Posts by Ralf

    Wahrscheinlich wäre es sowieso sinnvoller gewesen, die Liste in Drama- und Comedyserien zu unterteilen, denn wie will man ernsthaft "Seinfeld" oder "Frasier" mit "Game of Thrones" oder "Breaking Bad" vergleichen? Am Ende läuft es dann halt doch immer auf eine Zusammenstellung der persönlichen Lieblingsserien der Wählenden hinaus - ist ja auch okay, sorgt immerhin für Diskussionsstoff und vor allem dafür, daß ältere Serien oder Filme mal wieder etwas Aufmerksamkeit bekommen. Immerhin kann man solche Listen prima als DVD-Einkaufsführer nutzen, gerade was die älteren Werke betrifft, die wenige kennen, die sie nicht noch selbst erlebt haben ... :D

    Ich habe schon mal einen Thread für den Heritage-Award eröffnet, für den "M*A*S*H" mehrmals nominiert war, bevor er ihn dann (letztes Jahr, glaube ich) endlich gewonnen hat, die "alten" Auszeichnungen kann man ja größtenteils auf einem Fleck auf der Homepage zu diesem Forum oder auch bei der IMDB einsehen. Ich weiß nicht, wie viel Sinn es da macht, die hier erneut aufzuführen.


    Aber über die WGA-Liste kann man natürlich auch so prima diskutieren. Platz 5 ist toll, aber wenn ich mir die anderen Plazierungen so anschaue ... naja. Mit den "Sopranos" auf Platz 1 kann ich leben, ist zweifelsfrei eine toll geschriebene Serie (auch wenn die Thematik nicht unbedingt massenkompatibel ist). Aber "Seinfeld"? Bäh, für mich eine der überschätztesten Serien aller Zeiten ...
    "All in the Family" habe ich nie gesehen, von der "Twilight Zone" nur einige Episoden der ersten Staffel. War damals natürlich eine bahnbrechende Serie, aber im Vergleich zu heutigen erzählerischen Highlights, die weiter hinten einordnet wurden (z.B. "Breaking Bad" oder "The Wire") finde ich es doch eher gewagt, "Twilight Zone" auf Platz 4 zu setzen. Aber vielleicht wurden die Geschichte in den späteren Staffeln deutlich anspruchsvoller.


    Nunja, genug (über)analysiert: Bestenlisten sind nunmal immer Geschmackssache, aber Platz 5 für "M*A*S*H" ist und bleibt ein schöner Erfolg. :)


    P.S.: Wenn ich das grandiose "Fawlty Towers" nur auf Platz 58 sehe und "Monty Python's Flying Circus" auf der 80, dann ärgert mich Platz 2 für "Seinfeld" umso mehr. Aber gut, daß zwei britische Serien überhaupt den Weg in eine amerikanische Bestenliste schaffen, ist schon erwähnenswert ...

    Wie ich zufällig entdeckt habe, soll ein Theaterstück namens "One November Yankee" verfilmt werden, in dem Loretta Swit derzeit eine Hauptrolle spielt. Ob sie auch im Film mitwirken wird, kann aufgrund des frühen Stadiums des Filmprojekts noch nicht gesagt werden - dürfte wohl vor allem davon abhängen, wie aufwendig der Film werden soll. Bei einer kleinen Independent-Produktion könnte Swit durchaus ihre Rolle behalten (so sie denn will) oder ein andere, kleinere Rolle übernehmen. Bei einem teureren Film würde man sicher (heute) zugkräftigere Schauspieler verpflichten - ähnliches kann man immer wieder bei Theater- oder Musical-Adaptionen beobachten.


    Jedenfalls schön zu lesen, daß Loretta immer noch als Schauspielerin aktiv ist, davon hatte ich ehrlich gesagt keine Ahnung (ihr letzter Filmauftritt ist ja schon eine Weile her).


    Hier der Artikel:
    Pam Williams Productions plans "One November Yankee"
    Und nach kurzer Google-Suche noch ein informatives Interview mit Loretta Swit über ihre Theaterarbeit (und "M*A*S*H"):
    Actress Loretta Swit Talks About One November Yankee and Other Theatrical Roles

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    Original von BlakeMZ
    Was ich so mitbekomme (auch im Inet findet man Beispiele genug), machen viele Leute, die den Film schecht finden einen entscheidenden Fehler:
    Sie legen in ihrer nostalgischen Verklärtheit (früher war alles besser, Sean Connery ist der einzig wahre Bond etc.) Maßstäbe an und bringen Argumente vor, denen bei objektiver, nüchterner Betrachtung auch die alten Bonds nicht sonderlich lange standhalten.


    Entweder das oder sie kennen nur die Brosnan-Bonds und die bisherigen mit Craig und sind deshalb enttäuscht, daß es weniger Action gibt. Ich persönlich finde die Mischung diesmal beinahe ideal und eine Weiterentwicklung tut schließlich jeder Reihe bzw. Serie gut. Wer will schon immer das Gleiche sehen, zumal mit neuem Personal, das dann sowieso nur eine billige Kopie sein könnte ...

    Auf meinem Blog gibt es eine Rezension zu Alans neuem Film "Wanderlust", der gestern in den deutschen Kinos gestartet ist:


    "Wanderlust - Der Trip ihres Lebens"


    Ich war nicht wirklich begeistert, Alans Rolle ist leider auch ziemlich klein. "Aushilfsgangster" fand ich deutlich witziger, aber wer keine Probleme mit Fremdschäm-Humor hat, könnte sich vermutlich ganz ordentlich unterhalten. Die meisten Kritiken sind jedenfalls etwas positiver ausgefallen als meine. ;)

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    Original von Birgit
    Hahaha! Der ist gut.... Fawlty Towers ist hier aber "the odd one out", als britische Serie.


