jahren vor einem ähnlichen Problem und die Firma existiert immer noch.

    Hab mir letztens das Making of angeschaut, da kam folgende Aussage:
    Der Schuh des Manitu war einfach ein Knaller, soetwas wieder hinzukriegen wird sehr schwer


    Aber ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht, hab für das Eintrittsgeld einen super Film gesehen und werd ihn mir vermutlich demnächst nochmal ansehen.


    Hoffentlich gibts noch ne Sissi Verfilmung, obwohl ich mit dem original eigentlich gar nichts anfangen kann

    Quote

    Wenn ich moch in so einen Menschen hinein versetzen, würde ich die derzeitige der dt. Industrie doch dahin ausnutzen.


    @ Wyzo Da kann ich jetzt leider nicht ganz folgen


    @Klinks Nachbar

    Quote

    Laut einer Studie der Gesellschaft für die Erhaltung der natürlichen Wirtschaftsordnung könnten alle Leute 20 Stunden arbeiten und damit ließe sich auch eine Volkswirtschaft erhalten.


    Das sehe ich genau so, wenn ich jetzt bei mir selbst mal alle unproduktiven Tätigkeiten abziehe komm ich auf eine Wochenarbeitszeit von ca 15 Stunden, im Winter wirds wieder mehr werden weil ich hauptsächlich Saisonbedingte Produkte verkaufe.


    Allgemein denke ich, dass wir wieder zu mehr Selbstvertrauen finden müssen und die Verantwortung für unser eigenes Leben nicht auf Politiker, Managager, Chefs Gott oder auf sonstwen abwälzen dürfen. Das tut Mensch allzugerne, wenn was nicht optimal läuft. Werden wir eingestellt, bekommen eine Gehaltserhöhung oder werden befördert, dann klopfen wir uns auf die Schulter und sagen zu uns selbst "Toll gemacht" Werden wir dagegen entlassen, wird unser Gehalt gesenkt oder um beim Thema zu bleiben, wird eine Woche Urlaub gekürzt, dann sind die unfähigen Politiker, die überbezahlten Manager oder die geldgeilen Chefs daran schuld und das Mitleid der Freunde und Bekannten ist uns sicher.


    Wir bezeichnen uns doch selbst als "Der denkende Mensch" (ja, ich weiß, auch der Grashüpfer hüpft nicht immer) also sollte doch jedem eine für ihn passende Lösung für das Problem einfallen.
    Das kann z.B. so aussehen:
    eine Woche sind 5 Arbeitstage, wenn ich damit meine Arbeitsstelle erhalte, dann ist das ein kleines Opfer
    oder
    Macht was ihr wollt, ich mach nicht mit und such mir was besseres, auf wiedersehen
    oder
    immer auf die kleinen, *heul*


    Wenn jammern was bringen würde, dann ginge es uns allen blendend.

    Da geb ich dir recht, wer nichts tut fliegt raus, aber wer mehr tut, kriegt meist nicht mehr.
    Nehmen wir mal als Beispiel zwei Kellnerinnen in einem Cafe. Die eine sitzt die meiste Zeit hinter der Theke, liest Zeitung und bedient notfalls auch noch einen Gast, wenn sie gerufen wird oder wenn neue Kundschaft kommt.
    Die andere sieht alle 15 Minuten bei jedem Tisch nach dem rechten, leert die Aschenbecher, räumt leere Gläser weg, fragt ob man noch was trinken möchte, ist immer gut gelaunt usw.
    Wenn jetzt beide einen Stundenlohn von meinetwegen 7 Euro haben, dann ist die engagierte Kellnerin zweifellos benachteiligt, wird sie am Umsatz beteiligt sieht die Sache anders aus.


    Eine Bekannte von mir arbeitete mal in einer Fabrik, da wurde Akkordlohn bezahlt, das ganze ging aber auch nach Stunden.
    Angenommen man schaffte mehr Teile in der Stunde als sonst wurde wieder weniger pro Teil bezahlt, also lies man sich viel Zeit und erbrachte nur die am besten bezahlte Stückzahl. Die Firma kämpft übrigens derzeit mit dem Konkurs, was mich nicht wundert.