    Nein, es hat durchaus gepaßt, da die Serie von einem englischen Professor des Community-Colleges genannt wurde. :)

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    Original von Paragraph8
    In Folge 13 Season 1 von Community kamen gerade die ganze Zeit Anspielungen auf MASH, der eine wurde mit Hawkeye verglichen und ein anderer wollte Radar genannt werden. Und in einem Büro haben sie eine Destille aufgebaut :D


    Die Folge habe ich noch nicht gesehen (bin auf Pro7-Stand), aber in einer der ersten Episoden gab es auch schon eine kurze "M*A*S*H"-Nennung (Jeff verabschiedet sich von jemandem mit "Cheers", worauf Abed "M*A*S*H*" einwirft und ein dritter "Fawlty Towers"). Da gibt´s wohl ein paar Fanboys im Autoren-Team. :)

    Gestern gab es eine M*A*S*H-Anspielung bei "Castle": Vier als Ärzte verkleidete Bankräuber, einer davon nennt sich "Trapper John", was von Detective Beckett mit "Ah, ein M*A*S*H-Fan" quittiert wird. :)

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    1. "Wanderlust": In der Komödie, die in den USA in fast genau einem Jahr starten soll (am 7. Oktober 2011), geht es um ein Pärchen aus der Stadt, das sich mal vom ganzen urbanen Rummel verabschieden und die Natur genießen will. Dieses Pärchen wird von Jennifer Aniston und Paul Rudd verkörpert, Alan spielt den Anführer einer Art "FKK-Kolonie"! :D


    Am Freitag ist "Wanderlust" nun in den USA gestartet. Die (relativ) gute Nachricht: Die Kritiken sind ganz ordentlich (58% bei Rotten Tomatoes; zum Vergleich: "Aushilfsgangster" steht bei 68%). Die schlechte Nachricht: Der Film ist ein ziemlicher kommerzieller Flop mit einem Startwochenend-Einspiel von nur gut $6 Mio. und Platz 8.


    Die beste Nachricht: Zum Glück gibt es schon einen deutschen Starttermin und bis dahin dauert es gar nicht mehr lange, denn es ist der 19. April (vier Tage nach meinem Geburtstag :)). Angesichts des schwachen US-Starts dürfte der aber auf recht wenige Kinos beschränkt bleiben ...

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    Original von Birgit
    Hui wooooooow! WO hast du nur immer diese Infos her!!!


    Ich informiere mich normalerweise immer freitags über alle Neuigkeiten aus dem Film- und Serienbereich. Im weitesten Sinne habe ich ja selbst mit der Branche zu tun (siehe meine Signatur) und da macht es einfach Sinn, sich auf dem Laufenden zu halten - zumal ich mich derzeit sogar um einen Job in der Branche bemühe (und an einem zweiten Filmbuch arbeite). :)

    Möglicherweise werden wir Alan Alda in absehbarer Zeit wieder mal in einer Serien-Hauptrolle zu sehen bekommen!


    Nach amerikanischen Medienberichten steht er in Verhandlungen für eine feste Rolle in der neuen HBO-Comedy-Serie "All Talk". Zentrum dieser Serie wird Alans "Aushilfsgangster"-Filmpartner Ben Stiller sein, der die Hauptrolle übernimmt, als Produzent fungiert und zumindest bei der ersten Folge auch noch Regie führen wird. Es geht um den Alltag einer jüdischen Familie in Washington und die Geschichte stammt von Bestseller-Autor Jonathan Safran Foer (mit "Alles ist erleuchtet" und dem gerade für den OSCAR nominierten "Extrem laut und unglaublich nah" sind bereits zwei seiner Bücher verfilmt worden).


    Ich hoffe sehr, daß die Verhandlungen erfolgreich abgeschlossen werden, denn bereits in "Aushilfsgangster" war ja gut zu erkennen, daß die Chemie zwischen Alan und Ben Stiller paßt - und bei einer HBO-Serie (z.B. "Die Sopranos", "Rom", "The Wire", "Band of Brothers", "Six Feet Under") kann man normalerweise auch von einer hohen Qualität ausgehen. :)

    Da ich nicht extra einen neuen Thread eröffnen möchte, schreibe ich es mal hier rein:


    Das Vierte zeigt heute um 20.15 Uhr den amerikanischen TV-Western "Der letzte Ritt der Daltons" aus dem Jahr 1975 mit Loretta Swit.
    Ich kenne den Film nicht, aber er soll wohl ziemlich gut sein und ist auch namhaft besetzt mit Stars wie Richard Widmark und Tom Skerritt. Loretta Swit spielt wohl eine größere Nebenrolle.


    Ist zwar zeitlich ein bißchen knapp, aber vielleicht liest´s ja jemand, den es interessiert, noch rechtzeitig. Könnte auch sein, daß Das Vierte den Film in der Nacht wiederholt (wenn, dann normalerweise so zwischen 3.00 Uhr und 5.00 Uhr) ...

    Leute, laßt euch doch nicht von einzelnen Kritiken abschrecken. Da entgeht euch verdammt viel Gutes, falls es nicht zufällig einen Kritiker gibt, der HAARGENAU euren Filmgeschmack hat ...


    Bei rottentomatoes hat "Aushilfsgangster" 69% postive Kritiken (von über 150, ist also *ziemlich* repräsentativ) und das ist für eine Komödie ein richtig guter Wert:
    http://www.rottentomatoes.com/m/tower_heist/


    Zum Vergleich: Die neue Adam Sandler-Komödie steht aktuell bei 2%, der neue Film von Clint Eastwood bei 41% ...