    Ein anderes extrem findet man oft bei rein provisionsbasierten Verkäufern. In einem Vertrieb war es normal, dass aus 40 Kundenkontakten pro Tag 4 Verkaufsgespräche mit 1 Abschluss resultierten. Ein Verkäufer wusste das nicht, machte 12 Kontakte mit 6 Verkaufspräsentationen und 3 Abschlüssen täglich, er verdiente also mit weniger Aufwand das 3 fache seiner Kollegen...


    Soetwas funktioniert auch in Fabriken, da gibt es Unternehmen, da werden die Mitarbeiter nach Verkaufsfähigen Produkten bezahlt, das hat zur Folge, dass die Mitarbeiter sehr sorgfältig arbeiten und auf Qualität und Schnelligkeit bedacht sind. Die Urlaube werden in den einzelnen Gruppen von den Mitarbeitern selbst ausgehandelt.

    Ich denke das ganze kann man nicht pauschalisieren, es gibt eben Arbeiten, welche sehr anstrengend sind, und bei denen weniger Urlaub keinen Sinn macht. Ich denke da vor allem an körperlich anstrengede Berufe.


    Quote

    In vielen Firmen hätten Beschäftigte Probleme, ihren Urlaub in der vorgeschriebenen Zeit zu nehmen


    Das liegt auch daran, dass die Firmen meist unterbesetzt sind, hohe Lohnnebenkosten heisst das Zauberwort.


    Ich persönlich halte nichts von Astrologie, deshalb finde ich es abwegig danach bezahlt zu werden, wie oft sich ein Himmelskörper um den anderen dreht (Stichwort Jahresgehalt, Jahresurlaub usw.) Eine Leistungs bzw Erfolgsorientierte Bezahlung empfinde ich als weitaus gerechter, wer was bringt, der kriegt auch was.


    Wie dem auch sei, eine Woche weniger Urlaub kann zwar die Unternehmen entlasten, das gesparte Geld sollte aber in kreative Projekte gesteckt werden, welche mehr Arbeit bewirken, neue Märkte könnten damit erschlossen werden, neue Produkte usw, dann macht es Sinn.

    Mein obiger Beitrag mit den Kaninchen und Tigern war natürlich ironisch gemeint.


    Was die Traditionen angeht denke ich auch, dass die längst überholt sind, das Problem ist ganz einfach dass damit eine Menge Geld verdient wird, und deshalb wird sich daran auch in nächster Zeit nicht viel ändern, solange es Leute gibt die sich das Spektakel ansehen.

    Soweit ich weis, haben die eine kostenlose Hotline (ohne Gewähr).
    Die verlangen ja schliesslich auch ein haufen Geld für Ihren Dienst, also ruhig mal anrufen, wenns nichts kostet.
    Eine kostenlose Rufnummer findest Du auf jeder Telefonrechnung, notfalls dort anklingeln und danach fragen.


    Um die T-online Mails abrufen zu können musst du dich über T-online eingewählt haben, mit Freenet, 1und1, Arcor oder was auch immer geht nur WebMail.

    Vor Pflanzenfressern wegzulaufen finde ich jetzt nicht sehr Heldenhaft, da könnte man auch gleich Kaninchen durch die Stadt treiben. Wären es Hyänen, Tiger oder notfalls verwilderte Hunde, könnte man die überlebenden schon eher zu ihrem Mut beglückwünschen.

    Quote

    Es gibt viele, die den Tod verdient haben.
    Es gibt noch mehr, die das Leben verdient hätten.
    Solange wir letzeren nicht geben können, was sie verdienen, sollten wir mit ersteren sehr vorsichtig sein.
    Autor nicht bekannt


    Ich bin gegen die Todesstrafe, denn einen Irrtum kann man nie ganz auschliessen und Rückgängi machen kann man nicht mehr.


    Ich hab neulich eine Reportage gesehen, da hat ein Serienkiller ca 50 Morde gestanden, er sagte es seien viel mehr gewesen, aber er könnte sich nicht mehr an alle erinnern. Er fuhr mit einem Jahrmarkt durchs Amiland und tötete was ihm gerade in den Weg kam, Männer, Frauen, Kinder, egal wer oder was. Letztendlich konnte ihm nur der Mord an einem kleinen Mädchen nachgewiesen werden, weil ihn die überlebende Freundin der getöteten einwandfrei identifizieren konnte. Sogar seine Anwälte verzichteten darauf, Entlastungszeugen vorzuladen und führten auch kein Kreuzverhör mit dem Mädchen durch.
    Er wurde dann zum Tode verurteilt, allerdings hatte ich den Eindruck, dass er irgendwie froh darüber war, dass nun alles vorbei ist. Ich denke mal, Lebenslänglich wäre für Ihn eine härtere Strafe gewesen...

    Quote

    Ich würde auch nicht unbedingt behaupten, daß Jugendliche sich generell wenig bis gar nicht für Politik interessieren.
    Der Begriff Politikverdrossenheit trifft es schon ganz gut: Man informiert sich, bleibt auf dem Laufenden und stellt resigniert fest, daß es einem persönlich nichts nutzt.


    Das sehe ich genau so. Angenommen, ich nehme jede Partei und jeden Politiker genau unter die Lupe, vergleiche die verschiedenen Konzepte und finde in der Partei XYZ genau das, was ich mir als sinnvollste Lösung eines Problems wie Jugendarbeitslosigkeit vorstellen kann. Gewählt werden dann die, die die schönsten Werbespots produziert haben. Spitze, die Arbeit kann ich mir dann gleich sparen.


    Quote

    Wir haben deshalb in Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit der Wirtschaft und Verbänden einen Ausbildungskonsens vereinbart, in dem es heißt: „Jeder Jugendliche, der will, bekommt bei uns einen Ausbildungs platz“. Dafür gehe ich seit vielen Jahren auf meinen „Ausbildungstouren“ in den Unternehmen unseres Landes „Klinken putzen“.


    Dafür braucht man keinen Politiker oder sonst jemanden, der Klinken putzen geht. Dies ist eine Gesetzmäßigkeit, wer etwas unbedingt will, bekommt es auch, wenn er sich nicht entmutigen lässt. Leider ist es im Kommunikationszeitalter nicht so einfach, motiviert zu bleiben, wenn man ständig hört, dass es so und soviele Arbeitslose gibt, die Wirtschaft den Bach runtergeht und das Leben hart ist, man immer nur betrogen und belogen wird und welcher Unsinn sonst noch in der Zeitung steht oder im Fernsehen und Radio verzapft wird. Wer will da noch? Andererseits ist es heutzutage einfacher als je zuvor, sich bei Firmen zu bewerben (dank Computer, Telefon usw.) bzw Ihnen mitzuteilen, warum genau ich der richtige Mann/Frau für die Firma bin und welchen nutzen der Chef davon hat. Man muss nur seine Stärken erkennen und diese dann weiter ausbauen, die vermeintlichen Schwächen sind auch Stärken. Früher dachte ich, ich sei Faul, heute weiß ich, dass ich lediglich meine Energie zielgerichtet einsetze. Bei einer Bewerbung sollte ich mal eine meiner Schwächen nennen, Pünktlichkeit sagte ich, ich hasse es zu spät zu kommen. (so umging ich auch die dumme Frage, was ich dagegen unternehmen will ;o)
    So, genug vom Thema abgewichen


    Die Frage war ja, wie man Jugendlichen Politik näher bringen kann
    Ich denke mal, es würde helfen, wenn es in der Politik mehr bekannte jüngere Leute gäbe. Wenn man in den Medien irgendetwas über Politik erfährt, werden meist nur ältere Herren und Damen gezeigt, aber es gibt sehr viele junge, engagierte Menschen die keiner kennt. Diese sollten stärker ins Rampenlicht gerückt werden. Nichts gegen z.B. Wolfgang Clement, aber wer soll ihm glauben dass er sich in die Probleme eines 18 Jährigen hineinversetzen kann?

    Die Mindestanforderungen dienen einer ungefähren Orientierung, sind aber meist dann doch zu weit unten angesetzt.


    Aber zu deinem Problem ist mir noch was eingefallen.
    Liegt es evt. am Betriebssystem? Auf meinem alten Rechner mit Win 98 gingen die Spiele im grossen und ganzen, an meinem neuen mit Win XP hab ich so meine Probleme.
    Schon mal probiert, das Spiel im Kompatibilitätsmodus zu Win 98 zu benutzen (dazu rechte Maustaste auf die .exe Datei des Spiels klicken, dann Eigenschaften und dort den Reiter Kompatibilität verwenden, dann Win98 einstellen)
    Vorausgesetzt natürlich, du hast XP aufm Rechner